Artizan – Ancestral Energy

“Gelungenes Kunsthandwerk aus den USA“

Artist: Artizan

Herkunft: Jacksonville/Florida, USA

Album: Ancestral Energy

Spiellänge: 40:23 Minuten

Genre: Melodic Power Metal

Release: 10.05.2013

Label: Pure Steel Records

Link: http://www.artizanmetal.com

Klingt wie: Hammerfall und Pyramaze

Bandmitglieder:

Gesang – Tom Braden
Gitarre – Shamus Mcconney
Bass – Jon Jennings
Schlagzeug – Ty Tammeus

Gastsänger:
Matt Barlow (Ex-Iced Earth)

Tracklist:

  1. I Am The Storm
  2. The Raven Queen
  3. The Guardian
  4. The Death Of Me
  5. Deep Oceans Dream
  6. You Can’t Take The Metal
  7. Ancestral Energy

Artizan - Ancestral Energy

Die Band Artizan wurde 2008 vom Schlagzeuger Ty Tammeus gegründet. Im Jahr 2009 veröffentlichte man eine EP, das Debüt Album Curse Of The Artizan erschien dann 2011. Der Name der Band lässt sich mit „Kunsthandwerker“ bzw. „Künstler“ übersetzen – und das passt schon sehr gut. Artizan haben mit ihrem Album Ancestral Energy sicherlich nicht den Power Metal neu erfunden, aber sie beherrschen ihr Handwerk.

Wenn ich eingangs geschrieben habe, dass Artizan wie Hammerfall klingen, bezieht sich das in erster Linie auf die Stimme von Tom Braden, die mich mächtig an Joacim Cans erinnert. Während ich Ancestral Energy gehört habe, ist mir allerdings auch immer wieder das letzte Album von Hammerfall, nämlich Infected, ins Hirn gekommen. Bei Artizan ist sicherlich der progressive Anteil höher, aber es gibt doch hier und da mal eine gewisse Ähnlichkeit, was ganz bestimmt nicht gegen Artizan spricht.

Die Songs auf Ancestral Energy sind überwiegend im Mid-Tempo gehalten, es gibt ausgedehnte und teilweise schön progressive Instrumentalparts. Das macht das Album abwechslungsreicher und erhöht den Hörspaß. Die Stimme von Tom Braden meistert alle Tonlagen problemlos, es ist ein Genuss, ihm zuzuhören. Für das Titelstück konnte man Matt Barlow als Gastsänger gewinnen, wobei der ja wiederum das bislang letzte Album von Pyramaze eingesungen hat. Mein Vergleich mit Pyramaze bezieht sich allerdings auf die älteren Scheiben.

Fazit: Gut hörbarer Power Metal mit progressiven Einschüben, den man sich getrost aufs Mittelohr drücken darf. Vor einem Kauf braucht keiner Angst haben, der auf gut gemachte Power Metal-Hausmannskost steht! Also nicht lange zögern und pünktlich am 10.05.2013 nach dem Album bei eurem Plattendealer Ausschau halten. Anspieltipps: The Guardian und The Death Of Me
Heike L.
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