Mit Black Spikes hat Napalm Records einen weiteren Diamanten aus den Schatten geborgen: Die litauische Modern-Progressive-Band hat ihren ersten Plattenvertrag bei dem österreichischen Metal-Vorreiter unterschrieben. Das Quintett bringt die Dunkelheit in Form ihres neuen Albums Ydos mit sich, das am 28. August 2026 erscheint. Der Release folgt auf ihre doppelte Nominierung beim heimischen Grammy-Pendant, den M.A.M.A. Music Awards. Ydos beschäftigt sich mit den titelgebenden Fehlern der Menschheit, jeder in einem eigenen Song ergründet und dazu konzeptuell verwoben mit anspruchsvollem Metal mit einem Twist – ein komplexer Spiegel unserer selbst.
Black Spikes über das Signing:
„Lustigerweise haben wir beim Release der Single Imperatore darüber diskutiert und sogar recherchiert, was eine Band braucht, damit Napalm Records sie unter Vertrag nimmt. Da wir aus einem kleinen Land mit winziger Metal-Szene kommen und noch dazu in unserer Muttersprache singen, sind wir zu der Schlussfolgerund gelangt, dass wir keine Chance hätten und uns dagegen entschieden, Kontakt aufzunehmen. Eine Woche später wurden wir dann selbst von Napalm Records kontaktiert – und haben es ehrlicherweise erst für einen Scam gehalten. Doch jetzt sind wir hier und freuen uns unglaublich auf alles, was diese wundervolle Kooperation bringen wird.“
Napalm Records Junior A&R Christian Hollik über das Signing:
„Als ich Black Spikes das erste Mal gehört habe, war ich von ihrem Sound überwältigt. Sie haben diesen einzigartigen Songwriting-Stil, der progressive Einflüsse mit elektronischen Beats verbindet. Agnis Gesang, vorgetragen in ihrer Muttersprache, macht das Ganze zu etwas Besonderem. Das kommende Album eröffnet eine neue Ära der Einzigartigkeit. Diese Band hat eine große Zukunft vor sich und wir freuen uns, diese Reise gemeinsam anzutreten.“
Zur Albumankündigung gibt es direkt die erste Single: Aurea zeigt in seiner Darstellung von Stolz den cineastischen Ansatz von Black Spikes. Der Song entfesselt einen unnachgiebigen Sturm aus reißenden Riffs und galoppierenden Drums. Die Düsternis bricht die Band gelegentlich gezielt mit friedlichen Passagen, deren cleverer Aufbau in der vermeintlich hoffnungslosen Atmosphäre Trost spendet. Wer sich live von Black Spikes überzeugen möchte, hat ab sofort die Chance: Die Band ist derzeit mit Infected Rain auf Tour – alle Termine gibt es unten.
Black Spikes über Aurea:
„Aurea ist der Name, den wir der Personifizierung des Lasters Stolz gegeben haben. Er wächst in uns, wenn wir jung und schön sind, doch wird schmerzhaft, wenn Zeit vergeht und die Schönheit verfliegt. Der Song erscheint zusammen mit einem Musikvideo, das wir im atemberaubenden Litauischen Museum für Ethnokosmologie gedreht haben.“
Die Tiefe seines Konzepts klingt aus jedem Ton von Ydos, von jedem schweren Riff zu jeder progressiven Wendung. Näher denn je an elektronischer Musik und dennoch fest verwurzelt im Metal schafft sich die litauische Band einen unverwechselbaren Sound, der ebenso verführerisch düster wie fesselnd heavy ist. Black Spikes wagen sich in die Finsternis, füllen die Leere mit philosophischen Gedanken, die einem Schauer über den Rücken jagen, und geben sich als janusköpfige Begleiter auf einer schicksalhaften Reise ins Selbst. Vorsicht – die Falle könnte jeden Moment zuschnappen …
Black Spikes über Ydos:
„Ydos ist ein konzeptuelles Album – ein dunkles Märchen über menschliche Laster. Dieser Plan stand von Anfang an und hat uns durch den ganzen Songwriting-Prozess geführt. Jedes Laster hat seinen eigenen Namen und seine eigene Geschichte, außerdem werden einige Songs durch Musikvideos zum Leben erweckt, in denen die Laster Formen annehmen. Es ist das erste Mal, dass wir ein Konzeptalbum geschrieben haben, und es hat großen Spaß gemacht, eine solche Idee musikalisch umzusetzen.“
Eingeleitet wird die Geschichte von Ydos mit dem gespenstischen Pasaka (dt. Märchen). Das Intro lässt bedrohliches Ticken zu Orchestrierungen wachsen, während Sängerin Agnis hoher Gesang gegen unheimliche Schreie ankämpft. Motina (dt. Mutter) explodiert vom zunächst beruhigenden Wiegenlied in Growls, donnernde Blastbeats und kunstvolle Gitarrenriffs, während Black Spikes den Ursprung aller menschlichen Laster beschreiben – die Exposition für den Storytelling-Aspekt des Albums. Über die zehn Songs ihres Zweitwerks hinweg ergründet das litauische Quintett die Beziehung zu jenen Fehlern, die wir alle in uns tragen, und widmen ihnen jeweils einen Song. Melas (dt. Lüge) führt Trap-Beats und Rap ein, belässt den Ansatz der Band allerdings eindeutig im modernen Metal mit ausgeklügelt progressiven Elementen. Mara, das überbordende Neugier erforscht, kontrastiert kunstvoll Ruhe und Sturm, wobei die Band den verschiedenen Elemente Luft zum Atmen lässt und sie dennoch eng miteinander verwebt. Danach bereichern Zelvar, das die einzigen englischen Textzeilen des Albums enthält, und Revana Ydos mit einnehmenden Riffs und stoßen in ihren Erzählungen von Gier und Rache – in Form von Dämonen personifiziert – das Tor zu den betörend schönen Welten, die Black Spikes beschreiben, weiter auf. Die rohe Wut entwickelt sich ins sorgsam strukturierte Apatija (dt. Apathie), dessen futuristische Intermezzi für besonders spannende Headbang-Rhythmen sorgen, innerhalb derer Agnis Stimme als sanfter Wegweiser fungiert. Aurea führt Black Spikes’ cineastische Herangehensweise in seiner Darstellung von Stolz fort. Der Song entfesselt ein Gewitter aus reißenden Riffs und galoppierenden Drums, gelegentlich gezielt aufgebrochen durch friedliche Passagen, die in der vermeintlich hoffnungslosen Atmosphäre Trost spenden. Mit dem drückenden Senas Demonas (dt. alter Dämon) setzen Black Spikes eine weitere höllische Entität frei, bevor Dulkės (dt. Staub) die an Filmmusik erinnernden Melodien wieder aufgreift und damit die düstere Ergründung des Menschseins zum Ende führt.
Ydos Tracklist:
1. Pasaka
2. Motina
3. Melas
4. Mara
5. Zelvar
6. Revana
7. Apatija
8. Aurea
9. Senas Demonas
10. Dulkės
Ydos wird in den folgenden Formaten verfügbar sein:
– 1 Vinyl Marbled White/Gold/Black, inkl. signierter Autogrammkarte (nur Napalm Mailorder)
– 1 Vinyl Solid Gold
– 1 Digisleeve CD
– Digital Album
Black Spikes live 2026
Tour-Support für Infected Rain, mit Butcher Babies
25.03.26 UK – Glasgow / Slay
26.03.26 UK – Newcastle / Anarchy Brew
27.03.26 UK – Manchester / Club Academy
28.03.26 UK – London / O2 Academy Islington
29.03.26 UK – Bristol / Fleece
30.03.26 UK – Birmingham / O2 Institute
31.03.26 UK – Southampton / The 1865
01.04.26 UK – Brighton / Concorde 2
03.04.26 BE – Kortrijk / DVG Club
04.04.26 NL – Nijmegen / Doornroosje
07.04.26 DE – Essen / Turock
08.04.26 DE – Weinheim / Café Central
09.04.26 FR – Paris / La Machine
10.04.26 FR – Lyon / La Rayonne
11.04.26 ES – Barcelona / Salamandra
12.04.26 ES – Madrid / Mon
14.04.26 FR – Toulouse / Metronum
15.04.26 IT – Mailand / Legend Club
16.04.26 CH – Zürich / Dynamo Saal
17.04.26 DE – Lindau / Club Vaudeville
18.04.26 DE – München / Backstage Halle
19.04.26 HU – Budapest / Barba Negra (Blue Stage)
20.04.26 AT – Wien / Szene
22.04.26 PL – Warschau / Hybrydy
23.04.26 DE – Hamburg / Bahnhof Pauli
24.04.26 DK – Kopenhagen / Pumpehuset
25.04.26 SE – Stockholm / Kollektivet Livet
28.04.26 FI – Helsinki / Ääniwalli
Black Spikes sind:
Agni – Gesang
Yaga – Gitarre, elektronische Elemente
Mazvis – Gitarre
Sime – Bass
Titas – Schlagzeug

