Honeymoon Disease am 02.09.2017 im Vortex, Siegen

„Honeymoon Disease am 02.09.2017 im Vortex, Siegen“

Künstler: Honeymoon Disease

Vorband: Out Demons Out

Kosten: 8 Euro zzgl. VVK Gebühr, 11 Euro AK

Genre: Groove Rock, Psychedelic Blues Rock, Heavy Rock

Veranstalter: Freak Festival https://www.facebook.com/freakvalleyfestival/

link: https://www.facebook.com/events/130962357518912/?acontext=%7B%22source%22%3A3%2C%22source_newsfeed_story_type%22%3A%22regular%22%2C%22action_history%22%3A%22%5B%7B%5C%22surface%5C%22%3A%5C%22newsfeed%5C%22%2C%5C%22mechanism%5C%22%3A%5C%22feed_story%5C%22%2C%5C%22extra_data%5C%22%3A%5B%5D%7D%5D%22%2C%22has_source%22%3Atrue%7D&source=3&source_newsfeed_story_type=regular&action_history=%5B%7B%22surface%22%3A%22newsfeed%22%2C%22mechanism%22%3A%22feed_story%22%2C%22extra_data%22%3A%5B%5D%7D%5D&has_source=1&hc_ref=ARQkJQbCS3XhWry9NXH8wdPzkwXRgSUc2-huQpTQ7Bh0EwgqTm-liInz_0bbNvtcpV8

 

Setlisten:


1. Pale Princess
2. Time To Go Home
3. Restless Blues
4. Demonslave
5. System Fails
6. System Fails Part 2
7. Z.E.D.


1. Electric Eel
2. Only Thing Alive
3. Bellevue Groov
4. Imperial Mind
5. Doin’ It Again
6. Calling You
7. Brand New Ending
8. 4 Stroke Woman
9. Coal Burning
10. Rymdvals
11. Higher
12. Fast Love
13. Gotta Mov
14. Fly Bird, Fly High
15. Too Late / Motörhead Cover (Zugabe)

 

 

 

Honeymoondisease aus Göteburg / Schweden machen eine kleine Tour durch die Bundesrepublik (einen Termin gibt es beim Bikertreffen am Faaker See in Österreich) und machen auch Zwischenstation im Vortex in Siegen.

Ich habe sie vor zwei Jahren als Opener zusammen mit Vintage Caravan für Avatarium im Bi Nuu in Berlin gesehen und bin seitdem ein großer Fan von ihnen.

Dafür nehme ich auch mit meiner Frau als Fahrerin eine kleine Ochsentour in kauf. 110 Kilometer eine Strecke, von Koblenz durch die Höhen des Westerwaldes, um die beiden Mädels und die beiden Jungs zu sehen. Nach eineinhalb Stunden Fahrt treffe ich dann auch so um 19:30 Uhr in Siegen ein. Es ist im Vortex alles noch sehr überschaubar. Die nette junge Dame am Einlass frage ich, wann es denn losgeht. Sie meint so gegen 20:30 Uhr. Aber es wird noch später, bis die Vorband Out Demons Out anfängt. Von denen habe ich bisher noch gar nichts gehört und denke da kommt nichts Gutes auf mich zu. Aber gewaltig getäuscht. Die Jungs beeindrucken bereits mit ihrem ersten Song Pale Princess. Sie spielen einen Heavy Psychedelic Blues Rock, der es in sich hat. Das merkt auch das Publikum im mittlerweile gut gefüllten Vortex. Spaßigerweise spielen sie als zweiten Song Time To Go Home. Sie gehen aber noch nicht nach Hause, sondern spielen anschließend noch einige starke Songs, wie Restless Blues und Demonslave, die mir gut in Erinnerung bleiben. Nach sieben Songs ist dann aber Schluss, denn Honeymoon Disease müssen ja auch noch ran. Ich gratuliere der Band für den klasse Gig, den sie heute Abend hier abgegeben haben, und verspreche sie auch gebührend in meinem Bericht zu erwähnen. Sie sind etwas verdutzt und bedanken sich artig.

Es gibt eine Umbauphase. Die Musiker von Honeymoon Disease kommen rein und machen den Soundcheck, der doch einige Zeit dauert, bis sie zufrieden sind. Aber dann passt es. Sie verlassen die Bühne und kommen nach einiger Zeit wieder, um ihren Gig zu beginnen. Die beiden Damen und die zwei Herren legen auch direkt fulminant mit Electric Eel, der neuen Singleauskopplung ihres im Oktober 2017 erscheinenden Albums Part Human, Mostly Beast los. Das, was sie spielen, nennen sie selbst Groovy Rock ‚n‘ Roll. Ja, Groovy Rock ‚n‘ Roll trifft es auch genau. Das Publikum groovt richtig mit. Wow, was ist das für eine Fete hier. Der Sound ist vorzüglich abgemischt. Honeymoon Disease machen hier ordentlich was los und spielen ihr Set voller Freude runter, welches eine gelungene Mischung aus dem 2015er-Debüt The Transcendence und Songs vom im Oktober 2017 erscheinenden Album Part Human, Mostly Beast ist.

 

 

Blickfang sind natürlich die beiden bis zur Halskrause tätowierten Damen Jenna und Acid an den Gitarren und mit ihren Vocals. In den Gesangparts wechseln sie sich ab und liefern sich heiße Gitarrenduelle. Da knistert es regelrecht im Gebälk. Mit Songs wie Bellevue Groove, Doin‘ It Again, 4 Stroke Woman oder Fast Love halten sie das Publikum in Bewegung.
Die neuen Songs fügen sich nahtlos in bekanntes Material ein und lassen darauf hoffen, dass uns im Oktober ein weiteres Highlight auf Platte kredenzt wird. Schade, dass die Platte noch nicht raus ist, sonst würde ich sie direkt als Vinyl mitnehmen. Das erste Album habe ich mir damals in Berlin gekauft. Gott sei Dank, denn es ist mittlerweile out of stock und heiß begehrt.

Mit Fly Bird, Fly High ist dann nach insgesamt 14 powergeladenen Songs leider Schluss. Standing Ovations veranlassen die Band dann als Zugabe noch Too Late von Motörhead als Zugabe zu geben. Das passt dann wirklich, es ist wirklich schon fast zu spät. Ich, bzw. meine Frau, muss ja noch die 110 Kilometer zurück nach Hause fahren.

 

 

Nach dem Konzert lasse ich es mir natürlich nicht entgehen mit der Band noch ein kleines Pläuderchen zu halten. Wir unterhalten uns über den Gig 2015 in Berlin – sie können sich noch gut und gerne daran erinnern. Und natürlich müssen Bilder mit Jenna und Acid her. Ich hatte zwar damals in Berlin schon welche gemacht, aber nicht mehr in Erinnerung, wie klein die beiden neben mir (198 cm) wirken. Also in die Hocke und Fotos machen. Am Merchstand reihen sich dann noch sehr viele Fans ein, die auch gerne ein Foto mit den beiden Mädels haben möchten.

Fazit: Sehr gutes partymäßiges Konzert mit einer äußerst gut aufgelegten Band Honeymoon Disease im knuffigen Vortex in Siegen. Nicht zu vergessen auch die Vorband Out Demons Out, die auch nicht zu verachten war. Sound sehr gut abgemischt. Da lohnt auch eine etwas längere Anfahrt.

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