Attic – The Invocation

“Unergründliche Tiefen!“

Artist: Attic

Herkunft: Deutschland

Album: The Invocation

Spiellänge: 47:43 Minuten

Genre: Heavy Metal

Release: 21.12.2012

Label: Ván Records

Link: https://www.facebook.com/atticfuneral

Klingt wie: Helloween und Nevermore

Bandmitglieder:

Gesang – Meister Cagliostro
Gitarre – Katte
Gitarre – Rob
Bass – Chris
Schlagzeug – Roman

Tracklist:

  1. The Hidden Grave
  2. Funeral In The Woods
  3. Join The Coven
  4. Edlyn
  5. Ghost Of The Orphanage
  6. In The Chapel
  7. The Invocation
  8. The Headless Horseman
  9. Satan’s Bride
  10. Evil Inheritance
Attic-TheInvocation-cover

Die deutsche Heavy Metal-Kapelle Attic hat Anfang Dezember ihr langersehntes Debütalbum The Invocation fertiggestellt, nachdem ihre Demo bereits weite Kreise in der ansässigen Szene gezogen hat. Mit Unterstützung des Kult-Labels Ván Records haben die Musiker zehn Tracks auf den Silberling gebrannt, die über eine dreiviertel Stunde in den Ohren klingeln.

„Klingeln“ ist ein gutes Stichwort: Beim Gesang von Meister Cagliostro zieht mir phasenweise ein kalter Schauer über den Rücken, besonders wenn er seine fiesen, hohen Töne anschlägt, verkrampfen sich meine Muskeln. Die tiefen, bösen Vocals hingegen wirken sehr bedrohlich und erfüllen ihre Aufgabe in vollen Umfang. Zu meinem Erstaunen bohren sich die anfangs noch als unangenehm empfundenen Kreischattacken nach mehren Durchläufen immer angenehmer in die Gehörnerven. Ganz warm werde ich jedoch mit der Gesangskunst auch nach mehren Versuchen nicht. Musikalisch hingegen prägen sich wohlstrukturierte Züge schnell in die Gedanken des Hörers ein. Platz für Soli wird den einzelnen Musikern, die ihre Aufgabe durch die Bank weg gut erfüllen, in gleichmäßig pulsierendem Heavy Metal eingeräumt. Die gesangliche Leistung zieht jedoch auch alle anderen Leistungen herunter. Egal, ob The Invocation oder Evil Inheritance: Alles zieht an mir vorbei und ich frage mich die ganze Zeit, ob mir einfach das Auge für die Kunst fehlt. Wie es dem auch sei Attic liebt oder hasst man, einen Mittelweg gibt es bei der Konstellation von Gesang und wohlklingenden Instrumenten nicht.

Fazit: Wie schon gesagt, Attic sind schwer zu knacken, wenn man sich jedoch für die Kunst der Deutschen öffnen kann, wird man eine Menge Spaß am Debütalbum The Invocation haben. Alle, denen es wie mir geht, und die nach drei Durchläufen von The Invocation immer noch nicht richtig in Fahrt kommen, sollten die Truppe für die Zukunft von ihrem Wunschzettel streichen. Anspieltipps: The Invocation
Rene W.
6.5
6.5
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