Scarlatyna – … Till The End

„Hessischer Metal vom Feinsten“

Artist: Scarlatyna

Album: … Till The End

Spiellänge: 35:54 Minuten

Genre: Progressive Power Metal

Release: 18.11.2011

Label: Pure Underground Records

Link: http://www.facebook.com/pages/Scarlatyna

Klingt wie: Manowar, Gamma Ray, Grave Digger

Bandmitglieder:

Gesang – Chris Jamie Marino
Gitarre – Jörg Weilinger
Bassgitarre – Mike Stanzel
Schlagzeug – Klaus Hardt

Tracklist:

  1. The Truth
  2. We
  3. Wings Of The Night
  4. Selfmade Destruction
  5. The Tower
  6. Till The End
  7. Temple Of Despite

Bereits im Jahre 1987 gründeten sich Scarlatyna im mittelhessischen Wetzlar und nahmen im gleichen Jahr ihre erste Demo The Art Of Metal auf. 1991 und 1992 folgten dann ihre beiden Demos mit den Titeln Scarlett Ball und Till The End. 1993/1994 folgte die Trennung der Band. Nun fanden sich die Musiker im Frühjahr 2011 wieder zusammen und es wurde eine offizielle Wiederveröffentlichung der beiden Demos beschlossen. Und genau dieses Werk findet sich ab Mitte November in den CDRegalen der Musikgeschäfte.

Start frei also für den ersten Song, The Truth. Los geht es direkt mit einem kräftigen Riff und donnernden Drums, die den Hörer ordentlich hoffen lassen. Kaum gesellt sich Marino’s Stimme dazu, wird diese Hoffnung dann auch erfüllt. Von Anfang an bietet … Till The End bestens aufeinander abgestimmte Musik, bei der Fans der rhythmischen Nackengymnastik voll auf ihre Kosten kommen.

Mit We erklingt ein zu Anfang sehr ruhiger Song, mit dem Scarlatyna zeigen, dass ihnen auch Balladen liegen würden. Doch schon nach einer knappen Minute ist es dann auch genug mit ruhigen Tönen und es ertönt ein Sound, welcher definitiv an die Glanzzeiten des Power und Heavy Metals erinnert.

Selfmade Destruction bietet neben einem fetzigen Gitarrensolo und durchgehend super Stimmung auch einen echt fesselnden Refrain, welcher schnell zum Mitsingen einlädt – was bei der Tonlage allerdings vielen schwer fallen dürfte.

Mit Temple of Despite klingt … Till The End würdevoll, aber leider etwas schnell aus und die Band zeigt nochmal ihr ganzes Können. Geile Riffs und ein Chris Jamie Marino, der uns zeigt, dass er nicht nur hohe Töne treffen kann. Wahnsinn.

Fazit: Von geilen Riffs, fetten Soli, einer sagenhaften Stimme und Parts zum Mitgrölen bietet dieses Album alles, was sich das Herz eines Power oder Heavy Metal-Fans wünschen kann. Mit der neuen und überarbeiteten Veröffentlichung ihrer beiden Demos aus den 90er Jahren tun Scarlatyna der Metalwelt einen großen Gefallen. Egal, ob man die alten Demotapes nun kennt oder nicht, Fans des Genres sollten ... Till The End definitiv nicht ungeachtet in den Regalen stehen lassen. Lediglich eine längere Spielzeit mit eventuell einem oder zwei neuen Tracks wäre schön gewesen - immerhin gibt es bereits wohl neues Material. Man darf also gespannt sein. Anspieltipps: The Truth, Temple Of Despite
Rene W.
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