Kaotik – Starving Death

„Von ‚Kaos‘ keine Spur“

Artist: Kaotik

Herkunft: Quebec City, Kanada

Album: Starving Death

Spiellänge: 51:06 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 2011

Label: Self-Released

Link: http://www.kaotikmetal.com/

Bandmitglieder:

Gesang – Pierre-Luc Simard
Gitarre – Samuel Paré
Gitarre – Fred Tremblay
Bass – Alexis Goulet-Bouchard
Schlagzeug – Jeff Tremblay

Tracklist:

  1. War At The Door
  2. Carnivorous Madness
  3. Creature
  4. Lobotomy
  5. The Screeching Sound
  6. Bad Awakening
  7. Pesticide Shower
  8. Starving Death
  9. Terror
  10. Inbreeding

kaotik-starving-death-cover

Kaotik kommen aus dem manchmal kalten, manchmal warmen, manchmal englisch-, manchmal französischsprachigen Kanada, haben sich 2007 zusammengefunden und als erste Amtshandlung eine EP veröffentlicht. Dann pausierte man zwei Jahre und im Jahr 2011 erschien dann das mir vorliegende Album. Wann die erste Amtshandlung rechnerisch stattgefunden hat, dürft ihr mir sagen – der Erste, der das getan hat, kriegt auf dem nächsten Festival, auf dem ich bin, ein Bier von mir ausgegeben. Die Karte müsst ihr euch trotzdem selbst kaufen 😉

Zu Kaotik selber muss eigentlich nicht viel gesagt werden: Wer auf Death Metal der früheren Phase steht, wird vor allem hinsichtlich des Gesangs positiv überrascht werden: Er erinnert mich ein bisschen an Death oder – um einen aktuelleren Verweis zu stellen – auch an Asphyx. Musikalisch gibt’s keine „wir rammen alles in den Boden“-Massaker, viel eher gut nachvollziehbare Lieder, die trotzdem genügend Wumms mit sich bringen, um nicht in die Melodic Death Metal-Sparte einsortiert zu werden. Die Klangqualität an sich aber ist mit moderner Technik aufgenommen, Rauschen etc. bleibt aus.

Jedes Lied steht für sich, was, wie allgemein bekannt sein dürfte, vor allem beim Death Metal keine Selbstverständlichkeit ist und so kann man das Album auch neben dem Lernen oder Trainieren gut konsumieren, ich habe beides getestet, ich weiß, wovon ich rede 😉

Fazit: Fairer Weise muss ich sagen, dass ich nicht Ektase ausgebrochen bin bei den wiederholten Durchläufen des Albums, dafür ist es für meinen Geschmack im Gesamtbild einen Ticken zu langsam. Wer aber mit MidTempo etwas anfangen kann, sollte der Platte mindestens eine Chance geben. Anspieltipps: Lobotomy, The Screeching Sound
Gordon E.7
7

Kommentare

Kommentare

Weitere Beiträge
Trollfest – Norwegian Fairytales