Artist: Soulskinner
Herkunft: Griechenland
Album: Seven Bowls Of Wrath
Spiellänge: 47:03 Minuten
Genre: Death Metal
Release: 11.11.2020
Label: Xtreem Music
Link: https://www.facebook.com/Soulskinnerband
Bandmitglieder:
Gesang – Marios Lampouridis
Gitarre – Spyros Triantafylou
Gitarre – Bill Zobias
Bassgitarre – Kostas Analytis
Schlagzeug – George Canavaris
Tracklist:
- Tetraktys
- Night
- The Principles Of Truth
- Eternal
- Regeneration Of The Soul
- Primitive Light
- Seven Bowls Of Wrath
- Angel Of Darkness
- The Destroyer Of Worlds
- The Death Seal
Oh, der Kostas von Abyssus hat bei diesen Griechen die Finger im Spiel, genauer gesagt, hat er diese am Bass. Cool. Soulskinner sind auch schon seit dem Jahre 2000 unterwegs, eigentlich bereits seit 1997. Bis 200o war man mit den Namen Terra Tenebrae unterwegs und ab 2000 dann eben mit Soulskinner. Fünf Splits und vier Alben konnte man bis dato herausbringen. Logischerweise muss dann Album Nummer fünf folgen.
Das Cover finde ich sehr vielversprechend und das episch angehauchte Intro Tetraktys macht schon einmal Böcke auf mehr.
Mit Night geht es langsam los, bis dann ein melodisches Lead auf die Menschheit losgelassen wird, welches durchaus zügig vorgetragen wird. Man bewegt sich im Death Metal, auch gesanglich. Überwiegend bewegt man sich aber im Midtempo. Nicht schlecht, aber jetzt auch nicht wirklich die Offenbarung. Das melodische Riffing ist ganz okay. Leider ist der Sound auch nicht gerade der beste. Das geht heutzutage wirklich besser, aber man gewöhnt sich im Laufe des Albums daran, muss ich sagen.
The Principles Of Truth geht irgendwie in dieselbe Richtung und kommt ganz gut aus den Boxen gescheppert. Man variiert mit dem Tempo und wartet mit einer geilen Melodie auf. Der Gesang wird teilweise gedoppelt. Der Song geht zwar über sechs Minuten, aber durch das lang gezogene, melodische Lead kommt es einem nicht so lang vor. Ja, der Song macht Spaß.
Bei Eternal verbindet man Geschwindigkeit mit melodischem Death Metal. Vom Prinzip her eine gute Idee, die auch nicht wirklich schlecht gemacht ist, mich aber auch nicht besonders in seinen Bann zieht.
Regeneration Of The Soul ist auch wieder so ein Stück. Eigentlich ganz geiler Melodeath Metal mit Variationen in der Geschwindigkeit. Kann man gut hören, tut nicht weh und mit dem Doppeln des Gesangs bringt man eine schöne Note mit rein. Das Riffing ist aber nicht neu und hat man woanders auch schon besser vorgetragen gehört. Trotzdem macht der Song durchaus Laune.
Auch Primitive Light geht diesen Weg. Melodische Akzente werden mit Aggressionen vermengt. Eine Melange, die nur bedingt überzeugt, da das Riffing, gerade das melodische, sehr abgenutzt klingt. Hören kann man es gut, aber es haut mich nicht um.
Wie so oft ist der CD-Namensgeber tatsächlich der beste Song auf dem Album, so auch bei Seven Bowls Of Wrath. Ja, hier funktioniert es. Gute Melodie, gute Idee. Den Gesang über die stehengelassene Gitarre zu knallen, kommt gut brutal. Das Riffing ist echt klasse, das Tempo variiert mehrfach im Song, wird aber überwiegend hochgehalten und die vorgetragene Melodie kann eben überzeugen, genauso wie der langsame Part. Guter Song, davon bitte mehr.
So knattert man sich durch zehn Songs, die man absolut gut hören kann, aber so richtig viel bleibt nicht hängen. Ein bisschen Schuld trägt daran auch die Produktion. Einige Passagen sind wirklich ganz fett, aber alles kann mich dann eben nicht überzeugen.




