Revel In Flesh – The Hour Of The Avenger

Death Metal made in Germany

Artist: Revel In Flesh

Herkunft: Schwäbisch Gmünd, Deutschland

Album: The Hour Of The Avenger

Spiellänge: 44:44 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 06.12.2019

Label: War Anthem Records

Link: https://www.revelinflesh.com/

Produktion: Vault M. Studios und Dan Swanö (Unisound Studios)

Bandmitglieder:

Gesang – Haubersson
Gitarre – Maggesson
Gitarre – Herrmannsgard
Bassgitarre – Götzberg
Schlagzeug – Henriksson

Tracklist:

1. The Hour Of The Avenger
2. My Trial
3. Blood Oath
4. The Nihilistic Nothingness
5. Sky Burial
6. Deathblow
7. Pervitin Speed Kill
8. The Wayfarer
9. Skull Sacrifice
10. The Nightbreed
11. Rock Out (Motörhead Cover)

Heute liegt das fünfte Werk der deutschen Death Metal Band Revel In Flesh auf dem Plattenteller. Der Band eilt der Ruf voraus, sehr gradlinigen Death Metal, angelehnt an die 90er Jahre Bands aus z.B. Schweden, zu spielen. So wird das Album auch angekündigt – melodischer, epischer aber den eigentlichen Pfad des 90er Death Metal nicht verlassend.

Revel In Flesh wurden 2011 gegründet. Mit nun bereits dem fünften Full Length Album sind die Musiker durchaus recht aktiv. Mastermind und Gründer der Band ist Haubersson, alias Ralf Haubers. Der Name dürfte ggf. noch von Immortal Rites bekannt sein (was ja auch ein Song der Morbid Angels ist).

Kommen wir also zu den Songs: Der Opener ist auch gleich der Titelsong der Scheibe. Der ist schnell gespielt, es wird ordentlich geknurrt und man hat zumindest beim Einstieg schon mal genau das geliefert, was man vorhersagte. Old school Death Metal. Die Abstimmung des Titels ist ebenfalls gelungen. Da gibt es nix zu meckern. Weiter geht es mit My Trial und Blood Oath. Schöner, nach vorne gehender, kompromissloser Death Metal. Auch an den beiden Songs gibt es nix auszusetzen. Klingt ein wenig wie Unleashed in den 90ern. Bei The Nihilistic Nothingness und Sky Burial kommt man beim Einstieg etwas episch um die Ecke, um anschließend genau den angegebenen Pfad wiederzufinden – gradlinig und schnörkellos. Deathblow und Pervitin Speed Kill sind beides recht schnell gespielte Titel. Hier gibt es keine epischen Elemente. Dass Bolt Thrower als einflussreiche Band von den Bandmitgliedern genannt werden, ist nachvollziehbar. Die weiteren Songs The Wayfarer, Skull Sacrifice und The Nightbreed sind dann wieder melodischer und eher an dem schwedischen Death Metal angelehnt. Der Rausschmeißer ist dann mit Rock Out ein Motörhead Cover als Death Metal Version. Mir gefällt die Variante durchaus und ich hoffe Lemmy auch.

Revel In Flesh – The Hour Of The Avenger
Fazit
Absolut gelungen das Werk. Schöner Death Metal - meist eher Old School - aber auch die epischen und melodischen Elemente passen. Durchgehende, klare Linie in den Songs. Keine Spielereien - es wird das geliefert, was man vorher angekündigt hat. Harter und klarer Death Metal. Da kann ich nur sagen: Chapeau!

Anspieltipps: Blood Oath, Skull Sacrifice und The Hour Of The Avenger
Jürgen F.
9
Leser Bewertung1 Bewertung
10
Pro
Contra
9
Punkte
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