Thunder Skull – Thunder Skull

“Für die allererste Darbietung kann man mit der Debütscheibe von Thunder Skull schon zufrieden sein!“

Artist: Thunder Skull

Album: Thunder Skull

Spiellänge: 43:33 Minuten

Genre: Heavy Metal

Release: 09.04.2012

Label: STF-Records

Link: http://www.myspace.com/thunderskullmetal

Bandmitglieder:
Gesang – Denny Lukic
Gitarre – Leo
Bass – Sebastian Weber
Schlagzeug – TJ Anger

Tracklist:

  1. Angels Of War
  2. Possessed
  3. Way To Hell
  4. Bad Seed
  5. Hail Of Bombs
  6. Bless The Alcohol
  7. In Memory Of
  8. Revenge
  9. The God Of Thunder
  10. World Of Hate

ThunderSkull-ThunderSkull-cover

In Bonn, der Ex-Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, schmiedet die Heavy Metal-Band Thunder Skull an ihren ersten Stücken, welche sie Anfang diesen Jahres auf das gleichnamige Debütalbum gepresst hat. Die musikalische Ausrichtung der Band ist klar vorgegeben: eingängiger Heavy Metal wird mit Rock und kräftigen Melodien gepaart, die sich als Ohrwürmer in die Ohren der Hörer legen sollen.

Mit Denny von Barons Ball konnte die Bonner Combo einen Sänger mit Erfahrung im Bereich Hard Rock und Heavy Metal finden. Mit seinem Gesang trägt er einen großen Teil zur Ausrichtung von Thunder Skull bei. Sanft lässt er seine Lyrics über die rockigen Gitarrenparts, die von brachialen Rockriffs bis hin zu leisen Akustik-Parts reichen, fließen.

Bad Seed ist das Paradebeispiel für eine schnellere Spielweise mit Raum für kontrollierte Gitarrenarbeit, die in Kombination mit einer leicht in den Hintergrund gedrängten Schlagzeug-Führung für ein angenehm rockiges Flair sorgt. In Memory Of, als Gegenstück zu Bad Seed, weicht auf den Pfad einer einfühlsamen Ballade aus. Akustische Gitarrenklänge schaffen eine entspannte Atmosphäre und lassen jede Frau in den Armen ihres Mannes zu träumen beginnen. The God Of Thunder hingegen hat es auf eine ruppigere Schlagzahl angelegt. Das Schlagzeug wird wilder und Denny Lukic zeigt seine schwächste Performance auf der ganzen Scheibe – sein Gesang versinkt förmlich in den härteren Vorstößen, die zusätzlich die Botschaft verschlucken, die mit dem Werk herübergebracht werden sollte. Für eine Debütscheibe eine dennoch zufriedenstellende Leistung, an deren Ecken und Kanten noch gefeilt werden kann!

Fazit: Für die allererste Darbietung kann man mit der Debütscheibe von Thunder Skull schon zufrieden sein. Das, was sie anfassen, versuchen sie dem Hörer möglichst schwungvoll schmackhaft zu machen. Einziges Manko ist, dass dabei nicht grade selten vergessen wird, dem Heavy Metal-Fan stoßweise ein wenig mehr Power aufs Ohr zu drücken. Diese gezielt eingesetzten Highlights würden dem Gesamtbild gut zu Gesicht stehen. Aber noch ist nicht aller Tage Abend und die junge Band aus dem Westen Deutschlands hat bereits beim Nachfolger die Möglichkeit, ihre Lyrics agiler zu übermitteln. Anspieltipps: World Of Hate und In Memory Of
Andreas H.
6.5
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