In Signum – Man-Eater (EP)

„Eine Eigenproduktion mit einer Menge Biss!“

Artist: In Signum

Album: Man-Eater (EP)

Spiellänge: 12:07 Minuten

Genre: Death/Thrash Metal

Release: 30.02.2010

Label: Eigenproduktion

Produziert in: Soundlodge Studio von Jörg Uken

Link: www.myspace.com/insignum

Klingt wie: Sudden Death

Band Mitglieder:
Tim Badke – Gesang
Alexander Weber – Schlagzeug
Marcel Baumann – Bass
Hannes Neumann – Gitarre, Gesang

Tracklist:

  1. Man-Eater
  2. Prelude Of The Damned
  3. Revenge Of The Christians
  4. An Elegy For The Living
  5. This Is Not The End

Das Soundlodge Studio von Jörg Uken in Pappenburg ist nicht nur Anlaufpunkt von großen Bands wie God Dethronded oder Sinister, sondern wird auch sehr gern von Newcomerbands besucht. Und auch genau in dieses Studio hat es die Norddeutschen In Signum verschlagen, die dort eine Fünf-Track-EP eingespielt haben, die auf den Namen Man-Eater hört. Derbe Trash/Death Metal-Riffs wüten beim Namensgeber und zugleich ersten Track der Platte, der soundtechnisch etwas an Sudden Death erinnert, die ebenfalls schon mal in Pappenburg das Soundlodge Studio besucht haben. Je länger der Track andauert, desto wilder wird es: zum normal tiefen Growl-Gesang gesellen sich immer wieder fiese Shouts, die man sonst eher vom Gore Grind kennt. Nach dem ersten Satz „in die Fresse“ geht es mit Prelude Of The Damned weiter. Eine kurze 50-Sekunden-Einspielung leitet direkt das dritte Stück Revenge Of The Christians ein – harte Breaks kommen aus den Boxen. In Signum verwenden die meiste Zeit ein sehr langsames Spieltempo, das sehr gut groovt. So steht An Elegy For The Living den anderen Songs in nichts nach – walzend windet sich das stahlharte Death/Trash Metal-Stück aus den Boxen und wird wieder durch derbe Growls getragen. This Is Not The End bildet das Ende der EP und lässt dem Hass noch einmal zweieinhalb Minuten freien Lauf.

Fazit: Eine sehr gelungene EP aus dem Hause In Signum, die zeigt, dass derbe Musik nicht gleich auch abgedroschen klingen muss. Mit viel Feingefühl sind der Band vier sehr ausgewogene Stücke gelungen, die einerseits durch abwechslungsreiche Shouts im ersten sowie über fette Groove-Parts in den folgenden Songs verfügt. Zudem kann man nur noch mal zur Wahl des Soundlodge Studio von Jörg Uken gratulieren, der diesen fetten Sound punktgenau aufgenommen hat. Da kann man echt auf's nächste Album gespannt sein, das dann hoffentlich ein wenig länger gestaltet sein wird und das kleine Bisschen Luft, das nach oben noch offen ist, schließen kann. Anspieltipps: Man-Eater und An Elegy For The Living
Rene W.
8.5
8.5
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