“Single, Demo oder Album?“
Artist: Crest Of Darkness
Herkunft: Gjovik, Norwegen
Album: Evil Messiah
Spiellänge: 21:03 Minuten
Genre: Evil Black Metal
Release: 23.02.2015
Label: My Kingdom Music
Link: https://www.facebook.com/crestofdarknessofficial/info?tab=page_info
Bandmitglieder:
Gesang, Bass – Ingar Amlien
Gitarre – Rebo
Schlagzeug – Bernhard
Tracklist:
1. Evil Messiah
2. Armageddon
3. Abandoned By Good
4. Sick Things (Alice Cooper Cover)
1993 in Norwegen gegründet, haben Crest Of Darkness in den letzten zwanzig Jahren eine EP und sechs Studioalben herausgebracht. Das letzte Langeisen von vor zwei Jahren mit dem Namen In The Presence Of Death ist bei uns am langen Arm verhungert, ob der Nachfolger Evil Messiah mehr Power hat und sich als ein gelungenes Werk auszeichnen kann, erfahrt ihr hier. Als ein Longplayer kann man die EP nicht bezeichnen, mit nur vier Titeln und einer Spielzeit von minimal über 20 Minuten ist das Dargebotene mehr als einen Schlag zu wenig. Im Prinzip erinnert das Ganze an eine Single, denn es befindet sich zusätzlich am Ende der Veröffentlichung noch der Track Sick Things von Alice Cooper wieder.
Richtig stimmig ist Evil Messiah wie schon In The Presence Of Death nicht. Die Kombination aus wüsten Riffs, wilden Taktwechseln und Growlgeröchel aus dem Schwarz Metal-Lager macht die Norweger nicht nur berechnend, sonderm auch gleichmaßen unspektakulär. Black’n’Roll Highlights wie bei Armageddon machen Spaß und Crest Of Darkness zeigen, warum sie immer noch den Underground aufwühlen – da sie trotz der feinen Defizite auch eine Klasse aufzeigen, die nicht zu verleugnen ist. Im Querschnitt hat Evil Messiah Demoniveau und das ist der springende Punkt, der einem stutzig macht. Kein Labelwechsel oder irgendwelche andere Gründe liegen dafür auf der Hand, einzig und allein die These, sich für die kommenden Festivals interessant zu machen, könnte man stehen lassen, aber selbst dann würde Evil Messiah mindestens zwei bis drei Monate zu spät kommen.



