Lords of the Trident – Chains On Fire

“Ohne Kraft und Energie!“

Artist: Lords Of The Trident

Album: Chains On Fire

Spiellänge: 1:08:08

Genre: Heavy Metal

Release: 28.01.2011

Label: Junko Johnson

Link: http://www.lordsofthetrident.com/

Klingt wie: Witchblade, Migdal

Bandmitglieder:

Gesang – Von Wrathenstein
Gitarre – Kilius Maximus
Gitarre – Asian Metal
Bass – Pontifex Mortis
Schlagzeug – Korgoth

Trackliste:

  1. Skyforce
  2. Face Of The Enemy
  3. Chains On Fire
  4. Fighting For Love
  5. Legions Of Hypocrisy
  6. The Metal Sea
  7. Foggy Harbor Town
  8. Stranded
  9. Beauty Of The Blade
  10. The Enforcer
  11. Followers Of Set
  12. Wicked Touch
  13. Man/Machine

Lords_Of_The-Trident-Chains_Of_Fire-Cover

Heavy Metal in the House!!! Die Lords Of The Trident sind zurück mit ihrem zweiten Studioalbum Chains On Fire. Die Amerikaner sind eine bunt gemischte Band, die schon seit 2008 zusammen musiziert und den klassischen Heavy zelebriert. 2009 erschien ihr Debütalbum namens Death Or Sandwich, welches auf eine Menge Humor schließen lässt. Die Truppe will begeistern und ein Lächeln auf die Gesichter der Fans zaubern. Ob ihnen das gelingt, wird man im Folgenden sehen.

Direkt als erstes fällt auf, dass der Sound etwas dumpf klingt und nicht ganz so klar. Spezifisch für Heavy Metal wird mit hochgestimmten Gitarren gespielt, die nur zeitweise in tiefere Gefilde abgleiten. Die Riffs spielen marschähnliche Akkorde und sorgen für den Vorwärtsgang. Stimmlich weist Sänger von Wrathenstein ein breites Spektrum auf. Seine Intonationen reichen von extrem hohem Schreien bis hin zu einer angenehm ruhigen Stimme, die besonders im Song Face Of The Enemy zum Ausdruck kommt.

UpTempo-Nummern wechseln mit langsamen Titeln, die sich jedoch alle nicht wirklich voneinander unterscheiden. Es gibt wenig Highlights in den Songs und auch die Soli stechen nicht heraus. Es entsteht der Eindruck eines Einheitsbreis. Es fehlt an Kraft und Power, von der gerade dieses Genre lebt. Die Messages können nicht herübergebracht werden und gehen etwas unter. So stark die textlichen Interpretationen auch sind, so wenig schaffen es die Amerikaner, diese perfekt umzusetzen. Das Album klingt ideenlos und unspektakulär. Technisch und gesanglich ist definitiv mehr drin, nur fehlt da das Engagement, Neuerungen zuzulassen. Eines der besseren Stücke ist The Metal Sea, das durch den Einsatz eines Chores und dem Flair einer Seefahrt gut in Szene gesetzt wird. Der Einsatz von bekannten Soundeffekten, die zu den stürmischen Zeiten passen und eines Akkordeons schaffen eine rauhe Atmosphäre. Erstmals findet sich in diesem Stück ein Basssolo, welches etwas dröhnt, aber die Intensivität des Songs verstärkt.

Fazit: Es ist sehr schade zu beobachten, dass Lords Of The Trident so einfallslos sind und lieber langweilige Musik spielen, als mal etwas zu riskieren. Mich hat das Album überhaupt nicht überzeugt und eher Desinteresse geweckt. Wie oben angeführt, fehlt Power und Energie, die sie technisch definitiv auf der Pfanne hätten. Da kann man nur hoffen, dass die Kritik angenommen und umgesetzt wird und das nächste Album mehr Spaß bringt. Anspieltipps: Face Of The Enemy, The Metal Sea
Nadine S.
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