Etwas mehr als eineinhalb Jahre nach dem Szeneerfolg ihres Albums Echoes (März 2019, Uncle M Music) meldet sich die aufstrebende Würzburger Postcore-Band Devil May Care mit ihrer neuen Single Calm Waters zurück.
Einige Mitglieder der Band sind schon in früher Kindheit mit den Problemen einer (Drogen-)Alkoholsucht im engen Familienkreis in Berührung gekommen. Doch erst Jahre später können sie verstehen, was wirklich in der eigenen Familie vorgefallen ist, können mit Abstand über die Verhältnisse reflektieren und diese Erlebnisse in der Musik verarbeiten. In ihrer neuen Single Calm Waters bekommen wir einen Eindruck davon, wie es ist, wenn in Kindertagen das Thema (Drogen-)Alkoholsucht der Eltern ein täglicher Begleiter ist und wie die Band aus heutiger Sicht damit umgeht.
Devil May Care hinterfragen das Selbstverständliche. Calm Waters, der erste neue Song der Würzburger Post-Hardcore-Band seit über einem Jahr, thematisiert auf eindrückliche Weise das Thema Alltagsalkoholismus und hinterlässt damit musikalisch wie inhaltlich tiefschürfende Spuren. Zwischen Screamo und Emo, zwischen klassischem Rock und Hardcore haben Devil May Care ihren ganz eigenen, kraftvollen Sound gefunden, der Freunde von Bands wie Thrice, Boysetsfire und Silverstein tief ins Herz treffen wird.

Über 100 Konzerte haben Devil May Care in den letzten zwei Jahren gespielt. Eine Europa-Tour an der Seite der Cancer Bats sowie Shows mit Stick To Your Guns, Itchy oder Blackout Problems, haben Devil May Care immer enger zusammenwachsen lassen und dafür gesorgt, dass sie sich eine treue Fanbase erspielen konnten. Mit ihrem zweiten Album Echoes kämpften sie sich 2019 auf das Cover der Schwer & Laut-Playlist von Spotify Deutschland und sind auch in der Presse auf offene Ohren gestoßen: „Geben Devil May Care weiter so Gas wie auf Echoes, dann werden sie Rise Against irgendwann sicher den Rang ablaufen.“ (Ox Magazine) Gesellschaftskritische Gedanken und persönliche Emotionen in Musik zu verpacken gehört zu den großen Talenten der Band, was sie nicht nur auf der Platte, sondern vor allem Live unter Beweis stellen. „Es ist ebenjene Verwundbarkeit und jene Ehrlichkeit, die das Herzstück und damit auch das gesamte Album so großartig machen.“ (Album der Woche)


