Acrimonious – Sunyata

Durchschnitt

Artist: Acrimonious

Herkunft: Athen, Griechenland

Album: Sunyata

Spiellänge: 55:13 Minuten

Genre: Black Metal

Release: 28.11.2012

Label: Agonia Records

Link: https://www.facebook.com/pages/ACRIMONIOUS/114756638618913

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Cain Letifer
Gitarre – Semjaza 218
Gesang (Live) – ar-Ra’d al-Iblis
Bass – Akhkhar
Schlagzeug – C. Docre

Tracklist:

  1. Nexus Aosoth
  2. Lykania Hekate
  3. Adharma
  4. Glory Crowned Son Of The Thousand Petalled Lotus
  5. The Hollow Wedjat
  6. The Sloughted Scales Of Seperation
  7. Vitalising The Red-Purple In Asher-Zemurium
  8. Black Kundalini
Acrimonious_Sunyata_Cover

Leute, Leute: Ich will mich ja nicht unnötig viel beschweren, aber das war das erste Mal, dass das Eintragen der Daten eine Qual war. Wer denkt sich denn solche Künstlername aus, ich weiß nicht ob das eine Ode an den Untergrund sein soll, aber wenn ich mir jetzt mal vorstelle, wie ein Gespräch zwischen zwei Fanboys ablaufen wird, muss ich, auch wenn es wieder meiner eigenen Phantasie entspringt, schmuntzeln: Fanboy A: ”Ich finde den Gesang von Cain Letifer echt gut, schade, dass ar-Ra’d al-Iblis live übernimmt” Fanboy B: ”Pah, Akhkhar stellt eh alle in den Schatten.” Würde die Band aus einem arabischen Land kommen, okay, aber es sind Griechen. Und die haben nicht nur kein Geld, sondern auch keine komischen Namen. Man.

Warum man einen Sänger für die Platte und einen für Liveauftritte hat, wird sich wohl auf ewig meiner Kenntnis entziehen. Sooooo wichtig find ich diese Tatsache auch nicht, da mich Sunyata nicht komplett vom Hocker haut (wie auch, ich sitze auf einem Stuhl mit Armlehnen). Die Lieder sind alle recht lang, unter sechs Minuten geht nur zwei Mal was, aber anders als bei den Doom Metal-Bands, mit denen ich mich zuvor auseinandergesetzt habe, gefällt mir das nicht so wirklich: Das Schlagzeug spielt im Verhältnis zu den Gitarren recht schnell, die, wie man dem bisherigen Satzverlauf entnehmen kann, eher langsam spielen. Natürlich nur im Verhältnis zu anderen Black Metal-Bands. Dadurch habe ich die ganze Zeit das Gefühl, dass bei den Stücken eine Menge Potenzial verschenkt wird, weil die Lieder durch die Bank weg zu langsam gespielt werden.

Dabei blitzt das Können immer wieder auf: Vitalising The Red-Purple In Asher-Zemurium hat zwischendurch immer mal wieder Stellen, die Spaß machen, weil sie schneller gespielt sind als große Teile des restlichen Materials. Dabei ist die Produktion sehr solide, was dem Ganzen etwas Bedauerlicheres hinzufügt.

Fazit: So kann es natürlich auch gehen: Habe ich in den letzten Reviews die Langsamkeit als Stilmittel gelobt, muss ich hier enttäuscht feststellen, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Auf dem Boden der Tatsachen zurückgekommen, muss ich auch objektiv feststellen, dass es sich hier nur um eine durchschnittliche Scheibe handelt. Man kann sie hören, muss man aber nicht Anspieltipps: Lykania Hekate, Vitalising The Red-Purple In Asher-Zemurium
Gordon E.
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