Die aus Togo stammenden Metaller Arka’n Asrafokor [Asrafocore = „Musik der Krieger“ („asrafo“ bedeutet in deren Muttersprache „Krieger“)] präsentieren ihr Labeldebüt Dzikkuh via Reigning Phoenix Music (RPM), zu dessen Veröffentlichung sie obendrein ein brandneues Musikvideo online gestellt haben: Final Tournament erzählt vom Sieg der Wahrheit, der menschlichen Einigkeit und des Respekts über die Lügen, die Feigheit und die Gier mancher Individuen, die führende Positionen auf der Welt innehaben, während sie die Gesellschaft spalten. Musikalisch vereinen Arka’n Asrafokor mit diesem Song einmal mehr gekonnt traditionelle Gesänge und Rhythmen mit harten Gitarren-, Schlagzeug- und Bassklängen.
Die Band erläutert die Bedeutung des Tracks: „Es ist an der Zeit, dass die Leute aufhören sich gegenseitig zu bekämpfen. Erhebt euch mit aller Macht gegen all jene herzlosen und schwachen Menschen und lasst sie das von ihnen verursachte Chaos am eigenen Leib erfahren. Dies wird unser aller entscheidender Kampf, dies ist unsere letzte Chance!“
„Wait till we meet again, you’ll see your fall, wait till we meet again, you’ll be caught!
Come and stop hiding behind your fake power made up of our children’s blood.
Come and face the scale. Here we are. The day has come.
Let’s have this final fight. For the destiny of the whole humanity.“
[dt.: „Wartet ab, bis wir uns wiedersehen und ihr fallen werdet.
Wartet ab, bis wir uns wiedersehen und wir euch kriegen!
Kommt und versteckt euch nicht länger hinter eurer vorgegaukelten,
auf dem Blut unserer Kindern basierenden Macht.
Von Angesicht zu Angesicht, hier sind wir, der Tag der Abrechnung ist gekommen.
Auf in den letzten Kampf um der Welten Schicksal!“]
Gänzlich auf afrikanischem Boden geschaffen und produziert, ist Dzikkuh (dt.: „Lasst die Wut wiederaufleben“) das Ergebnis einer fünfjährigen Erkundungstour. Nach ihrem Debütalbum Zã Keli [2019] machten Arka’n Asrafokor sich auf, ihre Forschungen am afrikanischen Metal noch weiter zu vertiefen. Das neue Coverartwork könnte die Vision der Truppe letztlich nicht besser darstellen: Ihr #metalfromthemotherland lädt dazu ein, die Menschheit zu feiern und sich unter den Aspekten zu vereinen, die sie für richtig betrachten. Das Werk ist ein Schrei nach Gerechtigkeit, ein Ruf nach Widerstand gegen jegliche Bedrohungen der Menschheit. Die Mutter Erde gilt es zu verteidigen und die afrikanische Weisheit am Leben zu erhalten. Das Resultat all dessen ist Dzikkuh, auf dem die Band sich in dunklere und härtere Klanggefilde begibt, die dem Geist, der ihn ihren Texten weht, gerecht werden.
„…dass Musik durch eine Band wieArka’n Asrafokor in ihren Möglichkeiten noch grenzenloser wird – das kann eigentlich nur hoffnungsvoll stimmen.“ – Das schreibt unsere Time For Metal Redakteurin Eva B., die schon mal in das Album reinhören konnte. Hier kommt ihr zu ihrem Review zu Dzikku: