Artist: Siniestro
Herkunft: Stockholm, Schweden
Album: Vortexx
Genre: Black Metal, Thrash Metal
Spiellänge: 42:11 Minuten
Release: 14.05.2021
Label: Black Lodge Records
Link: https://www.facebook.com/siniestrosweden
Bandmitglieder:
Schlagzeug – The Machine
Orgel, Bass, Gitarre, Gesang – Commander
Gastmusiker
Erik Grawsiö (Månegarm)
Jens Järvinen (Järnblod)
Tracklist:
- One Last Bullet One Last Ride
- Vortex
- Blod Eld Död
- Black Acid Rain
- Hiisi (Instrumental)
- Escape By Death
- Den Svartaste Flamman Och Renaste Hat
- Buried In The Bog
- Anti Human Commando
- My Innermost Sun (Instrumental)
Im Februar verkündeten Siniestro den Labeldeal mit Black Lodge Records, am 14. Mai erscheint ihr neues Album Vortexx. Erhältlich sein wird es als CD und als Vinyl in den Farben black und red.
Die in Stockholm ansässigen Siniestro sind ein Duo. Hinter den Bandmember-Namen Commander (Gitarre, Bass, Gesang) und The Machine stehen Linus Öhrn und der in Chile geborene Drummer Sebastian Rojas. Seit 2012 ist das Duo unterwegs und verbindet die Kälte des Polarkreises mit der Hitze südlich des Äquators. Vortexx ist der Nachfolger des Debüts Revelations In Mayhem von 2016. Siniestro haben bereits zahlreiche Festivals, Tourneen und Shows zusammen mit Bands wie Destruction, Nervosa, Memoriam, Draconian, Necrophobic und weiteren gespielt.
Als wenn es keine Sekunde zu verlieren gäbe, öffnet der Oper One Last Bullet One Last Ride sehr rasant. Der Song macht seinem Titel alle Ehre, denn auch in der Geschwindigkeit gibt es überhaupt kein Halten mehr! Weiter geht es in einen wilden Strudel. Vortex verschlingt alles wie ein schwarzes Loch in sich und lässt die Derwische tanzen.
Blod Eld Död, das übersetzt so viel wie Blut Feuer Tod heißt, kommt dann anders daher. Fast balladenhaft wie ein schwedisches Trinklied, bei dem man gerne sein Trinkhorn erheben und mit einem Skål anstoßen möchte. Dieser Song war nach den beiden vorherigen Tracks wahrlich nicht zu erwarten, aber er hat was, zumal das Schlagzeug hier trotz balladenhafter Struktur seine Runden unablässig dreht.
Wieder in die Spur kommt man mit Black Acid Rain, obwohl die Handbremse noch ein wenig angezogen bleibt. Black Metal Screams und ein rockiges Gitarrensolo geben dem Song wieder etwas Besonderes. Hiisi als folkloristisches Flamengo anmutende Interlude klingt nun dann doch sehr verrückt! Dem folgt mit Escape By Death ein sehr ungestümer Song. Sehr düster mit einigen Richtungs- und Tempowechseln. Ein Aufschrei wie ein Kampf zwischen Hornissen und einem Mustang, der in Form der Gitarre regelrecht aufschreit. Es folgt mit Den Svartaste Flamman Och Renaste Hat ein schwedisches Mitgröllied.
Anschließend wird die thrashige Axt wieder rausgeholt, was in den Songs Buried In The Bog und in dem fast zehnminütigen Anti Human Commando mündet. Anti Human Commando endet ungewöhnlich versöhnlich mit Akustikgitarre.
Zum Abschluss dürfen wir uns das Instrumental My Innermost Sun noch geben. Sehr schön, aber weder Blackened noch Death oder Thrash, sondern ein Kirchenorgelsolo. Da hätte ich nun auch nicht mehr mit gerechnet, wobei der Commander und sein Gehilfe The Machine bereits mehrmals auf diesem Album gezeigt haben, dass sie unberechenbar sind!




