Coronatus – Terra Incognita

„Irgendwie… austauschbar“

Artist: Coronatus

Album: Terra Incognita

Spiellänge: 54:30 Minuten

Genre: melodischer Symphonic Metal/Gothic Metal

Release: 18.11.2011

Label: Massacre Records

Link: http://www.coronatus.de

Produziert in: Klangschmiede Studio E, Mellrichstadt

Bandmitglieder:

Gesang – Ada Flechtner
Gesang – Mareike Makosch
Gitarre – Aria Keramati Noori
Bassgitarre – Dirk Baur
Keyboard – Simon Hassemer
Schlagzeug – Mats Kurth

Tracklist:

  1. Terra Incognita
  2. Saint Slayer
  3. Fernes Land
  4. Dead Mans Tale
  5. Sie stehn‘ am Weg
  6. Vor der Schlacht
  7. Hateful Affection
  8. Der Kleriker
  9. Das zweite Gesicht
  10. In Signo Crucis
  11. Der letzte Freund
  12. Traumzeit

Coronatus_TerraIncognita_Albumcover

Coronatus ist einigen bisher vielleicht noch nicht bekannt – hierbei handelt es sich um eine Gothic/Symphonic Metal-Band aus Stuttgart. Mit Terra Incognita erschien am 18.11.2011 nun ihr mittlerweile viertes Album.

Das Albumcover ist recht passend zum Albumtitel gehalten. Terra Incognita ist lateinisch für „unbekannte Welt“. Das Cover zeigt ein Schiffsruder, welches von Vögeln umflogen wird. Im Hintergrund – und somit in Fahrtrichtung des Schiffes – sieht man Land. Insgesamt ist das Cover in blauen Farben gehalten, lediglich der Bandname ist in gelber Schrift hervorgehoben.

Kommen wir zur Musik. Das Album beginnt mit dem Track Fernes Land, welcher zu Beginn ziemlich an In Extremo erinnert und bis zum Einsetzen der Sopran-Stimme auch recht gut ist. Jedoch ist die Stimme von Ada Flechtner ein wenig zu schrill.

Und genau dieser Eindruck wird sich das ganze Album über erstrecken. Die musikalischen Passagen sind soweit recht passabel, die zwischendrin einsetzenden mittelalterlichen Klänge passen auch bestens, nur dieser Gesang… viel zu hoch und doch viel zu schwach. Zudem klingt es nicht besonders schön, wenn auf Englisch oder gar Latein gesungen wird. Es ist einfach unglaubwürdig. Hier würde Sängerin Mareike Makosch mit ihrer etwas tieferen Stimme völlig genügen, zudem könnte ein starker männlicher Part das Gesamtkonzept aufpeppen. Leider ist dem nicht so, was mich auch direkt weiter zum Fazit bringt.

Fazit: Viel gibt es zu dem Album nicht zu sagen. Meiner Meinung nach ist Coronatus einfach irgendeine Gothic-Band, die sich nicht sonderlich von den anderen Bands ihres Genres abhebt. Die auf der Webseite der Band so hoch angepriesenen Stimmen der beiden Sängerinnen hauen mich auch nicht vom Hocker – ganz im Gegenteil – eher bringen sie mich zum Verzweifeln, da sie mir teilweise zu schlagerlastig klingen. Musikalisch ist das Ganze zwar ganz nett, jedoch hätte man hier mehr draus machen können. Wie schon gesagt, die Musik ist einfach austauschbar – würde hier ein anderer Bandname stehen, würde es mich nicht im Geringsten wundern. Anspieltipps: Fernes Land
Petra D.2.5
2.5

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