Freund Hein – Bourbon Triggered Death Machine

“Hart, laut, brutal – Thrash-Attack!“

Artist: Freund Hein

Album: BourbonTriggered Death Machine

Spiellänge: 44:57

Genre: Groove Thrash Metal

Release: 23.09.2011

Label: Twilight

Link: http://www.myspace.com/freundhein

Klingt wie: Discreation, Necroid

Bandmitglieder:

Gesang – Dirty Harry
Gitarre – Glaso
Bass – Grillhacker
Keyboard – Hombre
Schlagzeug – Mr. PP

Trackliste:

  1. Sugar Honey Iced Tea Guy
  2. Europaen Fuckface
  3. Motör Constrictor
  4. Atomicalypse
  5. Bourbon Time
  6. Residence: Box
  7. Werechicken Horror Show
  8. Hourglass Desaster
  9. Regeneration
  10. Frenzy Inside

Das österreichische Quintett Freund Hein hat ein neues Album Bourbon Triggered Death Machine im Gepäck. Feinster Thrash Metal, der groovt, wird hier geboten. Manche werden sich über den Bandnamen wundern, aber „Freund Hein“ ist eine deutsche Bezeichnung für den Gevatter Tod. So hört der Name sich erst einmal lustig an, es steckt aber doch mehr dahinter. Dennoch wird Spaß im Vordergrund stehen, da die Titelbezeichnungen ebenso kreativ ausgesucht wurden.

Schnell, laut und ohne langes Intro geht es auch los. Sugar Honey Iced Tea Guy gibt Vollgas und steigt direkt ein. Die dunkle und aggressive Stimme des Frontmannes Dirty Harry ist vorrangig und hat eine angenehme tiefe Klangfarbe. Das eingesetzte Keyboard spielt leise ein paar Melodien im Hintergrund und übernimmt den melodischen Part. Ein Wechselspiel des Tempos und die Stimmenvielfalt bringen schon im ersten Song Abwechslung, was dann durch das perfekt gespielte Solo komplettiert wird.

Kraftvoll und direkt mit dem Gesang startet Europaen Fuckface. Anfangs etwas ruhiger, wird es schnell sobald der Refrain beendet ist. Sehr up-temporeich und mit vielen Rhythmuswechseln kann der Song punkten. Das Keyboard ist ebenso sehr variabel und klingt zeitweise eher wie eine Orgel. Eine ungewöhnliche Mischung aus hartem Thrash und weichen Melodien. Die Gitarren spielen schnelle Riffs und ebenso rasante Soli. Hier steht die Spielfreude ganz klar im Vordergrund.

Das Konzept der Band, keine langen instrumentalen Einlagen zu geben und direkt mit Power nach vorne zu preschen, geht definitiv auf. Viel Augenmerk wird auf den Gesang gelegt, der einfach die nötige Aggression mitbringt. Melodisch und etwas in Richtung Death Metal gehend ist auch der Song Bourbon Time. Die Gitarren spielen diese Parts zusammen mit dem Keyboard und geben noch eine andere Seite der Band preis. Hier hat das Keyboard mehr Raum bekommen und auch der Gesang „singt“ in diesem Song. Der dunkle Growl scheint durch, aber es klingt doch etwas gesungener. Hohes Tempo hat jeder Song inne und so wird es nicht langweilig, da das ganze Arrangement mitreißt und man einfach Spaß an der Musik hat.

Auch ein instrumentales Werk ist auf dem Album zu finden. Regenration zeigt das ganze spielerische Können der Band. So findet man auch ruhigere Abschnitte bis hin zu den bekannten schnellen Riffs. Das Keyboard spielt eine untergeordnete Rolle, denn die Gitarren spielen hauptsächlich die Melodien. Das hohe Solo rundet den Song ab. Zum Ende hin wird dann noch einmal Schwung geholt und der Titel wird laut und rasant zum Abschluss gebracht.

Fazit: Die Österreicher schaffen es, das ganze Album hindurch die Spannung zu halten und dem Hörer die volle Dröhnung Thrash zu geben. Kraftvoll, laut und brutal ist das Gesamtwerk und glänzt durch Vielseitigkeit und perfekte Instrumentenbeherrschung. Die dunkle Stimme und das seichte Keyboard sind zusätzliche Attribute, die die Band auszeichnen. So ist das Album wirklich gelungen und strotzt vor Spielfreude. Für Fans des neuen harten Thrash dürfte Freund Hein ein absolutes Muss sein. Anspieltipps: Bourbon Time, Regeneration
Nadine S.
10
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