“Grandiose Scheibe zum weiter empfehlen!“
Artist: Doom´s Day
Herkunft: Kanada
Album: The Devils Eyes
Spiellänge: 38:20 Minuten
Genre: Occult Metal, Heavy Metal, Doom Metal
Release: 25.02.2014
Label: PRC Music
Link: https://www.facebook.com/dooms666day
Bandmitglieder:
Gesang – DooM
Gitarre – Frank Breton
Bassgitarre – Pat Gauvin
Schlagzeug – Dominique Verreault
Tracklist:
1. The Offering
2. Cathedral Of Lies
3. The Outsider
4. The Devil’s Eyes
5. Watery Grave
6. Lost Soul
7. Ave Satanas
8. Crush The Cross
Bereits im Februar flatterte die neue Scheibe der Kanadier Doom´s Day herein. Wie der Name es schon sagt, zelebriert die Band Doom Metal mit Occult Heavy Metal. Zur Zeit ist diese Ausrichtung wieder im Vormarsch und wird von Größen wie The Devils Blood oder Woods Of Ypres ausgeübt. Mit The Devil´s Eyes stoßen die Nordamerikaner in die Schnittstelle der Modern, sowie der Old School Varianten, die an legendäre Bands wie z.B. Black Sabbath erinnern.
Mit technischen Helfern startet die Platte schon beim ersten Stück The Offering verdammt rund. Orgelklänge, dunkle aber auch drückende Riffs wabern in der Luft und lassen sich in andächtige Melodien zurückfallen. Sänger DooM kann mehr überzeugen als man eigentlich gedacht hätte. Sehr sicher wechselt er rauchige Gesangsformen mit einem okkulten Clean Gesang, der auch positiv auf Fans von Tiamat, Lake Of Tears und Co. wirken dürfte. Die Gitarrenarbeit von Frank Breton sagt auf The Devil´s Eyes sehr zu. Stets weiß er sich im Hintergrund einzubinden und wenn seine Zeit gekommen ist, durch seine Technik zu faszinieren.Wer Doom´s Day noch nicht auf dem Zettel hatte, sollte dieses nachholen. Der Opener The Offering bleibt keine Eintagsfliege – ganz im Gegenteil: Er ist erst der Türöffner in ein über 30-minütiges Prachtwerk. Cathedral Lies steht somit dem ersten Stück in nichts nach, gesanglich könnte man glatt Parallelen zu Borknagar aufsuchen, was noch einmal für die Vielseitigkeit der sonst oft eingeschränkten Spielweise steht. Die acht Songs auf The Devil´s Eyes ziehen wie im Fluge an einem vorbei. Ob Watery Grave oder Ave Stanas: Alle Stücke hinterlassen einen bleibenden Eindruck und machen den Longplayer zu einem echt starken Gegenspieler der Top Acts des Genres, die es fast nicht hätten besser machen können. Der abschließende Song Crush The Cross sprießt vor Spielfreude; Rock’n’Roll Kick Ass Rhythmen ziehen das Tempo an und sorgen für ein gelungenes Ende des Albums.



