Jaded Heart – Devil’s Gift

“Keine Ecken und keine Kanten!“

Artist: Jaded Heart

Herkunft: Stockholm, Schweden

Album: Devil’s Gift

Spiellänge: ca. 60 Minuten

Genre: Hard Rock

Release: 30.03.2018

Label: Massacre Records

Link: http://www.destroyer666.uk

Bandmitglieder:

Gesang – Johan Fahlberg
Gitarre – Peter Östros
Bassgitarre – Michael Müller
Schlagzeug – Bodo Stricker
Gitarre – Masahiro Eto

Tracklist:

  1. Wasteland
  2. The Enemy
  3. Set Free
  4. Scream Of Anger
  5. Tears Of Our World
  6. Phoenix
  7. One World
  8. Story Of My Life
  9. Coming Home
  10. Conspiracy Of Science
  11. Final Moment
  12. Black Days
  13. Flying High

Whohohoho… wenn ich an die Band Jaded Heart denke, dann denke ich an soliden, harmlosen und auf jeden Fall massenkompatiblen Hard Rock der Neunziger. Also eigentlich zu einer Zeit, wo die Welle des Hard Rock noch auf absolutem Hoch gewesen ist. Ob dies heute noch immer der Fall ist, wage ich zwar zu bezweifeln, doch frei nach dem Motto „Hard Rock Will Never Die“ darf man bestimmte Genregrößen regelmäßig auf Plattformen wie der unseren wiedersehen. Wenn man jetzt noch die folgende Liste auf Wikipedia kopiert, dann wird einem glaube ich ziemlich schnell klar, dass Jaded Heart noch immer Spaß am Musizieren haben und diese Lust niemals verloren haben.

Diskografie:

Alben:

  • 1994: Inside Out
  • 1996: Slaves and Masters
  • 1998: Mystery Eyes
  • 1999: IV
  • 2001: Diary (Kompilation)
  • 2002: The Journey Will Never End
  • 2004: Trust
  • 2005: Helluva Time
  • 2007: Sinister Mind
  • 2009: Perfect Insanity
  • 2013: Common Destiny
  • 2014: Fight The System
  • 2016: Guilty By Design
  • 2018: Devil’s gift

Somit habe ich nun das dreizehnte Studioalbum der schwedisch/deutschen Kombo auf meinem Schreibtisch, und dass man weiß, wie man das Genre bedient, brauche ich glaube ich nicht weiter beschreiben.

Mit Devil’s Gift kommt eine grundsolide Scheibe auf den Markt, die sich nicht hinter den alten Releases verstecken braucht, doch das, was Bands mit der langen Bandgeschichte zumeist mit sich bringen, ist die Belanglosigkeit. Also nein, die Platte ist wirklich nicht schlecht, die Riffs passen, die Stimme von Fronter Johan Fahlberg ist perfekt für das Setting ausgelegt und passt wunderbar in die Reihe wie Tobias Sammet, doch was man hier bekommt, ist eben eine Platte, die solide ist und irgendwie mit Überraschungen geizt. So bekommt man genau das, was man mit Jaded Heart bestellt hat. Nicht mehr und auch nicht weniger. Dabei hätte ein Ausreißer (egal ob nach oben oder nach unten) der Platte mit Sicherheit gut getan.

Fazit: Wenn man jetzt die Vorgeschichte (ja nur grob angeschnitten) betrachtet, dann wird einem klar, warum ich in diesem Review so negativ rezensiere. Versteht mich bitte nicht falsch – Jaded Heart haben hier wirklich eine nette Platte rausgebracht, die nicht wehtut, wenn man sie auch mehrmals hört. Doch ist es das, was man auf dem Markt, der überschwemmt wird von Mittelklasse, braucht, um oben dabei zu sein? So denke ich, darf ein Fan so oder so an der Truppe und dessen Release nicht vorbeikommen, doch um neue Fans anzulocken und diese abzuholen, glaube ich, ist Devil’s Gift zu glatt – sorry Jungs nicht böse sein!

Anspieltipps: One World, Set Free und Black Days
Kai R.
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