Bei Sandstorm handelt es sich um ein schwedisch/kanadisches Trio, das sich 2017 gründete und bisher ausschließlich EPs und eine Single veröffentlichte. Auf Time To Strike und Desert Warrior folgt 2026 Dungeon Of Death. Gute 20 Minuten kredenzen uns Sandstorm und die Essener Underground-Perlensucher Dying Victims Productions übernehmen die Hardware-Veröffentlichung.
Dungeon Of Death ist in guten 20 Minuten erzählt
Warum Sandstorm erneut nur ein EP-Format veröffentlichen, ist nicht bekannt. Aber auch in den 80ern, während der NWoBHM, gab es Bands, die kaum mehr als eine Single auf den Markt brachten. Ein sehr bekannter Vertreter kommt aber auch aus den USA und nennt sich Medieval Steel, die über die Jahrzehnte einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangen konnten. Können die neuen Nummern von Sandstorm 2026 ähnliche Akzente setzen?
Sechs Titel, alle kurz und knackig auf den Punkt gebracht. Wer hier Parallelen zu Bands wie Tyrann oder Century sieht, ist grundsätzlich auf dem richtigen Weg. Wobei die Saitenarbeit teilweise sehr auf simpel und old school getrimmt ist. Sachen wie Slave To Sin oder Close Combat mit seinem Refrain gehen ins Ohr und dürften bei Fans der bekannten Undergroundfestivals für ein Lächeln sorgen.
Zum Ende fassen sich Sandstorm kurz mit knapp drei Minuten Storm The Gate und knapp vier Minuten The Bird. Die pumpenden und galoppierenden Saiten erinnern an Undergroundbands der NWoBHM, woran Sandstorm anknüpfen und in Zeiten von überproduzierten LPs einen angenehmen Gegenpol erschaffen.
Hier geht es für weitere Informationen zu Sandstorm – Dungeon Of Death in unserem Time For Metal Release-Kalender.



