Thundermother – Tourauftakt der Live And Loud Tour 2019 am 01.03. in Wacken

“Tourauftakt des weiblichen Schweden Metal von Thundermother beginnt in Wacken!“

Eventname: Live And Loud Tour 2019

Headliner: Thundermother

Vorband: Biest (Hamburg)

Ort: Wacken, Wackinger (Landgasthof Zur Post)

Datum: 01.03.2019

Kosten: 26 € VVK, Ausverkauft

Genre: Heavy Metal, Heavy Rock

Besucher: ca. 350

Veranstalter: Seaside Touring

Links:  http://thundermother.com/
https://www.landgasthof-wacken.de/events/zum-wackinger/
https://www.seaside-touring.com/
https://www.biest-band.de/

Setlisten:

[cbtabs][cbtab title=“Biest“]

  1. Intro
  2. Stirb Oder Friss
  3. Kamikaze
  4. Abrakadabra
  5. Halte Es Aus
  6. Seelenräuber
  7. Nervengift
  8. Feuer Frei
  9. Stillstand
  10. Anders

[/cbtab][cbtab title=“Thundermother“]

  1. Whatever
  2. Cheers
  3. Revival
  4. Racing On Mainstreet
  5. Hanging At My Door
  6. Hellevator
  7. It’s Just A Tease
  8. Follow Your Heart
  9. Ripe Your Heart Out
  10. Enemy

Encore

  1. Quitter
  2. Deal With The Devil
  3. Shoot To Kill
  4. Fire In The Rain[/cbtab][/cbtabs]

Wie kann der März besser beginnen, als mit einem Konzert der schwedischen Power Mädels von Thundermother. Diese beginnen heute ihre Tour mit einer Specialshow im Wackinger in Wacken und setzen dann morgen die Tour in Dänemark fort. Bevor es aber heute losgeht, haben wir uns für das Metal Buffet im Gasthaus Zur Post, in dem sich auch das Wackinger befindet, angemeldet. Für kleines Geld gibt es ein warm-kaltes Buffet, das für jeden etwas bietet. Durch die Begrenzung der Plätze haben wir gut daran getan zu reservieren und können somit bereits um 18:00 Uhr in das Gasthaus. Der offizielle Einlass in den Saal erfolgt dann um 19:00 Uhr. Gestärkt gehen wir also nach nebenan, um der Show beizuwohnen.

Um 20:00 Uhr fangen dann aber erst einmal die Hamburger Biest an. Frontfrau Jen, mit langen dunklen Haaren und einem um die Hüfte geknoteten Holzfällerhemd, lässt nach dem Intro mit Friss Oder Stirb klar werden, dass hier keine weichgespülte Mucke zu erwarten ist. Ihre drei Mitstreiter, Tim an der Gitarre, Marc am Bass und Simon hinter dem Drum Kit, geben mächtig Gas und treiben die Songs voran. Der alternative Rock, gemischt mit Metal und Pop-Rock Elementen, kommt gut an und liefert den Beweis, dass in Hamburg ein fruchtbarer Boden für junge frische Bands existiert. Man spürt förmlich die Nähe zum Hafen und Jen verkauft den Hafenrock mit einer sexy Attitude. Die Songs stammen von ihrer EP Alphatier und werden durch charmante Ansagen angekündigt. Immer wieder richtet Jen das Wort an die Zuschauer und kann sich noch richtig freuen ob des mehr als nur freundlichen Beifalls. Kamikaze, Abrakadabra oder Seelenräuber, um nur einige zu nennen, können überzeugen und sind ein guter Einstieg für die danach auftretenden Thundermother.  Die noch junge Truppe hat mit Clubauftritten oder auch bereits als Support für Serum 114 eine Duftmarke gesetzt, die in der Nase, besser im Gehörgang, für Erinnerungen sorgt. Mal sehen, was da noch von zu hören ist. Als Einstimmung setze ich mal das offizielle Video mit rein.

Nach knapp 40 Minuten ist dann Ende und die Bühne wird für Thundermother hergerichtet. Natürlich dürfen diverse Getränke nicht fehlen und neben einer Flasche Wein werden einige Pils strategisch günstig bereitgestellt. Wir nutzen inzwischen die Gelegenheit, um mit Michael Thiesen von Seaside Touring zu quatschen, der uns auch noch den Auftritt am Sonntag im Hamburger Knust empfiehlt. Das schaffen wir aber nicht, denn zeitgleich ist Slash in der Sporthalle Hamburg. Aber beim nächsten Event, Marco Mendoza, ebenfalls von Seaside Touring betreut, sind wir dabei.

Um viertel nach neun beginnen dann Thundermother ihren Auftritt. Gewohnt mit Whatever rocken die Schwedinnen um ihre Frontfrau Guernica Mancini los. Filippa Nässil, Bandleaderin und Gitarristin, steht links auf der kleinen aber feinen Bühne und liefert die Riffs. Rechts außen ist Sara Pettersson am Bass und auch gewohnt erst mal noch mit Sonnenbrille. An den Drums sitzt Emlee Johannsen und hämmert auf die Felle. Da wir Thundermother bereits einige Male gesehen haben, kennen wir auch die Besonderheiten. So spielt Filippa auch schon mal die Slides mit einer Bierflasche oder macht einen Ausflug ins Publikum, um auf der Gitarre ein gutes Solo hinzulegen. Rollifahrer Günni, allen bekannt durch seinen unermüdlichen Einsatz für Fuck Cancer, wird ebenfalls involviert und darf sich an der Aufmerksamkeit der quirligen Schwedin erfreuen. Cheers, Revival und Racing On Mainstreet sind die nächsten Songs. Der Saal ist voll und die Zuschauer gehen auch gut ab. Wir dürfen während der gesamte Show Bilder machen, was aber in Anbetracht der Beleuchtung und des dichten Nebels nicht ganz einfach ist. Die Setlist bietet im regulären Teil zehn Songs, die mit Freude, Spiellust und Energie dargeboten werden. Nach knapp einer Stunde beginnt dann bereits der Zugabenblock, der immerhin noch vier Songs bereithält. Nach Fire In The Rain ist dann endgültig Schluss. Aber, wie gewohnt, erscheinen die Damen noch, um für Ihr Merchandising zu werben und auch das eine oder andere Autogramm zu verteilen.

Fazit: Kurzweiliger Abend, der musikalisch, zumindest bei Thundermother keine wirkliche Überraschung bot, und alle Fans zufriedenstellt.

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