Judas Priest – Redeemer Of Souls

“Klassisch Judas Priest!“

Artist: Judas Priest

Herkunft: Birmingham, England

Album: Redeemer Of Souls

Spiellänge: 62:11 Minuten

Genre: Heavy Metal

Release: 11.07.2014

Label: Sony Music Entertainment

Link: http://www.judaspriest.com/

Bandmitglieder:

Gesang – Rob Halford
Gitarre – Glenn Tipton
Gitarre – Richie Faulkner
Bassgitarre – Ian Hill
Schlagzeug – Scott Travis

Tracklist:

  1. Dragonaut
  2. Redeemer Of Souls
  3. Halls Of Valhalla
  4. Sword Of Damocles
  5. March Of The Damned
  6. Down In Flames
  7. Hell & Back
  8. Cold Blooded
  9. Metalizer
  10. Crossfire
  11. Secrets of the Dead
  12. Battle Cry
  13. Beginning of the End

 

Judas Priest - Souls Of Redeemer

Obwohl Judas Priest seit mehr als 40 Jahren Musik machen und 2008 ein erfolgreiches Album sowie 2013 eine weitere tolle Live DVD veröffentlicht haben, wird sich nicht auf den Lorbeeren ausgeruht. Im Juli 2014 war es dann endlich soweit: Ihr neues Meisterwerk Redeemer Of Souls kam unter der Fahne von Sony Music Entertainment heraus, um die Metal-Gemeinde wieder einmal zu begeistern.

Eines wird sich ganz bestimmt nicht mehr ändern, nämlich dieser einzigartige typische Riff des Quartetts, der direkt zu Beginn des Openers Dragonaut aus den Boxen schallt. Auch der typische Gesang von Rob Halford untermalt noch einmal ganz klar, um welche Band es sich hier handelt.

Wenn ich mir das Album Redeemer Of Souls nach den ersten Hördurchläufen noch einmal richtig durch den Kopf laufen lasse, fällt mir ganz klar auf, dass die Heavyness schon etwas nachgelassen hat. Zu erkennen ist das u.a. bei dem gleichnamigen Titel zum Album, der zwar mit absolut tollen Parts zum Mitsingen aufwartet, doch die Härte fehlt etwas. Doch zum Glück gibt es Songs wie Halls Of Valhalla, die direkt durch die Schlagzeugspuren und Riffs an die guten alten Zeiten der Painkiller-Scheibe erinnert.

Abwechslungsreich ist die CD mit dreizehn Tracks sowie über eine Stunde Spielzeit natürlich auch, einige Songs klingen stark nach den alten Zeiten, dann gibt es wiederum Songs, die ziemlich genial durch ihren Groove sind – so zum Beispiel March Of The Damned, bei dem man einfach nur richtig abrocken kann.

Eines fällt dennoch ziemlich stark auf nämlich, dass Sänger, Metallegende Rob Halford, an Kraft in der Stimme verloren hat. Wenn ich mich an Alben wie British Steel oder Painkiller zurückerinnere und nun seinen Gesang höre, kommt diese Stärke nicht mehr so rüber, was aber vielleicht auch an seinem Alter liegen kann, denn der gute Mann wird dieses Jahr 63 Jahre alt! Dennoch ist es kein Makel an dem Album, denn es rückt den Sound in ein ganz anderes positives Licht, bei dem es einfach nur Spaß macht, sich die Musik anzuhören.

Bei Hell & Back hört man das sehr gut raus, was ich immer ganz besonders genial finde: Und zwar den Bass. Meiner Meinung nach zeigt dies die hervorragende Produktion des Albums. Auch die Gitarristen Glenn Timpton und Richie Faulkner beweisen in sehr vielen Songs durch ihre Riffs und Soli, dass sie einfach nichts verlernt haben.

Fazit: Über 40 Jahre Musik zu machen, ist etwas sehr Besonderes. Judas Priest sind ihrer Musik treu geblieben und beweisen dies auch auf ihrem neuen Silberling Redeemer Of Souls. Ob Riffs, Schlagzeugarbeit oder Bass: Es hat sich nicht viel verändert. Vielleicht hat die Band ein wenig an ihrem Sound gefeilt, was ich aber persönlich sehr gut finde, denn kleine Veränderungen gehören einfach dazu. Auch wenn der Gesang etwas softer herüberkommt, finde ich das nicht schlimm, denn wer mit fast 63 so aktiv ist und solche Töne raushaut, vor dem ziehe ich meinen Hut! Auch weiß ich, dass sich bei einer so großen Band gerne der Mund fusselig geredet wird, was die Entwicklung angeht, mein Tipp: Anhören und genießen. Ein gutes Album, was man wirklich anspielen sollte!

Anspieltipps: Halls Of Valhalla, March Of The Damned und Metalizer
Stefan S.
9.5
9.5
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