Puteraeon – The Crawling Chaos

“Wo hat sich der Funke zum Überspringen versteckt?“

Artist: Puteraeon

Herkunft: Schweden

Album: The Crawling Chaos

Spiellänge: 45:29 Minuten

Genre: Old Shool Death Metal

Release: 25.04.2014

Label: Cyclone Empire

Link: http://www.puteraeon.com/

Bandmitglieder:

Gesang und Gitarre – Jonas Lindblad
Gitarre – Rune Foss
Bassgitarre – Daniel Vandija
Schlagzeug – Anders Malmström

Tracklist:

  1. Wrath
  2. In Dreamdead Sleep
  3. Path To Oblivion
  4. Pickmans Model
  5. From The Ethereal Vortex
  6. The Crawling Chaos
  7. The Abyssal
  8. Asenath
  9. Rotten Aeon
  10. Welcome Death

 

Puteraeon - The Crawling Chaos

 

Nach knapp zwei Jahren melden sich die vier Schweden Puteraeon mit ihrem neuen Schlachtwerk zurück, das dieses Mal auf den Namen The Crawling Chaos hört. Nachdem zuvor dieses Jahr schon eine 3 Song Split CD mit einem Song von der Band Revel In Flesh aufgenommen wurde, wird dieses Mal das Album unter der Fahne von Cyclone Empire herausgebracht. Puteraeon machen in der ersten Hälfte einen lustlosen Eindruck, dann geht es zum mittleren Teil etwas mehr zur Sache, schnellere Gitarrenparts, die schön rau gespielt werden und zudem von Sänger Jonas Lindblad tiefer Stimme veredelt werden. Auf einigen Tracks, die weiter zum Ende der CD kommen, lassen sich viele schnelle Parts entdecken, die zwar richtig zum Mitgehen motivieren, aber wo dann wiederum der Funke nicht so recht überspringen mag, denn die Musik bleibt leider nicht hängen. Was auch ganz selten hörbar ist, oder besser gesagt schwer raushörbar, sind melodiöse Parts. Einer ist zum Beispiel in Pickmans Model versteckt und bringt dann wieder ein wenig Überraschung ins gesamte Packet herein. Die Produktion ist ziemlich gelungen, da durch die Stimme von Gitarrist und Sänger Jonas Lindblad einiges an Boshaftigkeit hinzukommt und den tollen rauen Sound der Gitarren untermalt.

Fazit: Puteraeon beweisen auf ihrem dritten Silberling, dass sie Spaß an ihrer Musik haben. Zu Beginn war ich etwas enttäuscht, da die Musik schleppend verlief und dann noch lahmer wird. Der Gesang ist ein echter Ohrenschmaus, denn diese Tiefe und vor allem diese Growls sind für mich erfrischend, weil diese nicht überall vorkommen. Dennoch will der Funke bei mir einfach nicht überspringen, denn die Songs klingen oftmals sehr gleich. Fans dieser Band und auch des Genres sollten ein Ohr mindestens riskieren.

Anspieltipps: Path To Oblivion, Pickmans Model und Welcome To Death
Stefan S.
6.9
Pro
Growls
Gitarrensound
Contra
Teilweise eintönig
6.9
Podcast
Leise War Gestern... - Der Time For Metal Podcast

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