Aus gegebenem Anlasses haben wir uns überlegt, eine offizielle Stellungnahme bezüglich Rassismus, Extremismus und Fremdenfeindlichkeit zu veröffentlichen und klarzustellen, was ein Magazin darf und was nicht.

Gehen wir erstmal vom Rechtlichen aus. Ein Online-Magazin, egal ob als kommerziell geführte Firma oder als Verein mit gemeinnützigen Zielen, hat zuallererst ein Gesetzbuch vor sich, an das es sich halten muss – das Grundgesetz. Hier wird klar geregelt, was ein Bürger und eine juristische Person (in dem Fall ein Verein) darf und welche Grundzüge einzuhalten sind, um sich rechtlich auf sicherer Seite zu bewegen.

Dann folgt klar die Meinungsfreiheit, die einem Journalisten erlaubt, seine eigene Meinung zu äußern, solange diese nicht andere Menschen benachteiligt, diskriminiert und oder sogar zu Gewalt gegen andere Menschen aufruft.

Soviel erstmal zum Grundsatz.

Das Online-Magazin des Vereins Time For Metal e.V. besagt ganz klar, dass jeder Autor für seinen selbst erstellten Artikel und für die selbst erstellten Fotos inhaltlich verantwortlich ist und dass er sich beim Erstellen der Texte und Bilder immer vor Augen halten muss, dass das, was er/sie äußert oder zeigt, vor dem Grundgesetz und den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland standhalten muss. Sollte das so der Fall sein, steht der Verein hinter dem Journalisten und vertritt als gemeinschaftlich auftretender Name die Aussage des Autors, der für das Magazin schreibt.

Wir als Betreiber entscheiden selbst über unseren Content und darüber, ob ein Artikel erscheint oder eben nicht. Wir sind als Verein keine politische Instanz, wir wollen nicht politisch bilden, wollen nicht, dass man durch uns eine Stellung bezieht und wir sind ganz klar kein Satire-Magazin. Wir verdienen mit den Artikeln kein Geld, noch erhalten wir garantierte Sachleistungen. Unsere Partner und wir arbeiten seit 2011 Hand in Hand zusammen und sorgen gemeinsam dafür, dass unser Zweck des Vereins erfüllt wird: „Die ideelle und materielle Förderung von Musikern und deren Werken“ (Zitat aus der Satzung des Vereins Time For Metal e.V.).

Wir distanzieren uns ganz klar von allem, was offiziell indexiert/beschlagnahmt ist und was in Deutschland verboten ist. Wir distanzieren uns von jeder Art von Extremismus, denn eine Meinung zu haben und diese zu vertreten ist zwar richtig, bedeutet jedoch nicht, dass alles Andere, was nicht der selben Meinung ist falsch oder gar schlecht ist. Hierbei ist es egal, aus welchem Grund jemand die Extreme schürt – egal ob politisch, religiös oder musikalisch orientiert. Wenn einem etwas oder jemand fremd ist, dann ist die einzig gemeinschaftlich korrekte Reaktion die Neugierde und nicht der unbegründete Hass.

Kritik

Wenn ein Artikel einem Leser nicht gefällt, dann sind wir immer offen für Kritik, sofern diese konstruktiv und klar geäußert wird. Sicher ist es nicht immer einfach für einen Leser, der sich von einem Artikel negativ angesprochen fühlt, sachlich zu bleiben, doch haben wir selbst die Erfahrung gemacht, dass eine sachlich gehaltene Unterhaltung in jedem Fall besser und schneller zum Ziel führt als einen wüst und – ich nehme mal an – wenig überlegten Satz in sozialen Netzwerken zu schreiben. Sicher wissen wir, dass wir mit unseren Artikeln nicht jedem aus der Seele sprechen. Mal ist eine Kritik zu einem Album nicht so wie gehofft, mal ist vielleicht auch ein Newsartikel nicht so geschrieben wie man es gerne hätte oder mal wird eine Band zitiert, die man selbst nicht mag oder deren Meinung man nicht vertritt.

Es ist für uns kein Problem, wenn einem Leser unsere Arbeit nicht passt, denn wir können und wollen es nicht allen recht machen. Unsere Arbeit ist durchweg ehrenamtlich und dient einzig einer Sache, die Musik zu denen zu bringen, die genau das Gleiche Interesse haben wie wir selbst.

So möchte ich als Vorstandsmitglied des Vereins abschließend sagen: Wir lieben unsere Leser, ja, wirklich, denn ohne Leser ist ein Magazin kein Magazin, sondern nur eine uninteressante Niederschrift. Wir wollen einen respektvollen Umgang miteinander. Wir wollen, dass jeder Mensch, die gleiche Chance hat, seine Musik zu verbreiten – solange er/sie sich an das geltende Gesetz hält. Wir wollen, dass man mit uns in den Dialog geht und uns genauso respektvoll behandelt, wie jeder selbst behandelt werden möchte! Denn wir sind nur aus einem Grund hier: Um uns über unsere Musikrichtung weiterbilden zu können und um auf dem Laufenden zu sein. Da hat in meinen Augen Unsachlichkeit keinen Platz.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit,

Kai R.

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