Freedom Hawk – Holding On

“Ein Stoner/Doom Rock Highlight des Jahres 2011″

Artist: Freedom Hawk

Album: Holding On

Spiellänge CD: 51:39 Minuten

Genre: Stoner/Doom Rock

Release: 18.11.2011

Label: Small Stone Records

Link: http://www.freedomhawkband.com/

Klingt wie: Solstafire, Black Label Society

Bandmitglieder:

Matt Cave – Gitarre
Lenny Hines – Schlagzeug
T.R. Morton – Gitarre, Gesang
Mark Cave – Bass

Tracklist CD:

  1. Thunderfoot
  2. Living For Days
  3. Edge Of Destiny
  4. Her Addiction
  5. Zelda
  6. Nomad
  7. Magic Lady
  8. Bandito
  9. Flat Tire
  10. North Swell
  11. Standing In Line
  12. Faded
  13. Indian Summer

Freedom_Hawk-Holding_On-Cover

Freedom Hawl, die Stoner Rock-Kapelle aus den Staaten, veröffentlichte im November 2011 ihr drittes Album, welches auf den Namen Holding On hört. Bereits 2009 konnte das Album Freedom Hawk für positive Schlagzeilen im Stoner und Doom Rock-Bereich sorgen. Wohin die Reise mit Holding On geht, werdet ihr in den nächsten Zeilen lesen.

Direkt von Beginn an wird der Hörer von erfrischenden Klängen benebelt, die durch eine Symbiose von lässigem Stoner Rock und leichten Doom Metal-Elementen geprägt wird. Wer dabei an alte, grauhaarige Greise denkt, die gemütlich auf der Veranda ihrer Ranch eine Pfeife rauchen, liegt vollkommen falsch. Vielmehr schaffen es Freedom Hawl, ein modernes Songwriting zu erschaffen, das den Hörer beim Lauschen der Klänge in ein Cabrio auf eine entlegene Wüstenstraße versetzt.

Zwischen härteren Stücken wie Living For Days finden sich immer wieder ausgleichende, ruhige Songs, die – wie man so schön sagt – den „Chill-Faktor“ ordentlich ankurbeln. Einer dieser Tracks ist Nomad, der durch sich stetig ändernde Riffs und Melodien zu einem Highlight der Platte wird. Nicht zu vergessen ist ebenfalls T.R. Mortons Gesang, der so manchem Musikbegeisterten bekannt vorkommen dürfte, da klare Ozzy Osbourne-Parallelen herauszuhören sind.

Bandito hingegen ist einer fetter Song, der durch leichte elektronische Gesangseinlagen zu einem kräftigen, groovenden Song wächst und sich vor Stücken von Bands wie Black Label Society und Co. nicht verstecken muss. Dies gilt natürlich nicht nur für den Song, sondern für das gesamte Album, da keine der dreizehn Kompositionen eine Ausnahme macht. Zudem ist der Sound glasklar und genau wie man ihn haben möchte, wenn man mit offenen Haaren, die im Wind wehen, die Route 66 entlang fährt, um den lästigen Alltag zu vergessen.

Fazit: Einfach eine klasse Scheibe! Locker werden die Akkorde gezupft, der Gesang ist stimmig, die gesamte Aufmachung passt und lässt auch bei Genrezweiflern kein Grund für Kritik. Freedom Hawl erfinden die Musik zwar nicht neu, schaffen aber durch Arrangement und Leidenschaft einen hörenswerten Longplayer, der zu einem der Highlights des vergangenen Jahres zu zählen ist. Anspieltipps: Living For Days und Bandito
Rene W.
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