“Pizza, Pasta, Dark Metal“
Artist: Ecnephias
Herkunft: Italien
Album: Ecnephias
Spiellänge: 01:07:02 Stunden
Genre: Dark Metal
Release: 16.02.2015
Label: My Kingdom Music
Link: http://www.ecnephias.com
Bandmitglieder:
Gesang, Gitarre – Mancan
Gitarre – Nikko
Bassgitarre – Miguel José Mastrizzi
Schlagzeug – Demil
Tracklist:
- Here Begins The Chaos
- The Firewalker
- A Field Of Flowers
- Born To Kill And Suffer
- Chimera
- The Criminal
- Tonight
- Lord Of The Stars
- Wind Of Doom
- Nyctophilia
- Nia Nia Nia
- Vipra Negra
- Satiriasi
Wofür ist Italien bekannt, außer Pizza und Pasta? Bisher weiß ich es auch nicht, doch spätestens seit heute verbinde ich das „Stiefelland“ auch mit dem dunklen Quintett Ecnephias (wie man das ausspricht? „Eknéfias“). Mit ihrem mittlerweile fünften Longplayer, welchen man diesesmal nach sich selbst benannt hat, findet die Band nun auch ihren Weg in meinen CD-Spieler. In einem fiesen Rot schimmert mir das Artwork der Disc entgegen. Hoffentlich steckt hinter diesem Rot jedoch ein wenig mehr Feuer, als labbrige Spaghetti oder Pizza aus der Tiefkühltruhe eines nahmhaften Lebensmitteldiscounters.
Rein mit der Disc und losgehört: Here Begins The Chaos nennt sich das instrumentale Intro, welches mich nicht dran zweifeln lässt, dass ich wieder zurück bin bei Time For Metal. Vielversprechend geht es also weiter zu Track Nummer 2, The Firewalker. Schon das anfängliche Gitarrenriff erinnert an die Portugiesen von Moonspell und mit Einsatz des Gesangs soll sich dieser Eindruck verstärken.
Von dem recht schnellen Song geht es weiter zu dem anfangs und stellenweise fast schon lethargisch wirkenden A Field Of Flowers, welches von ruhigen Passagen in Windeseile zu Mid- und Uptempo Parts springt und dabei von Mancans dunkler, melodischer Stimme untermalt wird.
Eine Überraschung findet sich auf der CD mit dem Teilakustiker Nia Nia Nia (nicht zu verwechseln mit regenbogenpupsenden Weltraum-Katzen), welcher zeitweilens fast schon entspannend daherkommt, anschließend jedoch wieder vom flotten Vipra Negra abgelöst wird.
Sage und schreibe eine Stunde und zehn Minuten sind vergangen, als mit dem Outro Satiriasi ein Album endet, das mich zwar nicht vollkommen aus den Socken gehauen, aber insgesamt doch recht positiv überrascht hat.