Artist: Starlight Ritual
Herkunft: Montréal, Québec, Kanada
Album: Rogue Angels
Genre: US Metal, Heavy Metal, Hard Rock
Spiellänge: 47:42 Minuten
Release: 31.10.2025
Label: High Roller Records
Links: https://www.hrrecords.de
Bandmitglieder:
Gesang & Bass – Damian Ritual
Schlagzeug – J.F. Bertrand
Gitarre & Keyboard – Dan Toupin
Tracklist:
- Lost Among The Fold
- Rogue Angels
- Crusaders
- Far Beyond The Storm
- Of Words
- Omenkillers
- The Law
- On The Run
- Exodus
- Aftermath
Bereits seit mehr als zehn Jahren existieren die Kanadier Starlight Ritual und haben eine musikalische Reise hinter sich. Die Anfänge lagen im Doom und psychedelischem Rock. Für das zweite Album Rogue Angels hat sich das Trio von seinen Anfängen gelöst, die ursprünglichen Einflüsse sind jedoch noch spürbar. Bereits der Auftakt Lost Among The Fold startet anfänglich schwer, jedoch ist es nur das Intro. Im weiteren Verlauf dreht die Nummer in einen klassischen Metaller, bei dem die Vocals mit einer gewissen Rotzigkeit um die Ecke kommen. Viele Stücke haben eine Spielzeit von mehr als fünf Minuten, sodass sich der Rhythmus im Verlauf des Songs auch mal dreht, aber danach zügig zurück zum Punkt kommt.
Big City Nights? Der Anfang klingt nach einem der Hits der Scorpions. Der Titeltrack Rogue Angels verbindet Hard Rock und Heavy Metal, gefolgt von US-Metal mit Crusaders und Far Beyond The Storm, der mit den verfärbten Vocals Geschmackssache sein wird. Die Vielfältigkeit bleibt, Of Words lässt das Pendel Richtung solidem Hard Rock ausschlagen. Das mehr als sechsminütige Omenkillers verknüpft den US-Metal mit thrashigen Elementen und erinnert in Teilen an zum Beispiel Iced Earth oder Metal Church.
The Law schlägt in die gleiche Kerbe wie sein Vorgänger, verzichtet aber auf Thrash-Ansätze, geht sonst durchaus gut nach vorne. Das gilt auch für On The Run, das den vorherrschenden Sound mit rockigen Gitarren verwebt und mit dem zweistimmigen Refrain aufhorchen lässt. Experimentierfreudig und vielfältig präsentiert sich das Trio mit Exodus, das primär in progressiv angehauchten rockigen Gewässern unterwegs ist, aber diese Gewässer mit kantig stampfenden metallischen Riffs unterfüttert. Ein derartiger Sound ist nicht an jeder Ecke zu finden und die Nummer ist ein Highlight der Platte.




