Mit Infinite Journey steht das nächste Kapitel von Scraper in den Startlöchern: Das Album erscheint am 08.05.2026 über das Berliner Label Metalloscope Music und wird sowohl als CD als auch auf Vinyl erhältlich sein. Besonders für Sammler interessant sind die unterschiedlichen Editionen: Die green-marbled Vinyl-Version sowie die CD können über die offizielle Webseite bezogen werden, während die „intergalactic“ Vinyl-Variante exklusiv bei den Konzerten der Band erhältlich sein wird.
Hintergrund & Konzept
Die Band aus Marl, gegründet im Jahr 2016, hat sich seit ihren Anfängen kontinuierlich weiterentwickelt und bereits mit ihrem Debüt Hunger Within (2020) ein starkes Fundament gelegt. Stilistisch verbinden Scraper klassischen Thrash Metal mit Einflüssen aus dem Melodic Death Metal – eine Mischung, die auf Infinite Journey besonders ausgereift wirkt.
Inhaltlich entfaltet sich ein durchgehendes Science-Fiction-Konzept, das die Entwicklung eines künstlich erschaffenen Wesens nachzeichnet, das auf seiner Reise durch das Universum Wissen sammelt und dabei zunehmend ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Dadurch entsteht ein roter Faden, der sich konsequent durch das gesamte Album zieht.
Verantwortlich für diese Vielschichtigkeit ist auch das aktuelle Line-Up: Simon Royal am Bass sorgt für ein druckvolles Fundament, während Tobias Wimmer und Sebastian Lück (seit 2022) an den Gitarren zwischen Präzision und Melodie wechseln. Ralf Schoenberg, seit 2021 am Schlagzeug, treibt die Songs mit technischer Finesse voran, und Carsten David verleiht ihnen mit seinem markanten Gesang die nötige Durchschlagskraft.
Songauswahl & musikalische Umsetzung
Der Opener The Infinite Journey funktioniert dabei weniger als direkter Angriff, sondern eher als langsamer Einstieg in die Welt des Albums. Die Spannung baut sich schrittweise auf, bevor sich der Song vollständig entfaltet und den Ton für das Kommende vorgibt.
Hunger Within geht im Anschluss deutlich forscher vor. Hier steht die Vorwärtsbewegung im Mittelpunkt, kombiniert mit eingängigen Elementen, die sich schnell festsetzen, ohne an Schärfe zu verlieren.
Mit Progenies Of The Void nimmt die Band bewusst Tempo heraus und schafft mehr Raum. Diese ruhigere Herangehensweise sorgt für Abwechslung und verstärkt gleichzeitig die Wirkung der härteren Passagen im weiteren Verlauf.
Epitome Of Obliteration zeigt dann die kompromisslose Seite der Band: kompakt, direkt und mit einer Wucht, die kaum Umwege kennt. Der Fokus liegt klar auf unmittelbarer Wirkung und Energie.
Einen anderen Ansatz verfolgt Cold Resistance, das stärker über Atmosphäre funktioniert. Der Spannungsaufbau zieht sich länger hin und erzeugt ein unterschwelliges Gefühl von Unruhe, bevor sich die aufgestaute Energie schließlich entlädt.
Zum Abschluss bildet Inheritance Of The Grand ein bewusst ausgedehntes Finale. Der Song nimmt sich Zeit, greift verschiedene Stimmungen auf und führt das Album in einen epischen, aber kontrollierten Ausklang.
Hier! geht es für weitere Informationen zu Scraper – Infinite Journey in unserem Time For Metal Release-Kalender.



