Powerwolf – Wildlive (Live At Olympiahalle)

13.02.2026 - Power Metal / Heavy Metal - Napalm Records - ca. 90 Minuten

Powerwolf zieht es ab dem 19.02.2026 durch Europa. Eröffnet wird die Tour in Oslo und führt auch durch sechs deutsche Städte. Passend zu den Shows veröffentlichte die Power-Metal-Institution nun mit Wildlive (Live At Olympiahalle) ihr neues Livealbum. Aufgenommen wurde es während der Wolfsnächte-Tour 2024 in der ausverkauften Olympiahalle in München. Es fängt die energiegeladene Show inklusive Pyrotechnik und aufwendiger Produktion ein. In 90 Minuten führen die Wölfe das Publikum durch ein breites Set und sind bei jeder Nummer Feuer und Flamme. Veröffentlicht werden die zwei CDs bzw. LPs über Napalm Records und beinhalten satte 20 Hymnen.

Die Olympiahalle bebt unter der Regie der Wölfe

Mit dem Intro – Monumental Mass Theme und Bless ’Em With The Blade lassen Attila Dorn und seine Powerwölfe sofort die Korken knallen. Die Show hat 2024 den 20. Geburtstag der Saarbrückener Formation eingefangen und lässt keine Wünsche offen. Zudem macht sie Lust auf die Wake Up The Wicked Tour 2026. Es folgen Incense & Iron und der legendäre Army Of The Night. Die Stimmung ist sofort bei 100 %, das Münchener Publikum ist grandios und feiert wirklich jeden Refrain, jeden Takt und jede Flammenfontäne. Zwischen Heavy-Riffs, Power-Atmosphären und Refrain-Walzen bleibt genug Platz, um mit den Headbangern zu interagieren. Attila Dorn läuft in Höchstform auf und genießt die offenen Arme seiner Fans spürbar. Eine unglaubliche Entwicklung, wenn man überlegt, wie die ersten Shows vor 20 Jahren ausgesehen haben. Mir flimmern immer noch die Bilder vom Metal Bash Festival 2008 in Neuwulmstorf vor Augen. Die Wandlung zum Top Act und Headliner großer Touren und Festivals ist und bleibt verblüffend. Zurück zu Wildlive (Live At Olympiahalle), der von Nostalgie und den aktuellen Werken von Powerwolf lebt. Vom Debüt Return In Bloodred und dem zweiten Silberling Lupus Dei schafft es leider kein Titel mehr in die Show. Dafür darf Sainted By The Storm von Bible Of The Beast ordentlich mitmischen. Sinners Of The Seven Seas macht Dampf, während Sanctified With Dynamite und We Drink Your Blood gen Ende für epische Momente sorgen. Dazwischen warten weite Fanlieblinge wie Amen & Attack oder We Don’t Wanna Be No Saints. Den Schlusspunkt setzt Werewolves Of Armenia und lässt die Meute ein letztes Mal eskalieren.

HIER! geht es für weitere Informationen zu PowerwolfWildlive (Live At Olympiahalle) in unserem Time For Metal Release-Kalender.

Powerwolf – Wildlive (Live At Olympiahalle)
Fazit zu Wildlive (Live At Olympiahalle)
Live machen Powerwolf zweifelsohne Spaß. Ein Konzert ist eine Messe, eine Show und eine musikalische wie illustre Reise durch das Repertoire der Band. Die Reise der Formation ist beeindruckend, die Kulisse immer mächtiger und jeder einzelne Musiker unglaublich gewachsen. Die in den Zwischenphasen teils platten Ansagen von Attila Dorn sind verschwunden und die Inszenierung auf dem höchsten Level angekommen. Fans sollten ohne zu zögern bei Wildlive (Live At Olympiahalle) zugreifen.  

Anspieltipps: Army Of The Night und Werewolves Of Armenia
René W.
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