Black Trolls Over Europe – Helvete Oberhausen

Bands: Northgard, Northland, Kromlek, Skyforger, Heathen Foray, Gernotshagen, Helijareyga

Location: Helvete Oberhausen

Homepage: http://www.myspace.com/blacktrollsovereurope

Datum: 15.04.2011

Kosten‘: VK 18€ ; AK 22€

Der zweite Part der Black Trolls Tour nahm seinen Beginn in Oberhausen. Hier sollten die „Schwarzen Trolle“ ihren Schlachtzug durch Europa beginnen.
Natürlich war der Reaper für euch vor Ort und nahm zu seiner Unterstützung den DonDiebels mit.

Den Tag verschlafen, wie für mich üblich, weckte mich ein liebevoller Telefonanruf vom Don. Mit den Worten „Soll ich Bier mitbringen?“ endete das kurze Gespräch. So wird man doch gerne geweckt. Kurz darauf machten wir uns auf den Weg nach Oberhausen. Schnell das Bier geleert und rein ins Helvete. Die Bühne zu finden gestaltete sich allerdings etwas schwierig. Im Keller der Location wurden wir dann aber doch noch gerade rechtzeitig fündig.

Nothgard standen als erste Band auf der Setlist des Abends. Vor Kurzem erst brachte ihr neues Album durchweg gute Kritiken. Daher war ich besonders gespannt auf die Live-Performance. Hart, wie vom Album gewohnt, spielten sie sich als Opener in die Herzen der anwesenden Metalheads und wurden mit tosendem Applaus von der Bühne verabschiedet.

Nach kurzer Bierpause (für alle Simpsons Fans: es war Duff), sollten Northland aus Spanien folgen. Die Jungs, in Kürze live mit Turisas zu sehen, hatten Einiges im Gepäck. Bei der Fan-Gemeinde inzwischen bekannt und beliebt, begannen die sechs Spanier ihre Songs in die Menge der Metaler zu prügeln. Songs wie Where The Heros Die gaben die perfekte Abwechslung dazu.

Die etwas längere Umbaupause wurde vom Don und mir dazu genutzt, sich ein bisschen unter die anwesende Meute zu mischen. Die Stimmen zu den bisherigen Auftritten will ich euch nicht vorenthalten: Zwar gefallen mir die Bands bislang echt gut, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Bühne nicht unbedingt im Keller steht. Das macht irgendwie den Eindruck, als wenn nur irgendein Platz genutzt wurde“ sagte z.B. Robin aus Duisburg.

Weiter ging es im Programm. Als Nächstes machte sich die Band Kromlek bereit. Der Sänger, der so gar nicht den Eindruck der genretypischen Sänger machte, stand bereit und begann direkt mit dem ersten Song. Die Stimmung im Publikum blieb ausgelassen, auch als der Sänger Mr. Alphavarg sich an den Rand der Bühne stellte und seiner Band beim Spielen zusah.

Gernotshagen brauchte einen Soundcheck von über einer halben Stunde. Das ließ natürlich die reelle Spielzeit um ein gehöriges Maß schrumpfen. Die Fans, sichtlich enttäuscht, mussten allerdings einen zweitklassigen Sound akzeptieren, obwohl der Soundcheck so viel versprach. Nichtsdestotrotz feierte das Publikum ihre Band und die Stimmung gewann schnell wieder an Fahrt.

Die Umbaupause musste ich allerdings nutzen um dem ältesten aller metalischen Bedürfnisse nachzugeben: Bier! Schnell also zur Kneipe und Nachschub organisiert . Wieder zurück bei der Bühne, wartete Skyforger. Leicht verwirrt sah ich auf die Running Order. Ich hatte also Helijareyga verpasst. Schade, allerdings nicht ganz so tragisch, da ich in Bonn, der letzten Location der Festival-Tour, ebenfalls anwesend sein werde.
Skyforger spielten ihren Auftritt professionell und gut durchdacht. Hier wurde das lang erarbeitete Können der lettischen Pagan-Metaller deutlich.

Die letzte Band des Abends sollten die inzwischen überaus bekannten und beliebten Jungs von Heathen Foray sein. Die Mischung aus Melodic-Death und Pagan Metal, für welche die Österreicher bekannt sind, sorgte für einen idealen Ausklang eines gelungenen Abends. Zwar gab es Höhen und Tiefen, aber das meiste davon würde ich auf die Location abschieben und daher freue ich mich besonders auf den Tourabschluss in Bonn.

Nach diesem Abend gingen der Don und ich, nach dem genug Bier und Essen vertilgt waren, den kurzen Weg zur Chaos WG. Ich danke, wie immer, für eure Aufmerksamkeit und sage:

Bis zum nächsten Bericht Der Reaper und DonDiebels

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