Heavysaurus

Heavysaurus im Interview – Komppi Momppi stellt sich unseren Fragen

Dino Metal als Einstiegsdroge für Rock und Metal – oder wie Heavysaurus den Spagat zwischen musikalischer Früherziehung, Sorgentröster und Spaß für die Kinder schaffen

Artist: Heavysaurus

Genre: Heavy Metal

Bandmitglieder:

Gesang – Mr. Heavysaurus
Gitarre – Riffi Raffi
Keyboard – Milli Pilli
Bass – Muffi Puffi
Schlagzeug – Komppi Momppi

Link: https://www.heavysaurus.de/

Time For Metal / Anja:
Schön, dass es klappt, mit euch ein Interview zu machen. Wir sind ja große Heavysaurus-Fans.

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Nun ja, wer mag keine Dinos?

Time For Metal / Anja:
Wir haben vorhin schon darüber geredet, dass ihr ganz viele Tourneen macht. Geht es euch nach so langer Zeit denn noch gut? Wie ist denn da die Stimmung bei euch?

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Ach, das ist eigentlich kein Problem. Man kennt die Leute ja auch schon sehr lange. Wir haben rotierende Besetzungen. Aufgrund der Anzahl der Shows, kann man das nicht mit einer Besetzung machen. Das wäre auch nicht sonderlich sozial verträglich. Viele haben ja auch Frau und Familie. Man hat jetzt mit allen Leuten schon so viel gearbeitet, dass man sich untereinander gut kennt. Dann merkt man gleich, wenn einer mal raus muss. Das ist eigentlich total unproblematisch. Es gibt also selten bis gar keine Reibungspunkte.

Time For Metal / Anja:
Das ist ja schön zu hören. Es war ja erst so als „Kindermetalband“ gedacht. Aber jetzt entwickelt sich Heavysaurus immer mehr zu Größerem. Seid ihr mit dieser Tendenz zufrieden, dass es immer mehr Erwachsene gibt, die euch auch mögen?

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Das ist natürlich super. Am Ende des Tages ist es ja so, dass die Kinder eh nicht alleine zum Konzert kommen, also sind die Erwachsenen auch dabei und die sollen auch genauso Spaß haben. Die sind es ja auch, die letztendlich die Tickets kaufen. Wenn es nichts für die ist oder die es langweilig finden oder meinen, das ist doch zu sehr für die Kinder, dann hat das ja auch keinen Sinn. Wir haben auch über die Jahre festgestellt, dass viele Erwachsene auch ohne Kinder kommen. Wir haben auch Pärchen, die uns total cool finden, oder Leute aus der Cosplay-Szene, die das mit den Kostümen gut finden, weil sie auch super gemacht sind. Oder wir haben auch Junggesellenabschiede und solche Sachen. Wir finden das total super. Es ist zwar für die Kinder, aber bei uns sollen alle Spaß haben – und es ist ja musikalisch durchaus anspruchsvoll. Wir machen Musik für die Kinder, aber das betrifft ja hauptsächliche die Texte und die Witze, die Musik ist ja schon richtiger Rock und Metal. Wenn wir was anderes dazu singen würde und vielleicht noch auf Englisch, würde es immer noch für die Erwachsenen funktionieren. Deswegen finde ich nicht, dass es von Anfang an nur für die Kinder ausgelegt war. Es sollen alle Spaß und eine gute Zeit haben und ich denke, das funktioniert ganz gut.

Time For Metal / Anja:
Auf jeden Fall. Es ist ja auch schön, eure Soli zu hören, wo dann eben zum Beispiel Smoke On The Water oder Metallica ertönen. Das zeigt ja auch eure Vielfältigkeit.

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Es geht auch darum, die Kinder eben an die „richtige“ Musik heranzuführen. Es ist ja quasi eine musikalische Früherziehung und wir sehen das durchaus als Bildungsauftrag. Wenn man dann bekannte Song der Rock- und Metal-Szene einfließen lässt, dann sagen die Kinder vielleicht, „das kenn ich doch von Mama und Papa zu Hause“. Das ist, glaub ich, ein ganz guter Weg, das Interesse zu schüren, um mit den Eltern dann auch mal auf ein Konzert von AC/DC, Metallica oder sonst wem zu gehen.

Time For Metal / Anja:
So haben wir das ja auch gemacht. Wir haben auch mit Heavysaurus angefangen und jetzt sind wir auch schon bei anderen Konzerten mit unserer Tochter angelangt.

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Wir sind quasi die Einstiegsdroge.

Time For Metal / Anja:
Aber eine Droge, die man auch empfehlen kann.

Heavysaurus / Komppi Momppi:
So sieht’s aus.

Time For Metal / Anja:
In euren Songs kommen auch immer wieder aktuelle Themen dran. Ich habe gelesen, dass die Songs von Finnland vorgegeben sind und ihr die dann so weitertragt.

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Genau das ist korrekt. Also Finnland macht das seit 2009. Die haben das quasi erfunden und sind dort auch sehr, sehr erfolgreich. Was Rock und Metal angeht, ist Finnland da natürlich deutlich affiner. Die sind teilweise auch auf Platz 1 in den Albumcharts. Wir sind mit der Pommesgabel auf Platz 11 gekommen, was auch schon ein Riesenerfolg ist, mit dem wir niemals gerechnet haben. Die Finnen haben es erfunden, die schreiben auch die Songs und die Texte. Die Musik wird quasi übernommen und die Texte ins Deutsche übersetzt. Der Sinngehalt bleibt dabei der gleiche. Wir singen über die gleichen Themen, wie der Song auch ursprünglich gedacht ist.

Time For Metal / Anja:
Und es sind ja auch sehr aktuelle Themen, wie Umweltschutz oder Mobbing. Wenn ihr nicht diese Songs vorgeschrieben bekommen würdet, hättet ihr trotzdem versucht, die Kinder für solche Themen zu sensibilisieren oder aufzugreifen, weil es einfach auch wichtige Themen sind?

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Absolut. Wir haben ja einen Song Stark Wie Ein Tiger, ein Cover auf Eye Of The Tiger. Das ist kein Song, den die Finnen geschrieben haben, der ist allein für den deutschen Markt gewesen. Das ist ein Lied, in dem es im weitesten Sinne um Mobbing geht und dass man sich trotzdem stark und wichtig fühlen soll und wie man damit umgeht. Das ist uns schon wichtig. Der Song ist ein gutes Beispiel, weil er eben nicht von Finnland kommt und wir über ein Thema singen, das von uns stammt. Wir versuchen eben auch Messages rüberzubringen, die uns wichtig sind und die wir den Kindern und den Eltern vermitteln wollen.

Time For Metal / Anja:
Das heißt, es gibt auch Songs oder Themen, die nicht von Finnland kommen, bei denen ihr selbst entscheiden bzw. mitwirken könnt?

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Es gibt noch einen zweiten Song, Dinos Wollen Euch Tanzen Sehen, was ja eine Scorpions-Nummer ist. Die ist jetzt weniger sozial kritisch, denn da geht’s darum, gemeinsam Spaß zu haben. Das sind Songs, bei denen wir uns ein wenig selbst mit einbringen können. Der Rest ist weitestgehend vorgegeben. Das Einzige ist die Übersetzung, bei der man auch die Silbenanzahl oder die Gesangslinie entsprechend anpasst. Aber die Themen sind genau dieselben. Umweltschutz, Mobbing oder Zusammenhalt – was für Kinder eben relevant ist.

Time For Metal / Anja:
Was ja auch sehr wichtig ist und woran man immer wieder erinnern muss. Meine Tochter hat auch in einem Theaterstück mitgespielt, in dem es um das Thema Mobbing geht. Solche Themen kann man nicht oft genug erwähnen.

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Wir machen dazu auch viel abseits der Musik dazu. Wir haben ja diesen Broadcast Chanel auf Instagram, bei dem Leute auch was reinschreiben können. Da haben Leute auch konkret nach Mobbing gefragt und wie sie damit umgehen. Da kam auch sehr viel Feedback dazu. Wir merken eben, dass da viel Bedarf da ist und die Leute darüber reden wollen und sich bei uns verstanden fühlen. Heavysaurus ist wie ein Safe Space mit dem Kinderbereich. Die können sich austoben und keiner nimmt ihnen die Sicht. Wir merken, dass die Leute sich da eher trauen, solche Themen an uns ranzutragen, weil sie sich vielleicht bei uns verstanden fühlen. Der Broadcast Chanel hat jetzt nichts primär mit der Musik zu tun, sondern mit dem Projekt Heavysaurus. Und da können wir noch deutlich mehr abseits der Bühne machen.

Time For Metal / Anja:
Das ist ja super, dass das so gut genutzt wird und die Leute da auf euch zugehen. Finde ich super, dass ihr da so eine Plattform geschaffen habt.

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Das war ja auch das Ziel dieses Broadcast Chanels, dass wir eben die Interaktion mit den Fans und Familien herstellen, damit es etwas persönlicher ist. Das normale Rockstar-Fan-Gefüge ist ja was anderes. Wir wollen schon, dass die Leute sich integriert fühlen, gehört fühlen und das war eben ein gutes Tool dafür. Wir haben tatsächlich nicht damit gerechnet, dass es so krass angenommen wird, denn so lange macht unser Social-Media-Team das auch noch nicht, aber da passiert sehr sehr viel.

Time For Metal / Anja:
Respekt. In jeglicher Sicht alles richtig gemacht, würde ich mal sagen.
Meine Tochter Sina würde gerne von euch wissen: Ihr seid ja so oft auf Tour. Ist da eure Mutter Rupuliina nicht sauer auf euch?

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Naja, die meckert schon manchmal mit uns, denn sie kocht ja auch für uns. Und wenn wir dann nicht beim Essen da sind … Du hast ja beim Konzert auch mitbekommen, dass die manchmal anruft. Sie hat da so ein schlechtes Timing, dass sie uns oft anruft, während wir auf der Bühne sind. Aber wenn wir es zwischendurch hinkriegen und mal Pause haben, sind wir total happy, wenn Mama kocht. Komppi findet das zum Beispiel richtig gut, wenn Mama kocht, Mama ist die Beste!

Time For Metal / Anja:
Wollt ihr noch mehr eigene Songs in eure zukünftigen Sets mit einbringen?

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Das Schreiben der Songs wird weiterhin bei den Finnen bleiben. Das Ganze ist rechtlich auch sehr komplex mit dem Plattenlabel und dem Urheberrecht und so weiter. Wir haben uns bei den vergangenen Alben immer aus dem Katalog der Finnen bedient, weil die schon viel mehr Alben haben. Die haben mittlerweile schon über 100 Songs. Dann haben wir uns eben Sachen rausgesucht, von denenn wir denken, das funktioniert auch bei uns, denn der Markt bei uns ist ja auch ein bisschen anders als in Finnland. Aber jetzt sind wir an einem Punkt angekommen, an dem wir neue geschriebene Songs bekommen, welche die Finnen und wir spielen. Da können wir dann sagen, ob wir nicht mal nen Song machen zu der Thematik XY. Da können wir dann auch Wünsche äußern, um über ein bestimmtes Thema zu singen. Wir schreiben dann zwar nicht die Songs, aber wir können uns dann so ein bisschen einbringen.

Time For Metal / Anja:
Das alles harmonisch läuft, haben wir bereits besprochen. Das ist echt super. Viele Bands sagen ja oft „jetzt sind wir schon so lange auf Tour, wir brauchen mal ne‘ Auszeit“. Aber da ihr ja durchtauschen könnt, ist das nicht so euer Problem.

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Absolut. Sonst wär‘s auch schwierig bei der Menge der Shows, wenn das nicht so wäre.

Time For Metal / Anja:
Über eure Message, was ihr vermitteln wollt und die musikalischen Früherziehung haben wir bereits gesprochen. Meint ihr, das kommt auch bei den Kindern so am? In erster Linie steht ja mal der Spaß. Für viele ist das auch was Neues, wenn man das erste Mal auf einem Konzert ist. Das mit der Message muss dann wahrscheinlich erst wachsen, wenn sich die Kinder tiefer mit Heavysaurus befassen. Oder ist es eine Altersfrage, wo man sagen kann, am Anfang ist es der Spaß und später, wenn das Verständnis kommt, verstehen die Kinder dann, was ihr mit euren Songs ausdrücken wollt?

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Auf jeden Fall. Wir haben ja eine sehr breite Altersgruppe. Von drei Jahren bis Ende offen, wir haben auch viele Eltern, die da total Spaß haben. Natürlich ist für einen Dreijährigen die Message nicht so wichtig, da geht es eher um den Spaß und natürlich auch Reizüberflutung, weil es das erste Konzert ist und den Spaß daran, das mit anderen Freunden zu erleben. Die Message ist das eine, aber uns geht es auch um das Musikalische. Letzte Woche haben wir auf einem kleinen Festival in Pinneberg gespielt. Dort waren auch Schulen und ein Jugendtreff involviert. Da ist dann eine Schulklasse aufgetreten, die den Song Pommesgabel zum Besten gegeben hat. Das haben wir natürlich unheimlich gefeiert, dass die Kinder da so Bock drauf haben, unsere Musik nachzusingen und nachzuspielen. Vor ein paar Wochen waren wir im Musikhaus Thomann, einem der größten Musikinstrumentenhändler der Welt, und haben dort gespielt. Das ist dann eine schöne Sache, wenn die Kids dann sagen, „das find‘ ich total toll und ich möchte auch Gitarre oder Schlagzeug lernen“. Oder beim Meet & Greet, kommen ganz viele Kinder, die dann sagen, „ich habe wegen euch angefangen ein Instrument zu lernen, weil ich das so toll finde“. Mein finales Ziel, das ich vor Augen habe, ist, wenn es in 10 bis 15 Jahren noch Printmedien gibt, dass man dann im Hammer ein Interview einer coolen neuen Band liest, die gerade in den Staaten durchstartet, und der Schlagzeuger dann gefragt wird, warum er damit angefangen hat, dann kommt da nicht wegen Dave Lombardo von Slayer oder Joey Jordan von Slipknot, sondern „ich hab‘ damit angefangen wegen Komppi Momppi und Heavysaurus.“ Dann haben wir alles richtig gemacht und das wäre das ultimative Kompliment und das ist ein großer Grund, warum wir das machen.

Time For Metal / Anja:
Gibt es auch Songs, von denen ihr sagt, die stehen ganz hoch bei den Fans, und welche, von denen ihr sagt, da muss man die noch etwas mehr animieren?

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Pommesgabel
ist natürlich so ein Renner und auch Kaugummi Ist Mega, das war ja quasi unser erster Hit. Wir sehen ja auch, wenn Konzertberichte oder Storys auf Instagram geteilt werden, da wird sehr oft Pommesgabel geteilt. Rarrr ist sehr beliebt, das finden die Kids auch sehr cool. Wir spielen den auch gern und ich mag den auch selbst sehr. Wir stellen fest, dass die ruhigeren Nummern manchmal beim Publikum schwierig sind. Gerade in der Open-Air-Saison, da ist die Setlist etwas rocklastiger, da wollen die Leute eher abfeiern. Bei unseren Club-Shows sind die eher auch für ruhigere Songs empfänglich. Wir haben aktuell auch den Freundschaftssong im Set, ich glaube, den spielen wir heute nicht (23. Juli in Erlangen, siehe Bericht, Anm.d.Red.), weil auch ein bisschen weniger Zeit ist. Da ist dann manchmal nach dem Song ein bisschen Stille, bis die Leute applaudieren oder bis sie verstanden haben, was gerade los war. Im alten Set hatten wir auch mal die Waldfee drin, einen großartigen Song, wie ich finde, und der mir auch immer Spaß machte, ihn zu spielen. Da war eben die komplette musikalische Bandbreite dabei. Danach feierten die Leute den Song, feiern das frenetisch, oder man konnte die Stecknadel fallen hören – da war alles dabei. Die Balladen sind oft schwierig. Ich weiß nicht, ob die Kids da nicht so Bock drauf haben, weil man dazu nicht so abtanzen kann oder es für die Erwachsenen zu schwere Kost ist. Aber ich finde es für ne Dramaturgie von einem Konzert schön, wenn auch mal etwas Ruhigeres dabei ist.

Time For Metal / Anja:
Also mein Lieblingssong war ja immer Rupuliina, muss ich gestehen. Der Song ist zwar rockig, aber hat auch ruhigere Elemente. Und mir gefällt dabei, dass eure Mama im Fokus steht.

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Der hat halt eben wegen der Message immer gut funktioniert. Aber die Waldfee finde ich einen unheimlich guten und schönen Song. Die Leute wollen halt einfach, dass wir mehr abgehen.

Time For Metal / Anja:
Meiner Tochter gefällt auch Rarrr am liebsten. Sie interessiert, welche Lieblingssongs du noch hast?

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Momentan mag ich sehr Rettung In Sicht. Ich als Schlagzeuger mag total Doublebase und bei dem Song geht es richtig. Das ist ein Song, von dem ich sage, der macht Spaß zu spielen. Powerkreis finde ich auch sehr cool und Rarrr spielen wir heute auch, da freu‘ ich mich auch schon drauf.

Time For Metal / Anja:
Ihr macht ja auch immer Meet & Greets. Gab es da auch mal ein Erlebnis, bei dem ihr gesagt habt, das war der Hammer? Bei Christophs Interview habe ich mal gelesen, dass ein Kind gesagt hat, die Dinos stinken ja 😀

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Ja, das kommt vor. Wir werden oft nach den Fotos, wenn wir Zeit haben, rumzulaufen, nach unserem Lieblingsessen gefragt. Alle wollen immer wissen, was die Dinos essen. Wir haben natürlich Vegetarier, also mein Apatosaurier ist ja Vegetarier, der T-Rex dagegen frisst alles. Ich sag‘ dann immer, alles, was grün ist. Komppi Momppi mag Salat und er liebt Artischocken, das verwirrt die meisten, weil sie das oft nicht kennen. Dann sag ich nur, fragt mal Mama oder Papa, das ist ganz tolles Gemüse, musst du unbedingt mal probieren. Spinat findet er auch super. Er braucht zwar so zwei bis drei Tonnen Salat pro Tag, ist ja auch ein großer Dino. Aber die Frage nach dem Essen ist immer hoch im Kurs. Alle wollen immer wissen, ob die Dinos Pizza mögen. Natürlich. Wer mag keine Pizza? Ich glaube, das Lustigste, was ich mal gefragt wurde, ist, ob man auf den Dinos auch reiten kann. Das fand ich wirklich sehr lustig. Aber das mit Abstand Lustigste, als wir auf der Bühne auch alle lachen mussten und nicht weitermachen konnten, war, als wir über unseren Song Was Willst Du Mal Werden im Vorfeld mit den Kindern sprachen, was sie mal werden wollen. Und ich glaube, es war in Wolfsburg, da hat ein Kind in der ersten Reihe gerufen, „Kredithai“. Wir konnten nicht mehr, das war so lustig. Zum Teil wird man mit Fragen und Antworten überrascht, die sehr lustig sind.

Time For Metal / Anja:
Ob das vom Kind kam?

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Ja, wir haben uns das auch gefragt, aber das war sehr gut.

Time For Metal / Anja:
Gibt es noch weitere Pläne bei euch, außer auf Tour zu gehen? Man sieht euch ja quasi nur noch touren. Ich find das natürlich toll und Respekt, dass es so gut bei euch läuft. Du hast bereits vorhin was angedeutet mit einem neuen Album. Gibt es sonst noch Sachen, die ihr geplant habt?

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Es wird ein neues Album kommen. Die Finnen waren schon sehr, sehr fleißig. Wir haben da auch schon ein bisschen davon gehört. Da darf man sich drauf freuen. Termin weiß ich noch nicht, aber es kommt Nachschub, versprochen.

Time For Metal / Anja:
Noch ein paar abschließende Worte an die großen und kleinen Heavysaurus-Fans?

Heavysaurus / Komppi Momppi:
Also hier ist der Komppi Momppi und ich freu‘ mich, dass ihr so zahlreich zu unseren Konzerten erscheint und immer mit uns feiert. Das finden wir total super. Es gibt nichts Schöneres, als für euch Musik zu machen. Also kommt uns unbedingt mal besuchen, wenn ihr die Chance habt. Dann könnt ihr uns treffen, wir können ein wenig quatschen und danach zusammen abrocken, das fänden wir total super.