Ruhrpott Metal Meeting 2016 vom 02.12.2016 – 03.12.2016 in der Turbinenhalle, Oberhausen (Vorbericht)

“Ruhrpott Metal Meeting 2016 vom 02.12.2016 – 03.12.2016 in der Turbinenhalle, Oberhausen (Vorbericht)“

Festivalname: Ruhrpott Metal Meeting 2016

Bands: Blind Guardian, Iced Earth, Saxon, Ensiferum, Kataklysm, Unearth, Legion Of The Damned, Desaster, Bliksem, Nailed To Obscurity, Izegrim, Siter, Rage Meets Refuge, Darkness, Hopelezz, Teutonic Slaughter, Delirious und Words Of Farewell

Ort: Turbinenhalle, Oberhausen

Datum: 02.12.2016 – 03.12.2016

Kosten: Festivaltickets 75,90€ VVK, Tagestickets ab 38,50€ VVK

Genre: Heavy Metal, Death Metal, Thrash Metal, Metal

Veranstalter: Continental Concerts & Management GmbH (http://www.continental-concerts.de/)

Link: http://www.ruhrpott-metal-meeting.de/

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Anfang Dezember brennt es wieder im Ruhrgebiet, besser gesagt in der Turbinenhalle in Oberhausen, wenn das Ruhrpott Metal Meeting an zwei Tagen die Tore öffnet. Continental Concerts & Management GmbH mischen am 02.12. und 03.12.2016 gestandene Headliner in ein buntes Billing mit frischen Nachwuchs-Kapellen, die gewillt sind, sich hinter den großen Namen nicht zu verstecken. Für 75,90€ kann jeder Headbanger die beiden Tage in Oberhausen abfeiern. Tagestickets stehen ab 38,50€ zur Verfügung.

Am Freitag stehen als Opener der großen Sause die Newcomer Nailed To Obscurity auf der Bühne, die bereits auf dem Wacken und Summer Breeze für Furore gesorgt haben und im Frühjahr 2017 mit neuem Werk durchstarten. Gefolgt werden sie von den Thrash Metalern Izegrim aus den Niederlanden, die von Frontfrau Marloes in die Schlacht geführt werden. Die nächsten vier Bands sind aktuell gemeinsam auf Tour und füllen gleich den ersten Festivaltag aus. Unearth stimmen auf und vor der Bühne ihren Wirbelsturm aus Boston an. Wer die Männer kennt, weiß, was Schweiß in Augen hervorruft. Noch eine Schippe härter unterwegs sind Kataklysm aus Kanada, die seit Jahren für aggressiven Death Metal stehen, auch wenn sie im Vergleich zu früher die ganz kernige Brechstange nur noch live rausholen. Als Co-Headliner fungieren die skandinavischen Folk Metaler Ensiferum, die neben alten Party-Hymnen verstrickte Kompositionen anschlagen. Auf den Headliner mussten wir an diesem Wochenende auf dem Metal Hammer Paradise verzichten, denn Sänger Stu Block bekam kein Wort mehr heraus. Bis in drei Wochen sollte Iced Earth aber wieder einsatzbereit sein und am Freitag den krönenden Abschluss bilden.

Am Samstag stehen deutlich mehr Bands auf dem Programm. Um 14.45 Uhr eröffnet Hopelezz bereits die Flöz Stage, die bis 17.00 Uhr alleine für Aktion sorgt. Neben Hopelezz steigen noch Darkness, Teutonic Slaughter, Delirious und Words Of Farewell auf die zweite Bühne, auf der als Headliner Rage Meets Refuge schließt. Die Überscheidungen gehen bis zur Show von Legion Of The Damned, die beiden letzten Gruppen spielen komplett alleine. Rock aus Stockholm bieten Sister, Metal dringt aus der Anlage, wenn Bliksem aus Antwerpen in die Saiten schlagen. Beide Bands konnten in den letzten Monaten das Interesse der Headbanger an sich deutlich verstärken. Mit Traditional Blackening Thrash Metal zerlegen Desaster seit Jahren alles, was ihnen in den Weg kommt.

Das Ruhrpott Metal Meeting beweist wieder ein buntes Line-Up aus allen Genres. Mal eben aus dem Nachbarland kommen Legion Of The Damned für eine Session vorbei. Die beiden Headliner haben es da wirklich in sich. Als erstes stehen Saxon auf der Bühne. Die nimmersatten Briten bleiben live ein Heavy Metal Leckerbissen, der Blind Guardian nicht kampflos das Feld überlässt. Die wiederum haben es nicht leicht, wenn Saxon vor ihnen die Turbinenhalle zum kochen bringt. Die alten Klassiker der deutschen Metal Legende in Kombination mit neuem Stoff sollte für eine grandiose Show reichen. Somit beenden zwei Heavy Metal Kultbands das diesjährige Festival und rechtfertigen deutlich den Preis von 75,90€. Wer an dem Wochenende noch nichts vor hat, wird spätestens jetzt einen Eintrag im Kalender vornehmen!

Podcast
Leise War Gestern... - Der Time For Metal Podcast
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