Vulgaroyal Bloodhill – Muerteatroz

„Goregrind-Geschredder mit stockendem Spielfluss“

Artist: Vulgaroyal Bloodhill

Album: Muerteatroz

Spiellänge: 30:21 Minuten

Genre: Goregrind

Release: 01.12.2010

Label: Rotten Roll Rex

Link: http://www.myspace.com/vulgaroyalbloodhill

Klingt wie: Hymen Holocaust, Satan’s Revenge On Mankind

Band Mitglieder:

Toyo – Gesang
Casawoo – Bass
Tagawa – Gitarre
Kozo – Schlagzeug

Tracklist:

  1. Muerte Atroz
  2. Olor A Cadaver
  3. Quitar Las Tripas A Un Dios
  4. Bailar A Paso De Gore
  5. Diarrea Emocional
  6. Supuracion De La Herida
  7. Desfile Y Coitus Interruptus
  8. Hubu Mucha Sangre
  9. Espectaculo Immoral
  10. Porto Sin Dolor
  11. No Sabemos De Que Murio
  12. Sacarle Los Ojos A Uno
  13. Donante Falso
  14. Za Ga Tu
  15. Los Inyectors
  16. Genio Brutal
  17. Quiero Mujer Hermoso Vesiduo De Vomitina
  18. Trasplante De Organos
  19. Solo Dice Mentiras
  20. Dar Un Cuchillazo A Tu Al Costado
  21. Sale El Cortejo Funebre
  22. Tanatorio
  23. Mesa De Operaciones
  24. Sustancia Danina Al Cuerpo Humano
  25. Desinfectante Espermatozoide
  26. Quitar Las Tripas A Un Dios 2
  27. Seis Ano Seis
  28. The Death Of Innocence

Viele Informationen findet man über die Goregrinder Vulgaroyal Bloodhill aus Japan nicht. Die Stilrichtung ist aber klar abgesteckt und so servieren sie im ihrem ersten Full Length-Album Muerteatroz Goregrind, Goregrind und noch mal Goregrind! Das Cover ist in schlichtem Violett gehalten und wird – bis auf den Bandnamen, den Albumtitel und die nicht lesebare Abkürzung V.R.B.H.(Vulgaroyal Bloodhill) – von nicht sonderlich viel geziert! Das Booklet ist ebenfalls sehr einfach gehalten und beinhaltet nur sparsam die Basisinformationen wie Songtitel und Produktion. Zumindestens hat sich die Band mit kleinen Bildern verewigt, somit man wenigstens weiß, wem man den Krach zu verdanken hat! Was mich ebenfalls gleich zu Beginn wundert ist, dass die Japaner ihre Songs in Spanisch darbieten, ihre Zwischensequenzen aber in Englisch laufen lassen.

Die 30 Songs der Multikulti-Scheibe kommen auf eine Gesamtspielzeit von ebenfalls 30 Minuten und so könnt ihr euch sicher schon denken, dass die Songlänge zwischen vier Sekunden und etwas über zwei Minuten variiert. Die Einflüsse sind recht vielseitig und reichen von Rompepromp über Hymen Holocaust bis hin zu vielen weiteren Bands des Genres. So werden Blast Beats in die gurgelnden Laute von Toyo gemischt, welche in regelmäßigen Abständen durch Einspielungen zwischen den Songs unterbrochen werden. Dieses lässt ein wenig den Fluss des Albums stocken, was die Japaner mit gehörigem Geballer jedoch wieder rausholen. Gewaltbereit und voller Aggression werden die Songs wortwörtlich „zusammengezimmert“. Für meinen Geschmack hätten diese ruhig ein wenig länger sein können. Immer wenn es richtig rund geht, ist der Song schon zu Ende. Das knapp 30-Sekündige Coverstück The Death Of Innocence von Dark Angel’s bildet so das Ende des ersten Albums.

Fazit: Im Großen und Ganzen nicht schlecht, was Vulgaroyal Bloodhill auf Muerteatroz zeigen, doch der ganz große Wurf ist ihnen damit nicht gelungen! Dafür sind allein die Einspielungen bzw. Mini-Intros zwischen den Songs nicht glatt genug eingespielt und setzen öfters zu große Lücken, die den Spielfuss extrem bremsen und damit auch den Hörspaß. Mal sehen, was die Japaner in der Zukunft so auf die Scheibe bringen und ob sie ihre Goregrind-Power noch besser bündeln können. Anspieltipps: Bailar A Paso De Gore und Dar Un Cuchillazo A Tu Al Costado
Rene W.6
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