Heavy Honey – Crushing Symphony

“Spannend!“

Artist: Heavy Honey

Herkunft: Las Vegas, USA

Album: Crushing Symphony

Spiellänge: 46:00 Minuten

Genre: Hard Rock

Release: 16.05.2014

Label: Dust On The Tracks

Link: https://www.facebook.com/pages/HEAVY-HONEY/1506274342944828?fref=ts

Bandmitglieder:

Gesang, Gitarre – London Mace
Gitarre – Rich Burnett
Bass – Pedro Sison

Tracklist:

1. Soul Selling
2. Superlove
3. If I Had You Back
4. Falling
5. Death Delay Club
6. On My Way
7. Play In The Dark
8. My Fu Smile
9. Never Let You Down
10. Overkill
11. My Hate

Heavy Honey - Crushing Symphony

Heavy Honey haben bereits im Mai 2014 mit Crushing Symphony zugeschlagen. Das gute Stück wird aus der Produktion über Dust On The Tracks direkt in eure Hände gelegt. Musikalisch arbeiten die Musiker mit Zutaten von Rob Zombie, Lordi oder noch moderneren Hard Rockern wie The Answer.

Die Amerikaner sind – das möchte ich vorweg nehmen – ein zweischneidiges Schwert, das man nur gut oder schlecht finden kann. Im ersten Durchlauf die elektronisch verzehrten Stimmfarben von London Mace noch verteufelt, kommen die nach mehreren Durchgängen immer besser zur Geltung. Crushing Symphony ist keine Platte, die sofort zündet, nach mehrfachem Konsumieren kommen die feinen Akzente jedoch zum Vorschein. Einzig und allein das Drumming passt nicht ins Konzept von Heavy Honey: Träge und ohne nennenswerte Highlights tröpfeln die Rhythmen nur so daher. Ansonsten spricht technische Raffinesse für die Amerikaner, die Kunst muss man jedoch lieben. Wer Hard Rock im herkömmlichen Stil bevorzugt, wird mit der modernen Ausrichtung Probleme haben. Allen anderen dürfte Crushing Symphony gut ins Konzept passen und die Sammlung reichhaltig erweitern.

Fazit: Heavy Honey kann man nur gut oder schlecht finden, ich habe jedoch trotzdem versucht alle Aspekte für Crushing Symphony zu sammeln und auf ein Ergebnis zu ziehen. Dieses liegt im stabilen Mittelfeld, einige von euch werden jetzt sagen "Der gute Herr hat die Kunst der Amerikaner erkannt", andere dürften sich die Haare raufen und fragen "Wo bleibt der Spirit des ursprünglichen Hard Rock?" - die Antwort findet ihr genau dazwischen und solltet ihr am besten selber bei einer Hörprobe finden.

Anspieltipps: Death Delay Club und Overkill
Rene W.
7
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