Soulhealer – Chasing The Dream

“Wenn die Grenzen zwischen Heavy Metal und Hard Rock verschwimmen“

Artist: SoulHealer

Herkunft: Kajaani, Finnland

Album: Chasing The Dream

Spiellänge: 46:48 Minuten

Genre: Melodic Metal, Hard Rock

Release: 10.05.2013

Label: Pure Legend Records

Link: http://www.soulhealermusic.com

Klingt wie: Iron Savior und Saxon

Produktion: Note-On Studio, Kuopio von Janne Tolsa

Bandmitglieder:

Gesang – Jori Kärki
Gitarre – Teemu Kuosmanen
Gitarre – Sami Mikkonen
Bass – Pasi Laakkonen
Schlagzeug – Jani Nyman

Tracklist:

  1. Wicked Moon
  2. Don’t Look Back
  3. The Deception
  4. Chasing The Dream
  5. Done For Good
  6. Ties Of Time
  7. Never Turn My Back On You
  8. Finally Free
  9. Into The Fire
  10. Smoke & Mirrors

soulhealer - chasing the dream front

Ende 2009 wurde die Band SoulHealer gegründet. Die erste EP Dreamcatcher, die im Frühsommer 2010 veröffentlicht wurde, verkaufte sich unerwartet gut. Nach einigen Auftritten bei Shows in Finnland und Russland ging die Band im Februar 2011 ins Studio, um das erste Album aufzunehmen. The Kings Of Bullet Alley wurde im Juli 2011 veröffentlicht und erhielt sehr gute Reviews. Nun kommt mit Chasing The Dream das zweite Album von SoulHealer.

Mit dem Opener Wicked Moon heben wir erst einmal ab und hören ein gutes Stück Heavy Metal mit einem schönen Gitarrensolo. Den Refrain habe ich noch vor mich hingesummt, als das Review schon längst fertig war.

Das folgende Don’t Look Back macht dann im gleichen Tempo weiter. Hier klingt die Stimme von Jori Kärki teilweise etwas rauer, was aber hervorragend zu diesem Lied passt.

Eher dem Hard Rock zuordnen würde ich dann The Deception. Mich hat der Beginn etwas an Eye Of The Tiger von Survivor erinnert. Insgesamt ist das Lied etwas verhaltener, die Stimme von Jori Kärki umso stärker.

So geht es dann auf dem Album mit durchaus melodiösen Songs weiter, die eher dem Heavy Metal zuzurechnen und im mittleren Tempobereich angesiedelt sind. Into The Fire legt dann noch einmal einen Zahn zu und wartet auch mit sehr schönen Gitarrenriffs auf.

Die Songs bewegen sich allesamt in einer Spiellänge von ca. vier Minuten. Einzige Ausnahme ist das letzte Lied Smoke & Mirrors, das ca. sieben Minuten dauert. Aber auch hier kommt keine Langeweile auf, es gibt einige Tempowechsel und schöne Gitarrenriffs, Bass und Schlagzeug treiben das Lied vorwärts.

Fazit: Chasing The Dream ist ein Album, auf dem sich SoulHealer problemlos zwischen Hard Rock und Heavy Metal bewegen und dabei auch gern mal die Zeit zurückdrehen, ohne antiquiert zu klingen. Die sehr wandlungsfähige Stimme von Jori Kärki passt sich den Songs sehr gut an, die Musiker beherrschen selbstverständlich ihre Instrumente. Die Produktion ist sehr druckvoll und sorgt für ein lebendiges Klangbild. Besonders erwähnen möchte ich auch das Cover, das aus der Feder von Timo Wuerz stammt. Anspieltipps: Don't Look Back, Chasing The Dream und Into The Fire
Heike L.
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