Angel Witch – As Above, So Below

“Heavy Metal mal anders!“

Artist: Angel Witch

Album: As Above, So Below

Spiellänge: 50:32 Minuten

Genre: Heavy Metal

Release: 12.03.2012

Label: Rise Above Records

Link: www.myspace.com/youranangelwitch

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – Kevin Heybourne
Gitarre – Bill Steer
Bass – Will Palmer
Schlagzeug – Andrew Prestiedge

Tracklist:

  1. Dead Sea Scrolls
  2. Into The Dark
  3. Gebura
  4. The Horla
  5. Witching Hour
  6. Upon This Cord
  7. Guillotine
  8. Brainwashed

AngelWitch_AsAboveSoBelow_Cover

Was haben wir hier? Acht Songs und 50 Minuten Spiellänge purer Heavy Metal aus England. Das klingt schon mal vielversprechend. Also Play-Taste gedrückt und ab dafür!

Mit dem Opener Dead Sea Scrolls könnte man meinen, Black Metal mit Heavy Metal-Midtempo auf die Ohren zu bekommen, doch das ist lediglich nur teilweise richtig. Dennoch muss man sagen, dass dieses Album gefüllt mit teils finsteren, teils klassischen Heavy Metal-Sounds der guten alten britischen Schule gefüllt ist.

Mit dem zweiten Song, Into The Dark, kommt auch endlich ein wenig mehr Tempo auf, doch die düsteren Klänge bleiben, wenn auch nicht so extrem. Was den Gesang anbelangt, so ist Kevin Heybourne stimmlich nicht der beste Song, aber es klingt trotzdem recht gut. Allgemein ist die Soundqualität auch nicht auf höchstem Niveau, doch beherrschen tun die Musiker ihre Instrumente allemal, es klingt halt nur nicht so ansprechend, wenn die Qualität nicht stimmt.

Wie schon erwähnt, handelt es sich hier zumeist um klassischen British Heavy Metal mit dunklen Einflüssen. Eben diese Inspiration lässt sich vor allem bei dem Song Upon The Cord wieder heraushören. Diese düstere Nummer überzeugt durch die alternativen Klänge und macht die Scheibe von Angel Witch einzigartig.

Fazit: Eine andere Form von Heavy Metal, die sehr überrascht. Wer hätte gedacht, dass man heut zutage noch so mit Old School Heavy Metal spielen kann, dass es ganz andere Dimensionen annimmt? Angel Witch haben da etwas ganz Spezielles abgeliefert! Die Soundqualität sorgt leider für einen kleinen Abzug, ebenso die Eintönigkeit, die bei so manchem Song leider zum Vorschein kommt, doch alles in allem eine sehr gelungene Scheibe. Anspieltipps: Dead Sea Scrolls und Upon This Cord
Lennart L.
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