Delain – Interlude

“Ein gepflegtes Intermezzo aus dem Tulpenland“

Artist: Delain

Herkunft: Niederlande

Album: Interlude

Spiellänge: 56:34 Minuten

Genre: Gothic Rock

Release: 01.05.2013

Label: Napalm Records

Link: http://www.delain.nl

Klingt wie: Epica und Xandria

Bandmitglieder:

Gesang – Charlotte Wessels
Gitarre – Timo Somers
Bass – Otto Schimmelpenninck van der Oije
Keyboard – Martijn Westerholt
Schlagzeug – Sander Zoer

Tracklist:

  1. Breathe On Me
  2. Collars And Suits
  3. Are You Done With Me
  4. Such A Shame
  5. Cordell
  6. Smalltown Boy
  7. We Are The Others
  8. Mother Machine
  9. Get The Devil Out Of Me
  10. Milk And Honey
  11. Invidia
  12. Electricity
  13. Not Enough

Delain - Interlude
Delain befinden sich momentan auf einer Tour durch Südamerika, danach geht es auf verschiedene Festivals in ganz Europa. Da bleibt natürlich wenig Zeit für ausgedehnte Plattenaufnahmen. Um uns nun die Wartezeit auf das nächste Album etwas zu verkürzen, bringen Delain nach ihrem Album We Are The Others aus 2009 jetzt eine Art Hybrid heraus. Auf dem Album Interlude finden sich nämlich neben nur zwei neuen Songs noch zwei Neuaufnahmen von älteren Songs, drei Coversongs und sechs Live-Aufnahmen.

Die neuen Songs, nämlich Breathe On Me und Collars And Suits sind meiner Meinung nach noch die stärksten auf dem Album und klingen so, wie wir es von Delain gewohnt sind. Sehr grenzwertig sind für mich die drei Coversongs. Insbesondere Such A Shame geht meiner Meinung nach wirklich nur von Talk Talk, aber auch Smalltown Boy kam damals von Jimmy Somerville mit Bronski Beat wesentlich authentischer herüber, wobei man zu dem damaligen Musikstil stehen kann, wie man will.

Bei den Live-Aufnahmen kommt für mich nicht wirklich Konzertstimmung auf. Es gibt zwar einige Ansagen und Ansprachen von Charlotte Wessels an das Publikum, aber die Reaktionen halten sich doch ziemlich in Grenzen. Die Stücke selbst klingen dann auch nicht wirklich live bzw. können dieses Feeling nicht auf den Hörer übertragen.

Fazit: Für jemanden, der Delain vorher noch nicht gehört hat, bringt das Album nicht allzu viel, da ja nur zwei Stücke wirklich darauf schließen lassen, was diese Band eigentlich für Musik macht. Alteingesessene Fans von Delain, die noch andere Versionen der schon in ihrer Sammlung vorhandenen Lieder haben wollen, werden wohl sowieso zugreifen. Anspieltipps: Breathe On Me und Collars And Suits
Heike L.
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