Zombie Inc. – A Dreadful Decease

“Old School Death Metal trifft auf apokalyptische Zombiewelt “

Artist: Zombie Inc.

Album: A Dreadful Decease

Spiellänge: 40:40 Minuten

Genre: Death Metal

Release: 26.08.2011

Label: Massacre Records

Link: http://www.facebook.com/zombieinc666, http://www.myspace.com/zombieinc666,http://www.massacre-records.com/

Klingt wie: Entombed, Morbid Angel, Bolt Thrower

Produziert in: Eigenproduktion, Gemastert von Dan Swanö

Band Mitglieder:

Gesang – Martin Schirenc
Gitarre – Wolfgang Rothbauer
Zweite Gitarre – Gerald Huber
Bass – Daniel Lechner
Schlagzeug – Tomazs „Nefastus“ Janiszewski

Tracklist:

  1. The Chaosbreed
  2. Deadtribe Sinister
  3. Challenge Of The Undead
  4. Horde Unleashed
  5. We Must Eat!
  6. Bloodrain Overdose
  7. Grim Brutality
  8. Horror Fills This Hollow Earth
  9. A Dreadful Decease
  10. Planet Zombie

Wir befinden uns inmitten der ’90er Jahre eines Paralleluniversums. Es gibt Musik. Metal. Death Metal. Einziger Unterschied zu der hiesigen Welt ist, dass die Menschheit kurz vor dem Untergang steht. Sie wird von einer Zombieapokalypse heimgesucht und terrorisiert. So, oder so ähnlich kommt es mir in den Sinn, wenn ich das Cover sehe, die Scheibe höre und auf die Lyrics achte.
Zombies und Death Metal, das passt. Auch wenn man kein Fan apokalyptischer Zombieinvasionen ist, sollte man dem Album dennoch eine Chance geben, denn schon das Lineup verspricht so einiges. Jedes Bandmitglied hat im Laufe seiner Karriere schon einiges geleistet und an Erfahrung gesammelt.
So holten sich Wolfgang Rothbauer (Disbelief, In Slumber) und Gerald Huber (Collapse7) neben Martin Schirenc (Pungent Stench) und Daniel Lechner (Lacrimas Profundere) noch Tomasz Janiszewski (u.a. Belphegor, Debauchery) mit ins Boot.

Musikalisch wird man schon im Intro durch eingespielte Nachrichten an den Weltuntergang herangeführt, bevor auch die Instrumente ihren Teil dazu beitragen. Tiefe, eingängige Riffs, hämmerden Drums mit Blastbeat einlagen und tiefe, kratzige Growls versüssen das Ganze dann noch.
Deadtribe Sinister geht nicht so brachial ran, wie sein Vorgänger. Auch wenn es mit Doublebass gekloppe vom Feinsten anfängt, ist es ruhiger. Es ist von den Riffs eher melodischer, es wird mehr gegrowlt und auch die Drums halten sich trotz des Songtempos bis zum ende des Tracks etwas zurück, was aber nicht unbedingt schlecht ist.
Ganz im Gegenteil stehen Challenge Of The Undead und Bloodrain Overdose, die nach einem kurzen Einspieler hämmernd und mit einem langen kratzigen Growl beginnt. Das Tempo bleibt im Track bestehen, die Riffs und die Drums spielen einen treibenden Rhythmus (so wie bei beispielsweise Morbid Angel), der durch kurze langsamere Zwischenstücke zwar erst gebremst, dann aber wieder angezogen wird. Veredelt wird das Ganze hierbei dann noch durch kurze kratzige Soli, wie bei Horde Unleashed am Besten zu hören ist.

Fazit: Alles in Allem ein gelungenes Projekt! Old School Death Metal mit modernen Einflüssen, den man sich nicht nur als Fan des Old School Death Metal geben kann! Anspieltipps: Deadtribe Sinister, Challenge Of The Undead, We Must Eat!
Mathias D.
8
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