The Mung – The Splatter Session

„It’s Time For Splatter!“

Artist: The Mung

Album: The Splatter Session

Spiellänge: 14:23 Minuten

Genre: Southern Gore Slam

Release: August 2010

Label: Rotten Roll Rex

Link: http://www.myspace.com/themungsoutherngoreslam

Klingt wie: Cephalotripsy, Vulvectomy

Band Mitglieder:

Gesang – James Turfley
Gitarre – Dave Stepanavacius
Bass – Mikal Warthead
Drums – Luke The Wog

Tracklist:

  1. Intro
  2. You Caught a Yeast Infection From a Priest’s Erection
  3. Penetrating the Plump
  4. Fun With Fudge
  5. Digesting Dad’s Dirty Dingers
  6. Sucking Dongs to Fund the Bongs
  7. Smell My Digits, They’ve Been in Midgets

Hell Yeah. Wundervoller Gore Slam und das aus Australien? Sowas hört man auch nicht alle Tage. The Mung präsentieren ihre erste EP unter Rotten Roll Rex. Mal schauen, was die erste EP der Australier uns zeigen wird.

Die EP läuft und es fängt mit einem Intro aus einer Horrorfilmzene an, bis ein übelstes Gurgeln ertönt und Gitarren loshämmern. Nun läuft der zweite Song des Albums an, der auf den Namen You Caught a Yeast Infection From a Priest’s hört. Zu Beginn des Songs ist es etwas ungewohnt progressiv, leichte Pausen nach einigen Parts; aber dann beginnt ein extremst guter Gesang: ziemlich harte Growls und ein toller Groove. Nun läuft der Song Penetrating the Plump an. mit reinem Gitarrensound und sehr geilen Riffs, dazu tolle Arbeit vom Schlagzeuger mit den Becken, bis der Song richtig mit einem durchgehenden Shout und verdammt tollem, etwas langsam gespieltem Groove beginnt. Hiernach wird erst einmal richtig durchgehämmert. Bei diesem Song gibt es einem guten Mix aus Groove und schnell gespieltem Sound. Fun With Fudge wird nun mit einer Art Beratungsgespräch am Telefon eingeleitet, was eine „Golden Shower“ ist. Anschließend wird wieder mit sehr viel Slamparts gearbeitet, wo aber die Härte nicht vernachlässigt wird. Dann läuft Digesting Dad’s Dirty Dingers an, was für mich ein Highlight darstellt. Eingeleitet wird der Song mit einem gesprochenem Songintro und mit der Frage, was denn der Vater früher wohl gemacht hat. Dann wird kompromisslos drauf losgeknüppelt und anschließend ein angenehm runterkommender Gitarrenriff angespielt. Sehr gute Abwechslung. Der nächste Song der EP lässt sich dann auch sehr gut anhören, toller Groove, guter Sound und super Zusammenspiel der einzelnen Mitglieder. Es wird gegrunzt was das Zeug hält.
Zum Schluss ist dann noch der Song Smell My Digits, They’ve Been In Midgets da, der ein würdigen Abschluss der EP darstellt. Sehr gelungen finde ich in diesem Song den Mittelteil, wo allein das Schlagzeug mit dem Gesang zusammenarbeitet. Sehr geile Sache!

Fazit: Ich hätte nie gedacht, dass Australien so hammergeile Bands parat hat. Im Allgemeinen finde ich die EP für das erste Werk der Band gelungen, denn neben vielen verschiedenen Parts gibt es auch gut eingebaute Abwechslung. Auch ein sehr toller Groove ist vorhanden, für mich ein makelloses Werk! Anspieltipps: Alle Songs!
Stefan S.
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