“Relaunch Nummer 2!“

Artist: Paradise Lost

Herkunft: England

Album: Believe In Nothing

Spiellänge: 51:17 Minuten

Genre: Rock, Dark Rock

Release: 29.06.2018

Label: Nuclear Blast Records

Link: http://www.paradiselost.co.uk/

Bandmitglieder:

Gesang – Nick Holmes
Gitarre und Backgroundgesang –Gregor Mackintosh
Gitarre – Aaron Aedy
Bassgitarre –Steve Edmonson
Schlagzeug –  Lee Morris

Tracklist:

  1. I Am Nothing
  2. Mouth
  3. Fader
  4. Look At Me Now
  5. Illumination
  6. Something Real
  7. Divided
  8. Sell It To The World
  9. Never Again
  10. Control
  11. No Reason
  12. World Pretending
  13. Gone (Bonus)
  14. Leave (Bonus)

Paradise Lost haben ihren siebzehn Jahre alten Output Believe In Nothing generalüberholt, da die Band sich mit dem damaligen Ergebnis im Gesamten sehr unzufrieden zeigte. Ob das Sinn macht, sei jetzt einfach mal in den Raum gestellt, ich höre im Vergleich lediglich einen marginalen Unterschied zwischen den beiden Platten, auch das alte Cover fand ich eindeutig interessanter als das ziemlich langweilige schwarz weiß gehaltene Bienenbild. Auch möchte man meinen, dass die Veröffentlichung zum jetzigen Zeitpunkt Hand in Hand mit dem Relaunch vom ziemlich coolen Host Album geht, welches ebenfalls in die umstrittene Phase der Band fällt, die ich eigentlich als kreativ interessanteste bezeichne.

Das Album packt in erstaunlicher Güte Hit an Hit und ist dabei einen Ticken tighter als der sehr von elektrischen Elementen geprägte Vorgänger Host. Im Prinzip würden sich die dunklen Diamanten allesamt prima in einem James Bond-Film als Soundtrack machen, insbesondere das sanfte Divided hätte dazu viel Potential gehabt. Ebenfalls bärenstark ist der für mich bis dato unbekannte Bonuscoversong Gone, der sich unwahrscheinlich gut an die vorangegangen Songs kuschelt. Leave hätte ich nicht unbedingt gebraucht, denn dieser ist im Vergleich zum Rest des Materials etwas schwächer.

Paradise Lost - Believe In Nothing (Remixed/Remastered)
Fazit: Ich finde das Album seit jeher richtig klasse und kann gar nicht verstehen, wieso Paradise Lost den Unkenrufen gerecht geworden sind und wieder zu ihren härteren Wurzeln zurückgekehrt sind. Hier zeigen sie eigentlich, dass sie locker das Zeug zu einer ziemlich coolen Rockband hätten, die völlig eigenständig, ähnlich wie vielleicht Type O Negative, ihre eigene Kunst zur Perfektion bringen kann. Paradise Lost mit Death Metal Growls finde ich persönlich weniger gut. Dieses Album sollte man sicherlich kennen, genau wie das folgende Symbol Of Life und das simple mit Paradise Lost betitelte weitere Album.

Anspieltipps: alles außer Leave
Dominik B. 9.5
9.5Gesamtwertung
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