Imperial State Electric – Anywhere Loud

“Live ein spannendes Erlebnis!“

Artist: Imperial State Electric

Herkunft: Schweden

Album: Anywhere Loud

Spiellänge: 78:07 Minuten

Genre: Rock’n’Roll, Rock

Release: 16.02.2018

Label: Psychout Records, Sound Pollution, Rough Trade

Link: https://www.facebook.com/imperialstateelectric/

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Nicke Andersson
Gitarre, Hintergrundgesang – Tobias Egge
Bassgitarre, Hintergrundgesang – Dolf de Borst
Schlagzeug – Tomas Eriksson

Tracklist:

  1. It Ain’t What You Think (It’s What You Do)
  2. Empire Of Fire
  3. Deja Vu
  4. All Through The Night
  5. Anywhere Loud
  6. Deride And Conquer
  7. Apologize
  8. Break It Down
  9. More Than Enough Of Your Love
  10. Just Let Me Know
  11. Faustian Bargains
  12. Holiday From My Vacation
  13. Down In The Bunker
  14. Can’t Seem To Shake It Off My Mind
  15. Stay The Night
  16. Redemption’s Gone
  17. Uh Huh
  18. Reptile Brain
  19. All Over My Head
  20. Sonic Reducer
  21. I’ll Let You Down
  22. This Is Rock’n’Roll
  23. Throwing Stones

„Stets und ständig produktiv“ – diesen Titel haben ganz klar die Rocker von Imperial State Electric inne. Von 2010 bis 2016 haben sie gleich sieben Werke veröffentlicht. Das letzte Album All Through The Night sollte euch noch in den Ohren klingeln. Bei mir persönlich blieb besonders Reptile Brain Music aus dem Jahre 2013 incl. der Tour hängen. Genau aus diesem ganzen Material haben die Schweden nun ihre Liveplatte Anywhere Loud geschmiedet.

Aus Reptile Brain Music schafften es gleich fünf Titel ins fast 80-minütige Set. Neben dem Titeltrack warten Faustian Bargains oder More Than Enough Of Your Love. Den Anfang machen jedoch andere, so stimmt Sänger und Gitarrist Nicke Andersson mit seinem Quartett It Ain’t What You Think (It’s What You Do), Empire Of Fire und Deja Vu an. Vom aktuellen Imperial State Electric Album All Through The Night gehen Empire Of Fire, All Through The Night und Break It Down früh in die Vollen. Hymnen wie Uh Huh oder Holiday From My Vacation warten im Mittelpart der schweißtreibenden Show, die von den Anhängern, die immer wieder mal in die Ohren dringen, nach vorne gepeitscht werden. Last Bust Not Least das Quartett Sonic Reducer, I’ll Let You Down, This Is Rock’n’Roll und Throwing Stones. Bei mir bleibt es jedenfalls dabei: Die Schweden lieber live zu erleben, das ersetzt auch die Liveproduktion nicht. Auf Platte gut – auf der Bühne und vor Augen noch besser.

Fazit: Trotz der Livequalitäten möchte man bei Imperial State Electric vor der Bühne stehen, wenn sie zocken und nicht die Klänge aus einer Anlage erleben oder vorm Flimmerkasten sitzen. Die Produktion ist gut - keine Frage - nur können die Skandinavier auf einem Silberling nie zu 100 Prozent ihre Raffinesse erfassen. Das Auge isst mit, das Feeling der einzelnen Protagonisten gepaart mit dem Enthusiasmus der nebenstehenden Rocker bleibt unerreicht. Kaufen sollten es alle Fans trotzdem!

Anspieltipps: Holiday From My Vacation, Uh Huh und This Is Rock 'n Roll
Rene W.
7.9
Leser Bewertung2 Bewertungen
9.7
7.9
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