Black Burn – The Invocation

“Lemmy nach zehn Flaschen Jacky“

Artist: Black Burn

Album: The Invocation

Spiellänge: 34:11 Minuten

Genre: Black / Doom Metal

Release: 08.06.2012 Re-Release (1st Release: Demo 1985)

Label: High Roller Records

Link: http://www.hrrecords.de/high_roller/sites/release_detail.php?id=258

Bandmitglieder:

Gesang – Marcel Klinger
Gitarre – Carsten Köhler
Gitarre – Jörg Franke
Bass – Jörg Franke
Schlagzeug – Timo Niedenzu/ Andreas Breindl

Tracklist:

  1. Skylla
  2. Priest Of Dread
  3. The World In An Immeasurable War
  4. Necrophile
  5. Dr. Vollin
  6. Black Burn (Bonus Track)
black-burn_cover

Das Minialbum The Invocation des Musikprojekts Black Burn ist ein auf fünf Demotracks und einem Bonustrack basierender Rückblick in das Jahr 1985 (nein, ich habe mich nicht verschrieben). Die Band um die Songwriter Jörg Franke und Carsten Köhler hatte bereits in den 1980er Jahren ein Album veröffentlicht, welches so unbekannt war, dass es heute keine Möglichkeit mehr gibt, dieses (über das Internet) zu erwerben – eine Rarität quasi?

Der Opener Skylla ist im Midtempo gehalten und auch wenn man immer wieder durch das Schreien/Kreischen einer Frau „aus dem Schlaf geholt“ wird, bringt mich alleine schon die Stimme in die Lage, nicht mehr zu wissen, was ich dazu noch sachlich schreiben könnte.
Dies kann leider das einigermaßen passende Gitarrensolo und das Geklimper am Ende des Songs auch nicht wirklich ändern.
Aber da sind ja zum Glück noch fünf weitere Songs, die The Invocation zu bieten hat – also auf zu Priest Of Dead.

Der zweite Song startet mit Speed Metal-Allüren, die durch das thrashige Schlagzeug gekonnt untermalt werden. Doch die Stimme klingt – ungelogen – ein wenig, wie ich mir Ian „Lemmy“ Kilmister nach zehn Flaschen Jacky vorstellen würde (sorry, Lemmy). Die Tonlage ist durchgehend disharmonisch und – ich hasse es, so etwas zu sagen – anstrengend.

Track Vier, Necophile, beginnt mit dem aus dem ersten Song schon bekannten Kreischen einer Frau und ich würde mich wiederholen, wenn ich die Worte „langweilig“ und „anstrengend“ erneut in den Mund nehmen müsste.

Mit ein bisschen Phantasie könnte ich ein paar Ähnlichkeiten mit Metallicas frühen Werken finden. Diese beziehen sich aber hauptsächlich auf die Stimmung, Geschwindikeit, die Klänge der Bassgitarre und den „Retro“-Sound der Aufnahme.

Fazit: Mal ehrlich, wenn es eine Band vor 26 Jahren nicht geschafft hat, heute im Internet mit nur einem positiven Artikel aufzufallen (und ich habe fast eine Stunde via Google und Co. gesucht), dann wird das wahrscheinlich einen Grund haben. Doch nur meckern bringt ja bekanntlich auch nichts und somit gebe ich nicht nur einen Punkt (für den Mut) sondern auch noch einen für das echt ansehnliche Cover.

Fazit: Mal ehrlich, wenn es eine Band vor 26 Jahren nicht geschafft hat, heute im Internet mit nur einem positiven Artikel aufzufallen (und ich habe fast eine Stunde via Google und Co. gesucht), dann wird das wahrscheinlich einen Grund haben. Doch nur meckern bringt ja bekanntlich auch nichts und somit gebe ich nicht nur einen Punkt (für den Mut) sondern auch noch einen für das echt ansehnliche Cover. Anspieltipps: keinen
Kai R.
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