Forgotten Tomb – Songs to Leave

“Die Kälte des Winters!“

Artist: Forgotten Tomb

Album: Songs To Leave

Spiellänge: 46:12 Minuten

Genre: Black Doom Metal

Release: 03.02.2012

Label: Agonia Records

Link http://www.forgottentomb.com/

Klingt wie: Funeral Rain, Absum

Bandmitglieder:

Gesang/Gitarre – Herr Morbid
Gitarre – A.
Bass – Algol
Schlagzeug – Asher

Trackliste:

  1. Entombed By Winter
  2. Solitude Ways
  3. Steal My Corpse
  4. No Way Out
  5. Disheartenment

Forgotten_Tome-Songs_To_Leave-Cover

Zweiter Paukenschlag der Neuveröffentlichungen! Auch Songs To Leave von Forgotten Tomb wird erneut herausgebracht. Das neue Label möchte den Fans die alten Werke nicht vorenthalten, denn sie sind maßgeblich für den Sound der Italiener. Ihre Passion ist und war Black Metal, den sie glanzvoll umsetzten und brutal verkörpern. Softe Töne hört man selten, dennoch sind sie kreativ und wandlungsfähig.

Im Gegensatz zur Demo ist Songs To Leave eher dem depressiven oder suicide Black Metal zuzuordnen. Das Tempo ist durchweg ruhig und schleichend und die Aggression wird weniger geschürt. Die Monotonie und das wiederholende Riffing werden exakt bedient und es gibt kaum Abwandlungen. Die gespenstische und düstere Aura passt zum gesamten Arrangement und wird von Song zu Song fortgeführt. Das Augenmerk liegt auf den Instrumenten, denn der Gesang, der hier in einem verzerrten äußerst hohen Scream gehalten ist, rückt etwas in den Hintergrund. Die Saiteninstrumente liefern das Fundament und ein komplexes Spiel wird geboten. Des Weiteren werden kleinere Soli wie im Song Solitude Ways eingebaut.

Die ersten beiden Titel schleichen dahin und sind in ähnlich gespielt. Steal My Corpse ist rasanter und erinnert an die eigentliche Spielweise der Jungs. Aggressiver wird dem Schlagzeug auch mehr Raum gegeben und die Stimme verändert sich zum normalen Shout. Kurze Breaks lockern auf und bringen Bewegung hinein. Technisch hochwertig und mit Sprengung der Monotonie kommt No Way Out daher. Ein wechselhaftes Spiel ertönt und man wirkt verspielter und zeigt das Können an den Instrumenten.

Fazit: Im Gegensatz zur Demo steht natürlich Songs To Leave. Der Titel lässt schon auf eine andere Aufmachung schließen und genau die bekommt der Hörer geboten. Wie oben angemerkt, ist das Tempo ruhiger und dieser Aspekt wird sich nicht wirklich verändern. Dennoch ist das Album klar produziert und der Sound ist satt. Typischer Black Metal, der eher in eine düstere Richtung zeigt. Anspieltipps:Steal My Corpse, No Way Out
Nadine S.
8
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