Emptiness, die 1998 in Brüssel gegründete belgische Extreme-Metal-Band, veröffentlicht ihr siebtes Album Nowhere Speaks über Season Of Mist. Das Album umfasst zehn Tracks und beginnt nicht mit einem Intro, sondern mit einer Fortsetzung. Nowhere Speaks schließt an das letzte Album an, indem es in die Lücke hineinspielt und mit dem Eröffnungsriff von Nothing But The Whole zurückführt, wodurch die beiden Alben zu einem bewussten Kreislauf verbunden werden.
Die Musik von Nowhere Speaks ist dicht, lebendig und physisch präsent und unterscheidet sich dadurch deutlich von ihrem Vorgänger. Während Vide (2021) verzerrungsfrei, auf Französisch gesungen und unter den isolierten Bedingungen der Pandemie aufgenommen wurde, kehrt das neue Album zu Wucht, Intensität und der physischen Präsenz einer vollen Band zurück. Die gesamte Platte, mit Ausnahme von Gesang, Keyboards und zusätzlichen Effekten, wurde nach vier Jahren Vorbereitung, Tests und Proben live im Studio eingespielt. Das Ergebnis hat eine gespannte, in sich gekehrte Qualität: Die Spannung wird nicht nachträglich bearbeitet oder hinzugefügt; sie ist spürbar.
Nowhere Speaks – Trackliste:
- Nothing But The Whole (Part 2)
- The Threat
- Nowhere Speaks
- Darkness Commands
- Words To Wind
- One Must See All
- When The Whole Arrives
- The Clash Of Forces
- Next In Line
- All For Nothing
Nowhere Speaks erscheint am 17. Juli 2026 über Season Of Mist.
Mit Nowhere Speaks tauchen Emptiness in eine Dimension ein, die jeglicher menschlicher Spur entleert ist – einen Ort, der von seiner eigenen stillen Logik beherrscht wird. Hier bewegen sich ungewohnte Kräfte und Energien mit einer Absicht, die nichts mit dem Hörer zu tun hat. Das Album erzählt nicht, es konfrontiert. Der Opener Nothing But The Whole (Part 2) setzt mitten im Riff ein und knüpft genau dort an, wo Nothing But The Whole (2014) abrupt endete. Dieses abrupte Ende verblüffte die Fans jahrelang und wurde zu einer der meistdiskutierten Gesten im Underground-Metal. Der letzte Track von Nowhere Speaks kehrt dann zum Eröffnungsriff desselben Albums von 2014 zurück und schließt so eine bewusste Schleife zwischen den beiden Alben, die ineinander verschachtelt sind. Es ist die zentrale Idee der Band, strukturell umgesetzt: Nichts und Alles zugleich, ein Kreislauf ohne Fixpunkt. Das Album wurde nach vierjähriger Vorbereitung live im Studio aufgenommen und nimmt keinerlei Rücksicht auf den Hörkomfort.
Nowhere Speaks ist keine Rückkehr. Nach dem introvertiertesten und isoliertesten Album ihrer Karriere öffnet sich die Band nun nach außen hin zu Dichte und Live-Intensität. Das Album, an dem über einen längeren Zeitraum gearbeitet wurde, stammt aus der Feder von Jérémie Bézier und Olivier J.L.W., die auch die Produktion in klanglicher und visueller Hinsicht verantworteten und das Werk als einheitliches Ganzes vollendeten, live im Studio aufgenommen. Die strukturelle Idee, mitten im Riff von Nothing But The Whole zu beginnen und mit dessen Eröffnungsriff zu enden, ist keine Nostalgie. Es ist dieselbe Logik, die Emptiness schon immer geprägt hat. Die Band hat jahrelang bewiesen, dass sie sich nicht geradlinig bewegt.
Emptiness sind:
Jérémie Bezier – Gesang, Bass
Olivier J.L.W. – Gitarre
Simon L. – Gitarre
Dea Hydra – Synthesizer
Laye Louhenapessy – Schlagzeug
Emptiness online:
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