Down With The Sickness – Gin

Disturbed liefern harten Stoff

Name: Down With The Sickness – Gin

Herkunftsland: Deutschland

Firma: EMP (Exklusiv)

Art des Getränks: Gin

Jahrgang: entfällt

Link: https://www.emp.de/

Online Shop: https://www.emp.de/p/down-with-the-sickness—gin/480915.html

Abfüllmenge: 500 ml

Volumenprozent Alkohol: 66,70 %

Nach dem Gin ‚Em All – Premium Dry Gin geht es nicht nur mit einem Gin weiter, sondern mit einem Produkt aus dem Hause EMP, welche exklusiv den Down With The Sickness – Gin in ihrem Store haben – und dieser ist nicht nur was für Disturbed Fans. Optisch dominiert ganz klar das Artwork des Albums, ansonsten wurde die Spirituose in eine gute Standardflasche abgefüllt. Die oft genutzten Korkenverschlüsse gefallen mir persönlich sehr gut. Was durch die durchsichtige Pulle leuchtet, ist ein giftgrünes Gebräu mit 66,70 Volumenprozent Alkohol. Ähnlich hart und ergreifend wie die Klänge der Nu Metal Kapelle soll also der Gin in unseren Körper dringen. Die Limited Edition beschert dem Käufer 500 ml grün gefärbten Ginzauber. Geschmacklich sollen neben der Basis aus Wacholder Noten von Melisse und Kardamom herauszuschmecken sein, was wir gleich mal kontrollieren werden. Mit 49,99 Euro pro Artikel ist das Erzeugnis etwas teurer als die zuletzt getesteten Ginversionen. Hergestellt von der Private Kornbrennerei H. Heydt aus Haselünne, die im Norden der Republik vielen geläufig sein dürfte, hat EMP aus dem Emsland einen regionalen Partner gefunden. Um nicht weiter in trockenen Details herumzuwildern, soll der erste Tropfen endlich den Gaumen zum Beben bringen.
Zu tief darf man bei der streng limitierten Auflage nicht die Nase ins Glas halten. Der Unterschied zu 40 Volumenprozent Alkohol ist da bereits erheblich. Kompromisslos geht der Down With The Sickness Gin von Disturbed zur Sache. Er präsentiert eine klassische Note von Wacholder, aus der dezent die Melisse und auch Kardamom herauszuschmecken sind. Pur zieht die Destillation eine tiefe Schneise durch die Geschmacksknospen. Weicht die Schärfe, bleiben die drei unverkennbaren Akzente der bereits genannten Komponenten zurück. EMP empfiehlt ihn nur für hartgesottene Fans. Dass damit die Musik von Disturbed gemeint ist, würde ich mal ausschließen, viel eher soll diese Empfehlung wohl die Ohren der Ginkonsumenten treffen. Kombiniert mit Angelikawurzel und Enzian sowie dezent fruchtigen Einschlägen von Zitrone und Pomeranze, geizt das Gebräu nicht mit Reizen. Als Shot werden wir keine Freunde, auch wenn geschmacklich rein gar nichts auszusetzen ist. Als Gin Buck verwandelt der Down With The Sickness – Gin das Ginger Ale in eine immer noch grüne Substanz, die gut abgemischt viel besser auf der Zunge liegt und keinen Kompromiss am Geschmack macht.
Down With The Sickness – Gin
Fazit
Kommen wir zum schnellen Fazit, bei dem der Longdrink den Anfang macht. Meine persönliche Empfehlung ist, Spirituosen wie Whiskey oder auch Gin grundsätzlich mit Ginger Ale zu mischen, denn dieses zerstört das Geschmacksbild kaum und nimmt die Schärfe aus dem Drink. In dieser Form bringt der Down With The Sickness - Gin den Körper schnell auf Betriebstemperatur. Pur muss man eben stark genug oder wie man es im Metaljargon sagen würde, True sein. Da beides anscheinend hier nicht auf mich zutrifft, gehen dort ein paar kleine Punkte für die sonst gute Gesamtwertung flöten. 
Geschmack
7.6
Geruch
7.6
Abgang
7.2
Optik
8.2
Longdrink
8.5
Leser Bewertung0 Bewertungen
0
7.8
Punkte
Podcast
Leise War Gestern... - Der Time For Metal Podcast

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