Eine mehr oder weniger gelungene Fusion“

Artist: Fake Idols

Herkunft: Italien

Album: Fake Idols

Spiellänge: 47:21 Minuten

Genre: Rock, Hard Rock, Alternative Rock

Release: 02.05.2014

Label: Lifeforce Records

Link: http://www.fakeidols.com

Produktion: Raptor Recording Studio, Vicenze von Matteo „Ciube“ Tabacco

Bandmitglieder:

Gesang – Claudio Coassin
Gitarre – Ivan Odorico
Gitarre – Cristian Tavano
Bassgitarre – Ivo Boscariol
Schlagzeug – Enrico Fabris

Gastmusiker:

Gesang – Mia Coldheart (bei My Hero)

Tracklist:

  1. One Way Trip

  2. My Hero

  3. Switch

  4. Push Me Down

  5. When The Curtain Closes

  6. Far From My Widow

  7. No One

  8. I Am Wrong

  9. My Favourite Game (The Cardigans Cover)

  10. The Prankster

  11. All My Memories

  12. The Trap Of A Promise

Fake Idols - Fake Idols

Die Band Fake Idols besteht zwar gerade erst seit etwas über einem Jahr, ihre Mitglieder sind aber beileibe keine Neulinge. Sie haben vorher in den Bands Raintime, Slowmotion Apocalypse und Jar Of Bones ihre Erfahrungen gesammelt, wobei ich von diesen drei Bands zugegebenermaßen nur Raintime kenne. Mit der Musik von Raintime haben Fake Idols allerdings nicht wirklich etwas zu tun, denn hier gibt es richtig guten Rock auf die Ohren. Das Debütalbum Fake Idols erschien am 02.05.2014, digital wurde es bereits am 25.04.2014 veröffentlicht.

Gleich mit dem ersten Lied One Way Trip zeigen Fake Idols, was die nächsten 47 Minuten so angesagt ist. Ein richtig gut gemachtes Uptempo-Stück, das alles hat, was man auf einem Rockalbum erwarten darf. Sänger Claudio Coassin, der vorher bei Raintime das Mikro gehalten hat, ist auch hier wieder in Topform. Fast schon in Richtung Punk Rock geht das zweite Lied My Hero. Hier kommt auch Gastsängerin Mia Coldheart von der Band Crucified Barbara zum Einsatz und ihre Stimme passt hervorragend zu dem rotzigen Stil des Songs. Bei Push Me Down wird das Tempo ein wenig gedrosselt. Der Stil des Liedes erinnert mich fast ein wenig an die Band Engel. Auch Far From My Widow bewegt sich eher in diesem langsameren Tempobereich, wenn man denn hier von „langsam“ reden möchte.

Neben dem Cover des Cardigans-Song My Favourite Game gibt es dann noch sieben weitere Songs, die leicht im Tempo variieren, aber allesamt schon eine gehörige Portion Energie versprühen. Eine große Ausnahme, was das Tempo betrifft, ist der letzte Song The Trap Of A Promise, eine reinrassige Ballade, die unter die Haut geht. Beim langsamen Ausklingen des Liedes dachte ich erst, meine Boxen haben sich verabschiedet, aber hört selbst…

Fake Idols - Fake Idols
Fazit: Mit Reviews ist das so eine Sache. Der Kopf sagt einem rein sachlich, dass man ein klasse produziertes Album hört, auf dem genau das zu hören ist, was drauf steht. Aber der Bauch grummelt dazwischen und ist nicht satt geworden. So ging es mir mit diesem Album, obwohl ich den Musikstil, den Fake Idols hier spielen, normalerweise sehr gern höre. Natürlich beherrscht die Band ihr Handwerk, die Produktion ist ebenfalls nicht zu bekritteln, aber ich glaube nicht, dass diese Scheibe sehr oft bei mir laufen wird. Abgesehen von einigen Tempowechseln unterscheiden sich die Lieder nicht wirklich so sehr voneinander, dass der Hörspaß besonders hoch wäre.

Anspieltipps: Switch, I Am Wrong und All My Memories
Heike L.7.5
7.5Gesamtwertung
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