Hot Heads East Headbanging 2019 vom 06.09.-08.09.2019 in Finsterwalde

Heiße Öfen, fette Sounds und eine geballte Ladung Musik

Festivalname: Hot Heads East Headbanging 2019

Bands: Suffy Sand RoCats, Crazy Boys, Eddy And The Backfires, Mickey Keller And The Flatland Boys, Rob Ryan’s Roadshow

Ort: Finsterwalde

Datum: 06.09.-08.09.2019

Kosten: Wochenendticket 50 €, Tagesticket Samstag 40 €, Tagesticket Samstag ab 19 Uhr 20 €

Tickets: Vor Ort

Veranstaltung: https://hotheadseast.org/headbanging-2019/

Die Hot Heads East präsentieren – das Headbanging 2019 (Quelle zu allgemeinen Informationen von der Veranstalterseite übernommen)

Der Plan:

Freitag, 6. September 2019 – Einlass ab 12 Uhr
Die Fahrer können sich bereits für das Rennen anmelden. Sonst heißt es Zelte aufbauen, Rennfahrzeuge vorbereiten und in den Abend starten.

Am Freitag spielen:
“Mickey Keller And The Flatland Boys”
“Rob Ryan’s Roadshow”

Samstag, 7. September 2019
Anmeldeschluss für das Rennen ist 12 Uhr!

Ab 12 Uhr geht es auf die Rennstrecke und um 13 Uhr ist Rennbeginn. Nach dem Rennen beginnt die Hangarparty mit DJs und Live-Musik. Um etwa 22 Uhr findet die Siegerehrung statt.

Am Samstag spielen:
“Suffy Sand RoCats”
“Crazy Boys”
“Eddy And The Backfires”

Sonntag, 8. September 2019
Nach dem Frühstück geht es ans Zelte abbauen und zusammenpacken, vielleicht noch eines der letzten Headbanging- T-Shirts ergattern und auf zur Heimreise.

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Die Season neigt sich dem Ende, doch das Beste kommt ja vermutlich zum Schluss. Das Headbanging 2019 lädt ein und veranstaltet einen „kleinen“ Auftakt in Finsterwalde.

Das gut besuchte Event liegt südlich von Berlin, direkt im Umkreis von Cottbus. Was hat uns also neben heißen Öfen, fetten Sounds und charismatischem Publikum noch zu erwarten? Genau, eine geballte Ladung Musik! Neben Crazy Boys aus Rostock tauchen Eddy And The Backfires und Suffy Sand RoCats auf. Das Rockabilly-Rock ’n‘ Roll angehauchte Schauspiel stellt den Fokus neben motorisierter Gefährte auch musikalisch dar.
Wer einen Mix aus Ambiente alter Autos und Rennsport sucht und sich mit dem Programm anfreunden kann, ist hier also genau richtig! Zum ersten Mal gibt es auch eine Absplittung der Eintrittskarten. Wer Samstagabend ausschließlich die Party miterleben möchte, kann sich eine Eintrittskarte für 20 Euro ordern, welche ab 19 Uhr gilt. Ansonsten gibt es Wochenendtickets für 50 Euro und Samstagskarten für 40 Euro.

Parallel zum Headbanging findet das Rock im Wald Festival statt, welches ich spontan in diesem Jahr brach lege. Kaum die Veranstaltung online gecheckt, Kontakt zum Veranstalter aufgenommen, gibt es für mich auch die Möglichkeit, auf dem Heandbanging fotografisch aktiv zu werden. An dieser Stelle vielen lieben Dank an Kralle für die schnelle Antwort! Ich freue mich, Erfahrungen und Eindrücke sammeln zu dürfen.

Kommen wir zu den Regeln die dem Rennen zu Grunde liegen! 

  • Am Rennen können Vintage amerikanische Autos, Hot Rods, Customs und zeitgenössische Rennwagen bis Baujahr 1958 teilnehmen.
  • Außerdem können amerikanische und englische Vintage Motorräder und zeitgenössische Rennmaschinen ab 250 ccm bis Baujahr 1958 teilnehmen, bei denen auch der Motor der Baujahresgrenze entspricht.
  • Die Fahrzeuge müssen traditionell im 40’s/50’s Style gebaut sein. Das selbe gilt für Fahrzeuge, die auf das eigentliche Veranstaltungsgelände wollen, aber nicht am Rennen teilnehmen.
    Das heißt kein Billet, High Tech, Pro Street oder Dragster wird auf den Platz gelassen.
  • Alle Fahrzeuge werden von uns am Einlass besichtigt und nach beschriebenen Kriterien individuell beurteilt.
  • Einlass und Rennzulassung der Fahrzeuge wird ohne Ausnahme nur vom Club entschieden und bestimmt!
    Wer Fragen dazu hat, sollte diese vor Reiseantritt stellen.

Das Rennen findet in folgenden Klassen statt:

Automobile

Klasse F: Automobile mit Flathead-Motoren
Klasse FB: Automobile mit 4 Zylinder Flathead-Motoren
Klasse S: Automobile mit OHV-Motoren bis 300 cui (4,9 Ltr.)
Klasse B: Automobile mit OHV-Motoren über 300 cui (4,9 Ltr.)

Motorräder

Klasse SV: Motorräder mit SV-Motoren bis 45 cui (750 ccm)
Klasse OHV: Motorräder mit OHV-Motoren bis 45 cui (750 ccm)
Klasse B: Motorräder über 45 cui (750 ccm)

Klasse Pre ’59 Special

Besondere Regeln!

  • Nur Pre ’59 Amerikanische Singleshots, Gassers und Go-Cars (Rececars).
  • Motorklassifizierungen gibt es keine.
  • Fahrerlaubnis wird nur erteilt, wenn wir vom Club sicher sind, dass der Fahrer das Fahrzeug sicher führen kann, unabhängig vom Fahrzeug.
  • Alle Teilnehmer dieser Klasse müssen sich vorab und rechtzeitig mit Bild des Fahrzeugs und technischer Leistungsbeschreibung per eMail anmelden.
  • Bei Fehlinformationen über Technik und Leistung werden wir den Fahrer und Fahrzeug sofort vom Platz verweisen.

Wichtig!

  • Fahrzeugeinlass, Rennanmeldung und technische Abnahme sind nur am Freitag von 12 bis 24 Uhr und am Samstag von 8 bis 12 Uhr möglich!
  • Die Teilnehmerzahl bei Motorrädern ist auf 16 pro Klasse begrenzt. Sollte eine Klasse voll besetzt sein, ist keine Rennteilnahme mehr möglich.
  • Die Teilnahme am Rennen erfolgt ausschließlich auf eigenen Gefahr!
  • Wir übernehmen keine Haftung für eventuelle Schäden am Material und Personen.
  • Den Anweisungen des Veranstalters und dessen Vertretern ist aus Sicherheitsgründen unbedingt Folge zu leisten!
  • Das Fahrzeug darf keine offensichtlichen technischen Mängel aufweisen. Auf dem gesamten Gelände gilt die StVO!
  • Es darf nur eine Person pro Fahrzeug starten. Es besteht Helmpflicht!
  • Wer Fragen zu unseren Regeln hat, sollte diese stellen, bevor er am Einlass steht oder unsere Entscheidung vor Ort einfach akzeptieren!
  • Auf dem gesamten Gelände, einschließlich Zeltplatz, sind Verkaufsstände nicht erlaubt! Verkäufe aus dem Kofferraum sind gestattet.
  • Bei unserem Veranstaltungsgelände handelt es sich um einen öffentlichen Flugplatz mit Flugverkehr! Das markierte Rollfeld ist nur für die am Rennen zugelassenen Fahrzeuge und nur zum Zeitpunkt des Rennens befahrbar!
    Hinweis: Da es sich hier um einen öffentlichen Flugplatz handelt können Zuwiderhandlungen gegen unsere Regeln von der Flugbehörde mit einer Strafe bis zu 50.000 Euro belegt werden.

Um eine reibungslose und unfallfreie Veranstaltung zu gewährleisten, ist den Anweisungen der Veranstaltenden Clubmitglieder und den Sicherheitsleuten unbedingt Folge zu leisten!

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Zur Veranstaltung und meinen Eindrücken:

Ich reise Freitag gegen Nachmittag an und bleibe bis Samstagabend, so ist zumindest mein Plan. Angekommen, fällt mir ins Auge, dass es kaum jemanden gibt, der nicht mitgerissen von alten unrunden Motoren und schnellen Untersätzen wird. Der Charme springt direkt auf mich über und ich komme umso schneller in Gespräche. Sogar bekannte Gesichter aus ganz Deutschland sind wieder mit dabei, sodass ich direkt Anschluss finde und wir gemeinsam in Gespräche einkehren.

Zum Wetter gibt es die Tage über nur eins zu sagen, und zwar – es ist immer noch erstaunlich warm, zumindest tagsüber. Mit bedecktem Himmel lässt es sich hier super über die Runden kommen! Sobald es dunkel wird, zieht es sich jedoch abrupt zu und wird „schweine“-kalt. Da ich die Nacht im Auto verbringe, lässt es sich dennoch bei um die 8-10 Grad aushalten. Am Samstag hingegen ziehen Wolken mit Nieselregen über den Platz, was glücklichweise den Tag über niemanden die Stimmung ruiniert.

Wer sich komplett einkleiden möchte, ist beim Headbanging im Übrigen falsch. Außer einem Shop, bei dem man sich mit dem eventeigenen Shirt eindecken kann, findet man nichts. Dies ist jedoch alles andere als schlimm, denn einen großen Rummel möchte man nicht publizieren, um den Fokus da zu lassen, wo er hingehört.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Bratwurst, Burger, Suppe und und und … fast nichts, was man nicht erwartet! Und mitten drin immer wieder Autos, die den Weg kreuzen. Preislich gesehen sogar im absoluten Normbereich, kann man sich hier und da das Bäuchlein mit leckeren Mahlzeiten vollschlagen. Vor Ort gibt es einen Fischwagen, einen Eiswagen und einen Grillstand – reicht vollkommen, um alle glücklich zu machen. Frühstück von Rührei mit Speck und Schinken über belegte Brötchen, lässt sich auch direkt am Morgen entspannt den Tag starten.

Samstagnachmittag gegen 13:30 Uhr wird dann auch das Rennen eröffnet. Hier treten wie oben schon aufgeführt die Wagen gegeneinander an. Viele Gäste aus ganz Deutschland sind als Zuschauer anzutreffen, um Fahrern die, aus ganz Europa zu vernehmen sind, anzufeuern. Polen, Tschechien, Schweiz und auch Schweden reichen sich die Hände.

Den Sanitäranlagen möchte ich auch noch einmal einen kurzen Absatz widmen. Egal ob Dixis oder der Wagen im Infield – es war sauber. Erstaunlich sauber! Egal welche Toilette ich besucht habe, fand ich immer Toilettenpapier vor. Als eine der wenigen Veranstaltungen ein ganz großes Lob an die Personen, die dies möglich gemacht haben.

Ich bin keine Frau der großen Worte, aber ich finde, Bilder sagen mehr als tausend Sätze! So möchte ich natürlich auf die Galerie verweisen.

Ich möchte mich noch einmal für die reibungslose Organisation bedanken und komme gern wieder!

Kritik? Für mich wären beim Rennen Ansagen wünschenswert gewesen, die dem Publikum Zeiten sowohl Autos durchgeben. Schade war auch, dass die ausgeschiedenen Fahrer direkt wieder auf dem Zeltplatz verschwanden, anstatt die anderen zu unterstützen oder anzufeuern. Auch aufgefallen ist, dass es keinen Programmplan gab. Ich wusste nicht, zu welchen Zeiten die Bands anfangen und wie der zeitliche Ablauf gegeben ist. So habe ich Freitag nur kurz in eine der Bands reinhören dürfen, da ich schon zeitig ins Bett gefallen bin. Ansonsten kann ich aus Gästesicht nur sagen, dass es ein rundum schön familiäres Event mit eigenem Charme gewesen ist. Bitte weiter so!

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