Vendetta – Feed the Extermination

“Comeback mit Dampf!“

Artist: Vendetta

Album: Feed The Extermination

Spiellänge: 47:49 Minuten

Genre: Heavy / Thrash Metal

Release: 09.12.2011

Label: Massacre Records

Link: http://www.vendetta-band.de/

Klingt wie: Iced Earth, Serpentine Fire

Bandmitglieder:

Gesang – Mario
Gitarre- – Rank
Gitarre/ Bass – Heiner
Schlagzeug – Lubber

Trackliste:

  1. Feed The Extermination
  2. Tremendous Brutality
  3. Cancer
  4. Ovulation Bitch
  5. Storage Of Anger
  6. Dog In The Manger
  7. De-Orga-Nizer
  8. Abuse
  9. Trust In God
  10. Till I´m Dead

Vendetta - Feed the Extermination

Endlich ist es soweit, Vendetta feiern ihr Comeback!. Die deutsche Thrash Metal-Truppe komponierte fleißig neue Songs, um den Fans ein Kracheralbum zu präsentieren und sie für die lange Wartezeit zu entschädigen. Feed The Extermination ist vollgepackt mit zehn druckvollen Songs, die ganz im Stil des Old-School Metals stehen. Mit dem neuen Label soll es wieder vorangehen und man will nächstes Jahr durchstarten.

Musikalisch erscheint das Album sehr klar und deutlich, denn die Aufnahmen sind exzellent gemastert. Die tiefgestimmen Gitarren stehen deutlich im Vordergrund und liefern das Grundgerüst jedes Tracks. Vielseitig und variabel wird vorgegangen und gerade in den Strophen wird aggressiv gespielt. Das Schlagzeug liefert die Grundtakte und komplettiert das virtuose Spiel der Saiteninstrumente. Gesanglich hat Sänger Mario eine sehr eigene Tonlage, die Wiedererkennungswert besitzt. Sie ist rauchig, hoch oder auch mal tief sowie in Erzählerform gehalten. Zeitweise erinnert sie entfernt an Iron Maiden, wie beispielsweise bei Tremendous Brutality. Die gesamte Darbietung ist im typischen Old-School-Stil gehalten und bedient sich genretypischen Elementen. Das wiederholende Riffing erzeugt einen bleibenden Eindruck und die Titel bleiben im Ohr. Technisch wird hier einiges geboten, denn Vendettas langjährige Erfahrung macht sich stark bemerkbar. Zudem spielt man mit dem Tempo, das aber meist im Mittelmaß bleibt und nur kurze Ausreißer nach oben hat. Trotz der Härte der Songs ist viel Melodie zu hören, die die Schärfe nicht mindert und somit auch live geeignet ist.

Natürlich sind die Titel ähnlich gespielt und heben sich nicht soviel von einander ab. Dieses Album ist für jeden etwas, der auf die Urtypen steht und dem die Gleichförmigkeit nicht stört. Aggression und Spaß kann die Scheibe allemal aufweisen. Die Band hat definitiv Lust und das macht sich gerade in der Vielseitigkeit der instrumentalen Abschnitte bemerkbar. Ein gutes Beispiel für ihre Spielkunst ist der Song Storage Of Anger, der den Instrumenten einen höheren Platz einräumt und sie exakt in Szene setzt.

Fazit: Man kann wirklich sagen, dass das Comeback geglückt ist. Das Album ist perfekt umgesetzt und zeigt die komplette Palette der Band. Es wurde auch Zeit, dass Vendetta zurückkehren, denn man hat sie doch vermisst. Ich kann dieses Album guten Gewissens empfehlen und bin überzeugt, dass man damit eine Menge neuer Fans begeistern kann. Anspieltipps: Cancer, Dog In The Manger
Nadine S.
8.5
8.5
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