Venom – From The Very Depths

“Von denen hätte ich es am wenigsten erwartet“

Artist: Venom

Herkunft: England

Album: From The Very Depths

Spiellänge: 51:50 Minuten

Genre: Thrash/Black Metal

Release: 26.01.2015

Label: Spinefarm Records

Link: http://www.venomslegions.com/

Bandmitglieder:

Gesang, Bass – Cronos
Gitarre – Rage
Schlagzeug – Dante

Tracklist:

  1. Eruptus
  2. From the Very Depths
  3. The Death of Rock’n’Roll
  4. Smoke
  5. Temptation
  6. Long Haired Punks
  7. Stigmata Satanas
  8. Crucified
  9. Evil Law
  10. Grinding Teeth
  11. Ouverture
  12. Mephistopheles
  13. Wings of Valkyrie
  14. Rise

Venom Album 2014

Als ich auf dem Party.San war, freute ich mich über die Möglichkeit, Venom, die Erfinder meines favorisierten Musikgenres, live sehen zu dürfen. Wer Venom nicht kennt, dafür aber weiß, dass damit Black Metal gemeint ist, wird sich sicher fragen, wie alt die Band ist. Tatsächlich wurde die Gruppe 1979 gegründet, ich selber hätte ohne Recherche das einzig verbleibende Gründungsmitglied Cronos auch für wesentlich älter als 53 eingeschätzt, da der Startschuss des Black Metals 1982 veröffentlicht wurde. Zu dem Zeitpunkt war der Herr also 20, weshalb ich entgegen meiner Erwartung keine Ausflug der Geriatrie auf der Bühne sehen musste.

Der Auftritt war okay, die Musik besser als erwartet, aber das Gewicht des Namens war eher ein Grund für die Headlinerposition als das, was man geboten bekam. Trotzdem war es angenehm zu hören, dass man in den letzten knapp 30 Jahren nicht stehen geblieben ist und so entschied ich mich, der neuesten Scheibe eine Chance zu geben, auch wenn ich bis auf die vorhin genannte Scheibe und dem Live-Auftritt nicht viel von der Band gehört habe.

Meine Erwartungen waren gering, aber Venom veröffentlichen mit From The Very Depths eines der Anwärteralben für das beste Album des Jahres 2015. Das muss einfach so gesagt werden. Die Jungs können alles. Von fast schon rockigen Liedern über Punk zu Black Metal ist alles dabei. Das Album ist unglaublich vielschichtig, jedes Lied hat seine Daseinsberechtigung. Ich habe keine Ahnung, wie das Trio das gemacht hat, aber das Album ist ein absoluter Killer.

Fazit: Da nimmt man sich ohne Erwartungen ein Album einer extrem bekannten Band, überlegt sich, ohne die CD gehört zu haben, Formulierungen, die dem Hörer zeigen, dass die Band sich nur auf ihrem Namen ausruht und was bekommt man? Ein Album, das hoffentlich die Hallen füllt! Ich habe selten so viel Freude an einem Review-CD gehabt wie an Venoms neuesten Werk, denn es ist eines der besten Alben der letzten Jahre! Kaufen!

Anspieltipps: The Death Of Rock’n’Roll, Rise, From The Very, Depths, die restlichen Lieder
Gordon E.
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